Solarertrag Berechnen

 

Solarertrag berechnen

 
 

Ihren möglichen Solartrag ermitteln – ganz einfach!

Solarertrag

Moderne PV-Anlagen erwirtschaften in ganz Deutschland hohe Solarerträge – © Marina Lohrbach/Fotolia

Der Solarertrag bezeichnet jene Solarstrommenge, die eine Photovoltaikanlage in einem bestimmten Zeitraum – in der Regel während eines Kalen­derjahrs – erzeugt. Wie hoch der Solarstrom­ertrag in Deutschland ist, hängt insbesondere von:

  • der vor Ort verfügbaren Globalstrahlung,
  • der jeweiligen Einstrahlungssituation (u.a. Ausrichtung und Neigung des Solargenerators)
  • und den diversen Leistungskennzahlen einer PV-Anlage wie Nennleistung, Modulqualität, Anlagenverluste, etc. ab.

Für Anlagenbetreiber ist der Solarertrag vor allem in zweierlei Hinsicht von Bedeutung. Der im Betrieb gemessene Ertrag dient vornehmlich zur Kontrolle, ob die Solarstromanlage wie vorgesehen funktioniert. Der mögliche Solarertrag wird hingegen insbesondere in der Planungsphase dazu eingesetzt, die Wirtschaftlichkeit (Rendite) einer Photovoltaik-Anlage abzuschätzen.




Solarertrag in der Planungsphase

Um den möglichen Solarertrag einer Photovoltaikanlage am eigenen Standort manuell zu berechnen, sind im Wesentlichen drei Arbeitsschritte notwendig; und zwar die Ermittlung:

  • der Globalstrahlungssumme,
  • des idealen
  • und des praktisch möglichen Ertrags.

Eine rasche erste Abschätzung des erwartbaren Solarertrags Ihrer Photovoltaikanlage ist auch über unseren Photovoltaikrechner online möglich. Für eine detaillierte Ertrags­abschätzung empfehlen wir Ihnen unseren individuellen Vergleich, von Solarteuren aus Ihrer Nähe, die mit Ihrer Erfahrung und mithilfe computergestützter Werkzeuge den im praktischen Anlagenbetreib zu erwartenden Solarstromertrag noch genauer bestimmen können.

Jetzt kostenlos Solarertrag für eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach berechnen

Ermittlung der Globalstrahlung

Solarertrag in Deutschland

Grafik zum Vergrößern bitte anklicken.
Karte der jährlichen Globalstrahlungssumme in Deutschland – SolarGIS © GeoModel Solar s.r.o.

Globalstrahlung ist die Solarstrahlung, die einen Standort durchschnittlich pro Tag, Monat oder Jahr erreicht. Um die Werte unterschiedlicher Orte vergleichbar zu machen, wird die Strah­lungsenergie stets gleich berechnet, nämlich als würde sie auf eine horizontale Fläche auftreffen. Die übliche Einheit ist kWh/m² und Jahr (oder eine andere Zeiteinheit).
Sie können die jährliche Globalstrahlung Ihres Standorts aus der Solarstrahlungskarte rechts ablesen; detail­genauer, auch aus verschiedenen regionalen Solaratlanten.

Berechnung des idealen Solarertrags

Im nächsten Schritt muss die vor Ort verfügbar Globalstrahlung auf die Einstrahlungs­situation Ihrer Anlage, d.h. die Ausrichtung und die Neigung des Solar­generators umge­rechnet werden. Zur händischen Berech­nung nutzt man dabei den sogenannten Flächenfaktor.
Am Beispiel einer Photovoltaikanlage in Düssel­dorf wollen wir zeigen, wie die Umrechnung konkret funktioniert:
Sie besteht aus 26 Modulen à 245 Wp, hat eine Gesamtleistung von ~6,4 kWp und ist auf einem Dach installiert, das um 40° geneigt ist und nach Südosten blickt.

Die jährliche Globalstrahlung für Düsseldorf und der Flächenfaktor für unser Dach können z.B. aus dem Solaratlas für NRW abgelesen werden (externe Links öffnen sich in neuem Fenster). Die Globalstrahlungssumme – als EGL bezeichnet – beträgt demnach ca. 990 KWh/m², der Flächenfaktor f 111%. Mit diesen beiden Werten lässt sich der ideale Ertrag IJahr am Solargenerator wie folgt errechnen:

IJahr = EGL x f also 990 x 1,11 = 1.099 kWh/m² und Jahr

Der ideale bzw. theoretisch mögliche Solarertrag für die gesamte Anlage errechnet sich dann aus der Formel:

I Eth = PSTC x IJahr/ ISTC also 6,4 (kW) x 1.099 (kWh/m²) / 1 (kW/m²) = 7.033 kWh pro Jahr

I th … theoretischer Gleichstromertrag
IJahr … tatsächliche Jahreseinstrahlung Generatorfläche
PSTC … Anlagennennleistung unter Standard-Testbedingungen
ISTC … STC-Einstrahlung 1 kW/m²

Praktisch möglicher Ertrag

Aus dem idealen ist nun noch der praktisch erreichbare Solarertrag zu ermitteln. Am einfachsten gelingt dies über die Performance Ratio (PR) – jene Qualitätskennzahl, welche die gesamten Verluste einer PV-Anlage berücksichtigt. Gute Solarstromanlagen schaffen dabei mittlerweile PR-Werte zwischen 0,75 und 0,85; d.h. dass von der theoretisch möglichen Solarstrommenge vor Ort 75-85% tatsächlich geerntet werden.
Bei den Berechnungsbeispielen auf unserer Seite – etwa in den Artikeln “Lohnt sich Photovoltaik?" oder “Eigenverbrauch" – haben wir eine Performance Ratio von 0,76 angesetzt. Damit liegen die Solarerträge und Renditen auf der “sicheren" Seite: Sie sind Mindestwerte, die eine sorgfältig geplante Solarstromanlage an den jeweiligen Standorten jedenfalls erreichen sollte.

Für unsere Beispielanlage in Düsseldorf ergibt sich aus dem idealen Ertrag (Eth) von 7.033 kWh/a bei einer Performance Ratio von 0,76 ein möglicher Solarertrag (Epr) von:

Epr = Eth x PR also 7.033 x 0,76 = 5.345 kWh/a

Rechnet man mit einem sehr guten Qualitätsfaktor von 0,85 würde der Jahresertrag um gut 600 KWh auf rund 5.980 kWh steigen.

Ihren möglichen Solartrag ermitteln – ganz einfach!

Solarertrag

Moderne PV-Anlagen erwirtschaften in ganz Deutschland hohe Solarerträge – © Marina Lohrbach/Fotolia

Der Solarertrag bezeichnet jene Solarstrommenge, die eine Photovoltaikanlage in einem bestimmten Zeitraum – in der Regel während eines Kalen­derjahrs – erzeugt. Wie hoch der Solarstrom­ertrag in Deutschland ist, hängt insbesondere von:

  • der vor Ort verfügbaren Globalstrahlung,
  • der jeweiligen Einstrahlungssituation (u.a. Ausrichtung und Neigung des Solargenerators)
  • und den diversen Leistungskennzahlen einer PV-Anlage wie Nennleistung, Modulqualität, Anlagenverluste, etc. ab.

Für Anlagenbetreiber ist der Solarertrag vor allem in zweierlei Hinsicht von Bedeutung. Der im Betrieb gemessene Ertrag dient vornehmlich zur Kontrolle, ob die Solarstromanlage wie vorgesehen funktioniert. Der mögliche Solarertrag wird hingegen insbesondere in der Planungsphase dazu eingesetzt, die Wirtschaftlichkeit (Rendite) einer Photovoltaik-Anlage abzuschätzen.




Solarertrag in der Planungsphase

Um den möglichen Solarertrag einer Photovoltaikanlage am eigenen Standort manuell zu berechnen, sind im Wesentlichen drei Arbeitsschritte notwendig; und zwar die Ermittlung:

  • der Globalstrahlungssumme,
  • des idealen
  • und des praktisch möglichen Ertrags.

Eine rasche erste Abschätzung des erwartbaren Solarertrags Ihrer Photovoltaikanlage ist auch über unseren Photovoltaikrechner online möglich. Für eine detaillierte Ertrags­abschätzung empfehlen wir Ihnen unseren individuellen Vergleich, von Solarteuren aus Ihrer Nähe, die mit Ihrer Erfahrung und mithilfe computergestützter Werkzeuge den im praktischen Anlagenbetreib zu erwartenden Solarstromertrag noch genauer bestimmen können.

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Ermittlung der Globalstrahlung

Solarertrag in Deutschland

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Karte der jährlichen Globalstrahlungssumme in Deutschland – SolarGIS © GeoModel Solar s.r.o.

Globalstrahlung ist die Solarstrahlung, die einen Standort durchschnittlich pro Tag, Monat oder Jahr erreicht. Um die Werte unterschiedlicher Orte vergleichbar zu machen, wird die Strah­lungsenergie stets gleich berechnet, nämlich als würde sie auf eine horizontale Fläche auftreffen. Die übliche Einheit ist kWh/m² und Jahr (oder eine andere Zeiteinheit).
Sie können die jährliche Globalstrahlung Ihres Standorts aus der Solarstrahlungskarte rechts ablesen; detail­genauer, auch aus verschiedenen regionalen Solaratlanten.

Berechnung des idealen Solarertrags

Im nächsten Schritt muss die vor Ort verfügbar Globalstrahlung auf die Einstrahlungs­situation Ihrer Anlage, d.h. die Ausrichtung und die Neigung des Solar­generators umge­rechnet werden. Zur händischen Berech­nung nutzt man dabei den sogenannten Flächenfaktor.
Am Beispiel einer Photovoltaikanlage in Düssel­dorf wollen wir zeigen, wie die Umrechnung konkret funktioniert:
Sie besteht aus 26 Modulen à 245 Wp, hat eine Gesamtleistung von ~6,4 kWp und ist auf einem Dach installiert, das um 40° geneigt ist und nach Südosten blickt.

Die jährliche Globalstrahlung für Düsseldorf und der Flächenfaktor für unser Dach können z.B. aus dem Solaratlas für NRW abgelesen werden (externe Links öffnen sich in neuem Fenster). Die Globalstrahlungssumme – als EGL bezeichnet – beträgt demnach ca. 990 KWh/m², der Flächenfaktor f 111%. Mit diesen beiden Werten lässt sich der ideale Ertrag IJahr am Solargenerator wie folgt errechnen:

IJahr = EGL x f also 990 x 1,11 = 1.099 kWh/m² und Jahr

Der ideale bzw. theoretisch mögliche Solarertrag für die gesamte Anlage errechnet sich dann aus der Formel:

I Eth = PSTC x IJahr/ ISTC also 6,4 (kW) x 1.099 (kWh/m²) / 1 (kW/m²) = 7.033 kWh pro Jahr

I th … theoretischer Gleichstromertrag
IJahr … tatsächliche Jahreseinstrahlung Generatorfläche
PSTC … Anlagennennleistung unter Standard-Testbedingungen
ISTC … STC-Einstrahlung 1 kW/m²

Praktisch möglicher Ertrag

Aus dem idealen ist nun noch der praktisch erreichbare Solarertrag zu ermitteln. Am einfachsten gelingt dies über die Performance Ratio (PR) – jene Qualitätskennzahl, welche die gesamten Verluste einer PV-Anlage berücksichtigt. Gute Solarstromanlagen schaffen dabei mittlerweile PR-Werte zwischen 0,75 und 0,85; d.h. dass von der theoretisch möglichen Solarstrommenge vor Ort 75-85% tatsächlich geerntet werden.
Bei den Berechnungsbeispielen auf unserer Seite – etwa in den Artikeln “Lohnt sich Photovoltaik?" oder “Eigenverbrauch" – haben wir eine Performance Ratio von 0,76 angesetzt. Damit liegen die Solarerträge und Renditen auf der “sicheren" Seite: Sie sind Mindestwerte, die eine sorgfältig geplante Solarstromanlage an den jeweiligen Standorten jedenfalls erreichen sollte.

Für unsere Beispielanlage in Düsseldorf ergibt sich aus dem idealen Ertrag (Eth) von 7.033 kWh/a bei einer Performance Ratio von 0,76 ein möglicher Solarertrag (Epr) von:

Epr = Eth x PR also 7.033 x 0,76 = 5.345 kWh/a

Rechnet man mit einem sehr guten Qualitätsfaktor von 0,85 würde der Jahresertrag um gut 600 KWh auf rund 5.980 kWh steigen.

Ihren möglichen Solartrag ermitteln – ganz einfach!

Solarertrag

Moderne PV-Anlagen erwirtschaften in ganz Deutschland hohe Solarerträge – © Marina Lohrbach/Fotolia

Der Solarertrag bezeichnet jene Solarstrommenge, die eine Photovoltaikanlage in einem bestimmten Zeitraum – in der Regel während eines Kalen­derjahrs – erzeugt. Wie hoch der Solarstrom­ertrag in Deutschland ist, hängt insbesondere von:

  • der vor Ort verfügbaren Globalstrahlung,
  • der jeweiligen Einstrahlungssituation (u.a. Ausrichtung und Neigung des Solargenerators)
  • und den diversen Leistungskennzahlen einer PV-Anlage wie Nennleistung, Modulqualität, Anlagenverluste, etc. ab.

Für Anlagenbetreiber ist der Solarertrag vor allem in zweierlei Hinsicht von Bedeutung. Der im Betrieb gemessene Ertrag dient vornehmlich zur Kontrolle, ob die Solarstromanlage wie vorgesehen funktioniert. Der mögliche Solarertrag wird hingegen insbesondere in der Planungsphase dazu eingesetzt, die Wirtschaftlichkeit (Rendite) einer Photovoltaik-Anlage abzuschätzen.




Solarertrag in der Planungsphase

Um den möglichen Solarertrag einer Photovoltaikanlage am eigenen Standort manuell zu berechnen, sind im Wesentlichen drei Arbeitsschritte notwendig; und zwar die Ermittlung:

  • der Globalstrahlungssumme,
  • des idealen
  • und des praktisch möglichen Ertrags.

Eine rasche erste Abschätzung des erwartbaren Solarertrags Ihrer Photovoltaikanlage ist auch über unseren Photovoltaikrechner online möglich. Für eine detaillierte Ertrags­abschätzung empfehlen wir Ihnen unseren individuellen Vergleich, von Solarteuren aus Ihrer Nähe, die mit Ihrer Erfahrung und mithilfe computergestützter Werkzeuge den im praktischen Anlagenbetreib zu erwartenden Solarstromertrag noch genauer bestimmen können.

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Ermittlung der Globalstrahlung

Solarertrag in Deutschland

Grafik zum Vergrößern bitte anklicken.
Karte der jährlichen Globalstrahlungssumme in Deutschland – SolarGIS © GeoModel Solar s.r.o.

Globalstrahlung ist die Solarstrahlung, die einen Standort durchschnittlich pro Tag, Monat oder Jahr erreicht. Um die Werte unterschiedlicher Orte vergleichbar zu machen, wird die Strah­lungsenergie stets gleich berechnet, nämlich als würde sie auf eine horizontale Fläche auftreffen. Die übliche Einheit ist kWh/m² und Jahr (oder eine andere Zeiteinheit).
Sie können die jährliche Globalstrahlung Ihres Standorts aus der Solarstrahlungskarte rechts ablesen; detail­genauer, auch aus verschiedenen regionalen Solaratlanten.

Berechnung des idealen Solarertrags

Im nächsten Schritt muss die vor Ort verfügbar Globalstrahlung auf die Einstrahlungs­situation Ihrer Anlage, d.h. die Ausrichtung und die Neigung des Solar­generators umge­rechnet werden. Zur händischen Berech­nung nutzt man dabei den sogenannten Flächenfaktor.
Am Beispiel einer Photovoltaikanlage in Düssel­dorf wollen wir zeigen, wie die Umrechnung konkret funktioniert:
Sie besteht aus 26 Modulen à 245 Wp, hat eine Gesamtleistung von ~6,4 kWp und ist auf einem Dach installiert, das um 40° geneigt ist und nach Südosten blickt.

Die jährliche Globalstrahlung für Düsseldorf und der Flächenfaktor für unser Dach können z.B. aus dem Solaratlas für NRW abgelesen werden (externe Links öffnen sich in neuem Fenster). Die Globalstrahlungssumme – als EGL bezeichnet – beträgt demnach ca. 990 KWh/m², der Flächenfaktor f 111%. Mit diesen beiden Werten lässt sich der ideale Ertrag IJahr am Solargenerator wie folgt errechnen:

IJahr = EGL x f also 990 x 1,11 = 1.099 kWh/m² und Jahr

Der ideale bzw. theoretisch mögliche Solarertrag für die gesamte Anlage errechnet sich dann aus der Formel:

I Eth = PSTC x IJahr/ ISTC also 6,4 (kW) x 1.099 (kWh/m²) / 1 (kW/m²) = 7.033 kWh pro Jahr

I th … theoretischer Gleichstromertrag
IJahr … tatsächliche Jahreseinstrahlung Generatorfläche
PSTC … Anlagennennleistung unter Standard-Testbedingungen
ISTC … STC-Einstrahlung 1 kW/m²

Praktisch möglicher Ertrag

Aus dem idealen ist nun noch der praktisch erreichbare Solarertrag zu ermitteln. Am einfachsten gelingt dies über die Performance Ratio (PR) – jene Qualitätskennzahl, welche die gesamten Verluste einer PV-Anlage berücksichtigt. Gute Solarstromanlagen schaffen dabei mittlerweile PR-Werte zwischen 0,75 und 0,85; d.h. dass von der theoretisch möglichen Solarstrommenge vor Ort 75-85% tatsächlich geerntet werden.
Bei den Berechnungsbeispielen auf unserer Seite – etwa in den Artikeln “Lohnt sich Photovoltaik?" oder “Eigenverbrauch" – haben wir eine Performance Ratio von 0,76 angesetzt. Damit liegen die Solarerträge und Renditen auf der “sicheren" Seite: Sie sind Mindestwerte, die eine sorgfältig geplante Solarstromanlage an den jeweiligen Standorten jedenfalls erreichen sollte.

Für unsere Beispielanlage in Düsseldorf ergibt sich aus dem idealen Ertrag (Eth) von 7.033 kWh/a bei einer Performance Ratio von 0,76 ein möglicher Solarertrag (Epr) von:

Epr = Eth x PR also 7.033 x 0,76 = 5.345 kWh/a

Rechnet man mit einem sehr guten Qualitätsfaktor von 0,85 würde der Jahresertrag um gut 600 KWh auf rund 5.980 kWh steigen.

 

Solarertrag Deutschland – verschiedene Einstrahlungssituationen und PR-Werte im Vergleich

Um den Einfluss von Standort, Dachneigung, Ausrichtung und Performance Ratio auf den Solarertrag zu verdeutlichen, sind in folgender Tabelle die Erträge pro kWp für einige deutsche Städte einander gegenübergestellt. Die Ausgangsparameter sind dabei:

  • A) Eine Dachneigung von 30° bei einer Südost-Ausrichtung und einer PR von 76 respektive 85%
  • B) Eine Südausrichtung bei einer Neigung von 40° und einer Performance Ratio von 76 bzw. 85 %
Solarertrag – Ausrichtung und Neigung
Anlagenstandort Solarertrag [kWh/kWp]
SO/30°(76) SO/30°(85) S/40°(76) S/40°(85)
Augsburg 966 1.080 1.034 1.156
Dresden 900 1.006 964 1.077
Freiburg 961 1.075 1.029 1.150
Konstanz 993 1.110 1.063 1.188
Leipzig 897 1.003 960 1.073

Ein weiteres Beispiel ergibt sich für eine Solaranlage in Dresden.

Beispiel Solarertrag in Dresden

Frau Lichtner ist Hausbesitzerin. Die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern verfügt auf ihrem Dach über eine freie Fläche von 35m². Für ihre PV-Anlage kauft sie sich Solarmodule mit einem Wirkungsgrad von 18%. Daraus errechnet sich eine Anlagen-Nennleistung von:

1000 (W/m²) x 35 (m²) x 0,18 (Wirkungsgrad) = 6,3 kWp

kWp ist dabei die Abkürzung für Kilowattpeak, die Spitzen- bzw. Nennleistung eines PV-Moduls. Sie wird unter standardisierten Testbedingungen – bei 25 °C und einer Air Mass von 1,5, d.h. einer Einstrahlung von 1.000 W/m² – gemessen, wodurch die Leistungen verschiedener Module miteinander vergleichbar werden. Aus diesem Grund multiplizieren wir im Beispiel die Modulfläche mit 1.000 W/m².
Legt man den für Dresden typischen spezifischen Ertrag von 900 kWh/kWp pro Jahr zu Grunde, kann Frau Lichtner mit dieser PV-Anlage jährlich rund:

6,3 kWp x 900 (kWh/kWp) = 5.670 kWh Sonnenstrom erzeugen.

Eine dreiköpfige Familie verbraucht im Jahr rund 3.000 bis 5.000 KWh Strom. Kombiniert mit der entsprechenden Speichertechnik verfügt Frau Lichtner mit ihrer neuen Anlage über einen ausreichenden Solarertrag zur Selbstversorgung.

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung

Solarertrag Deutschland – verschiedene Einstrahlungssituationen und PR-Werte im Vergleich

Um den Einfluss von Standort, Dachneigung, Ausrichtung und Performance Ratio auf den Solarertrag zu verdeutlichen, sind in folgender Tabelle die Erträge pro kWp für einige deutsche Städte einander gegenübergestellt. Die Ausgangsparameter sind dabei:

  • A) Eine Dachneigung von 30° bei einer Südost-Ausrichtung und einer PR von 76 respektive 85%
  • B) Eine Südausrichtung bei einer Neigung von 40° und einer Performance Ratio von 76 bzw. 85 %
Solarertrag – Ausrichtung und Neigung
Anlagenstandort Solarertrag [kWh/kWp]
SO/30°(76) SO/30°(85) S/40°(76) S/40°(85)
Augsburg 966 1.080 1.034 1.156
Dresden 900 1.006 964 1.077
Freiburg 961 1.075 1.029 1.150
Konstanz 993 1.110 1.063 1.188
Leipzig 897 1.003 960 1.073

Ein weiteres Beispiel ergibt sich für eine Solaranlage in Dresden.

Beispiel Solarertrag in Dresden

Frau Lichtner ist Hausbesitzerin. Die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern verfügt auf ihrem Dach über eine freie Fläche von 35m². Für ihre PV-Anlage kauft sie sich Solarmodule mit einem Wirkungsgrad von 18%. Daraus errechnet sich eine Anlagen-Nennleistung von:

1000 (W/m²) x 35 (m²) x 0,18 (Wirkungsgrad) = 6,3 kWp

kWp ist dabei die Abkürzung für Kilowattpeak, die Spitzen- bzw. Nennleistung eines PV-Moduls. Sie wird unter standardisierten Testbedingungen – bei 25 °C und einer Air Mass von 1,5, d.h. einer Einstrahlung von 1.000 W/m² – gemessen, wodurch die Leistungen verschiedener Module miteinander vergleichbar werden. Aus diesem Grund multiplizieren wir im Beispiel die Modulfläche mit 1.000 W/m².
Legt man den für Dresden typischen spezifischen Ertrag von 900 kWh/kWp pro Jahr zu Grunde, kann Frau Lichtner mit dieser PV-Anlage jährlich rund:

6,3 kWp x 900 (kWh/kWp) = 5.670 kWh Sonnenstrom erzeugen.

Eine dreiköpfige Familie verbraucht im Jahr rund 3.000 bis 5.000 KWh Strom. Kombiniert mit der entsprechenden Speichertechnik verfügt Frau Lichtner mit ihrer neuen Anlage über einen ausreichenden Solarertrag zur Selbstversorgung.

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung

Solarertrag Deutschland – verschiedene Einstrahlungssituationen und PR-Werte im Vergleich

Um den Einfluss von Standort, Dachneigung, Ausrichtung und Performance Ratio auf den Solarertrag zu verdeutlichen, sind in folgender Tabelle die Erträge pro kWp für einige deutsche Städte einander gegenübergestellt. Die Ausgangsparameter sind dabei:

  • A) Eine Dachneigung von 30° bei einer Südost-Ausrichtung und einer PR von 76 respektive 85%
  • B) Eine Südausrichtung bei einer Neigung von 40° und einer Performance Ratio von 76 bzw. 85 %
Solarertrag – Ausrichtung und Neigung
Anlagenstandort Solarertrag [kWh/kWp]
SO/30°(76) SO/30°(85) S/40°(76) S/40°(85)
Augsburg 966 1.080 1.034 1.156
Dresden 900 1.006 964 1.077
Freiburg 961 1.075 1.029 1.150
Konstanz 993 1.110 1.063 1.188
Leipzig 897 1.003 960 1.073

Ein weiteres Beispiel ergibt sich für eine Solaranlage in Dresden.

Beispiel Solarertrag in Dresden

Frau Lichtner ist Hausbesitzerin. Die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern verfügt auf ihrem Dach über eine freie Fläche von 35m². Für ihre PV-Anlage kauft sie sich Solarmodule mit einem Wirkungsgrad von 18%. Daraus errechnet sich eine Anlagen-Nennleistung von:

1000 (W/m²) x 35 (m²) x 0,18 (Wirkungsgrad) = 6,3 kWp

kWp ist dabei die Abkürzung für Kilowattpeak, die Spitzen- bzw. Nennleistung eines PV-Moduls. Sie wird unter standardisierten Testbedingungen – bei 25 °C und einer Air Mass von 1,5, d.h. einer Einstrahlung von 1.000 W/m² – gemessen, wodurch die Leistungen verschiedener Module miteinander vergleichbar werden. Aus diesem Grund multiplizieren wir im Beispiel die Modulfläche mit 1.000 W/m².
Legt man den für Dresden typischen spezifischen Ertrag von 900 kWh/kWp pro Jahr zu Grunde, kann Frau Lichtner mit dieser PV-Anlage jährlich rund:

6,3 kWp x 900 (kWh/kWp) = 5.670 kWh Sonnenstrom erzeugen.

Eine dreiköpfige Familie verbraucht im Jahr rund 3.000 bis 5.000 KWh Strom. Kombiniert mit der entsprechenden Speichertechnik verfügt Frau Lichtner mit ihrer neuen Anlage über einen ausreichenden Solarertrag zur Selbstversorgung.

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung