Photovoltaik-Förderung

 

Photovoltaik-Förderung

 
 

So wird die Photovoltaik 2017 gefördert

von Stefan Finke

Stand: August 2017

Ăśberblick: EinspeisevergĂĽtung nach dem EEG
Zusätzliche öffentliche Förder­programme (KfW-Bank u.a.)
Photovoltaik-Programme einiger Banken (z.B. Umweltbank)
Weitere Informationen zur Photovoltaik-Förderung

Grafik: Photovoltaik-Förderung finden

Photovoltaik-Förderungen werden in einer Vielzahl von Varian­ten an­geboten – neben ihrem wich­tigsten In­stru­ment, der Einspeise­vergĂĽtung, gewähren Bund, Länder und Banken fĂĽr den Erwerb und Ausbau von Photo­voltaik­anlagen je nach Fall:

  • zins­ver­billigte Kredite,
  • Zu­schĂĽsse
  • und/oder steuerliche Abschreibungs­möglichkeiten.
  • Auf dieser Seite finden Sie eine Zusammenstellung der aktuellen Photovoltaik-Förderungen und weiterer Programme (Stand 3. Quartal 2017). Seit 1. Januar 2017 ist das neue EEG-Gesetz in Kraft – fĂĽr Photovoltaik-Anlagen auf Ein- und Zwei­familien­häusern bis 100 kWp ändert sich an der PV-Förderung nichts.
    In anderen Worten: Typische Photovoltaikanlagen für Familien- und Mietshäuser werden weiterhin durch die Einspeisevergütung gefördert.
  • Der Bundestag hat am 08.07.2016 die EEG Novelle 2017 beschlossen. Der Gesetzesbeschluss sieht grundlegende Ă„nderungen des PV-Fördersystems allein fĂĽr Anlagen mit einer Größe von mehr als 750 Kilowatt vor.
    Das bedeutet: Die Förderung typischer Hausdach- und Scheunen-Anlagen bis 750 kWp bleibt in der bisherigen Form auch zukünftig bestehen.

Kurz: Die Förderung durch die Einspeisevergütung wird fortgesetzt.

Kosten, Förderungen, Ertrag und Rendite einer Photovoltaikanlage:
Zur individuellen Berechnung




Die Förderung von Photovoltaikanlagen

Neben den offiziellen Photovoltaik-Programmen werden Photovoltaikvorhaben auch indirekt durch Steuer­abschreibungen oder durch gĂĽnstige Zinskonditionen (z.B. bei der LBS Hessen-ThĂĽringen) unterstĂĽtzt. Bitte vergleichen Sie auch die Zusammenstellung unter Finanzen.

Bitte beachten Sie, dass bei einigen dieser Programme – v.a. den offiziellen Förder- und den Banken-Programmen – der Antrag vor Kauf und Beginn der Montage abgeschlossen sein muss.

Zur EinspeisevergĂĽtung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)
Zum KfW-Förderprogramm Erneuerbare Energien
Zu den Programmen der Bundesländer
Zur Steuerersparnis durch Abschreibung
Weitere Informationen zur Photovoltaik-Förderung

So wird die Photovoltaik 2017 gefördert

von Stefan Finke

Stand: August 2017

Ăśberblick: EinspeisevergĂĽtung nach dem EEG
Zusätzliche öffentliche Förder­programme (KfW-Bank u.a.)
Photovoltaik-Programme einiger Banken (z.B. Umweltbank)
Weitere Informationen zur Photovoltaik-Förderung

Grafik: Photovoltaik-Förderung finden

Photovoltaik-Förderungen werden in einer Vielzahl von Varian­ten an­geboten – neben ihrem wich­tigsten In­stru­ment, der Einspeise­vergĂĽtung, gewähren Bund, Länder und Banken fĂĽr den Erwerb und Ausbau von Photo­voltaik­anlagen je nach Fall:

  • zins­ver­billigte Kredite,
  • Zu­schĂĽsse
  • und/oder steuerliche Abschreibungs­möglichkeiten.
  • Auf dieser Seite finden Sie eine Zusammenstellung der aktuellen Photovoltaik-Förderungen und weiterer Programme (Stand 3. Quartal 2017). Seit 1. Januar 2017 ist das neue EEG-Gesetz in Kraft – fĂĽr Photovoltaik-Anlagen auf Ein- und Zwei­familien­häusern bis 100 kWp ändert sich an der PV-Förderung nichts.
    In anderen Worten: Typische Photovoltaikanlagen für Familien- und Mietshäuser werden weiterhin durch die Einspeisevergütung gefördert.
  • Der Bundestag hat am 08.07.2016 die EEG Novelle 2017 beschlossen. Der Gesetzesbeschluss sieht grundlegende Ă„nderungen des PV-Fördersystems allein fĂĽr Anlagen mit einer Größe von mehr als 750 Kilowatt vor.
    Das bedeutet: Die Förderung typischer Hausdach- und Scheunen-Anlagen bis 750 kWp bleibt in der bisherigen Form auch zukünftig bestehen.

Kurz: Die Förderung durch die Einspeisevergütung wird fortgesetzt.

Kosten, Förderungen, Ertrag und Rendite einer Photovoltaikanlage:
Zur individuellen Berechnung




Die Förderung von Photovoltaikanlagen

Neben den offiziellen Photovoltaik-Programmen werden Photovoltaikvorhaben auch indirekt durch Steuer­abschreibungen oder durch gĂĽnstige Zinskonditionen (z.B. bei der LBS Hessen-ThĂĽringen) unterstĂĽtzt. Bitte vergleichen Sie auch die Zusammenstellung unter Finanzen.

Bitte beachten Sie, dass bei einigen dieser Programme – v.a. den offiziellen Förder- und den Banken-Programmen – der Antrag vor Kauf und Beginn der Montage abgeschlossen sein muss.

Zur EinspeisevergĂĽtung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)
Zum KfW-Förderprogramm Erneuerbare Energien
Zu den Programmen der Bundesländer
Zur Steuerersparnis durch Abschreibung
Weitere Informationen zur Photovoltaik-Förderung

So wird die Photovoltaik 2017 gefördert

von Stefan Finke

Stand: August 2017

Ăśberblick: EinspeisevergĂĽtung nach dem EEG
Zusätzliche öffentliche Förder­programme (KfW-Bank u.a.)
Photovoltaik-Programme einiger Banken (z.B. Umweltbank)
Weitere Informationen zur Photovoltaik-Förderung

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Photovoltaik-Förderungen werden in einer Vielzahl von Varian­ten an­geboten – neben ihrem wich­tigsten In­stru­ment, der Einspeise­vergĂĽtung, gewähren Bund, Länder und Banken fĂĽr den Erwerb und Ausbau von Photo­voltaik­anlagen je nach Fall:

  • zins­ver­billigte Kredite,
  • Zu­schĂĽsse
  • und/oder steuerliche Abschreibungs­möglichkeiten.
  • Auf dieser Seite finden Sie eine Zusammenstellung der aktuellen Photovoltaik-Förderungen und weiterer Programme (Stand 3. Quartal 2017). Seit 1. Januar 2017 ist das neue EEG-Gesetz in Kraft – fĂĽr Photovoltaik-Anlagen auf Ein- und Zwei­familien­häusern bis 100 kWp ändert sich an der PV-Förderung nichts.
    In anderen Worten: Typische Photovoltaikanlagen für Familien- und Mietshäuser werden weiterhin durch die Einspeisevergütung gefördert.
  • Der Bundestag hat am 08.07.2016 die EEG Novelle 2017 beschlossen. Der Gesetzesbeschluss sieht grundlegende Ă„nderungen des PV-Fördersystems allein fĂĽr Anlagen mit einer Größe von mehr als 750 Kilowatt vor.
    Das bedeutet: Die Förderung typischer Hausdach- und Scheunen-Anlagen bis 750 kWp bleibt in der bisherigen Form auch zukünftig bestehen.

Kurz: Die Förderung durch die Einspeisevergütung wird fortgesetzt.

Kosten, Förderungen, Ertrag und Rendite einer Photovoltaikanlage:
Zur individuellen Berechnung




Die Förderung von Photovoltaikanlagen

Neben den offiziellen Photovoltaik-Programmen werden Photovoltaikvorhaben auch indirekt durch Steuer­abschreibungen oder durch gĂĽnstige Zinskonditionen (z.B. bei der LBS Hessen-ThĂĽringen) unterstĂĽtzt. Bitte vergleichen Sie auch die Zusammenstellung unter Finanzen.

Bitte beachten Sie, dass bei einigen dieser Programme – v.a. den offiziellen Förder- und den Banken-Programmen – der Antrag vor Kauf und Beginn der Montage abgeschlossen sein muss.

Zur EinspeisevergĂĽtung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)
Zum KfW-Förderprogramm Erneuerbare Energien
Zu den Programmen der Bundesländer
Zur Steuerersparnis durch Abschreibung
Weitere Informationen zur Photovoltaik-Förderung

 

Die EinspeisevergĂĽtung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Die Königsform der Photovoltaik-Förderung (neben dem tarifsparenden Eigenverbrauch) ist die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Betreiber von Photovoltaikanlagen, die ihren selbsterzeugten Solarstrom in das öffentliche Netz einspeisen, haben einen gesetzlichen Anspruch auf die Einspeisevergütung. Abhängig sind die Vergütungssätze der Einspeisevergütung von der Größe der Photovoltaikanlage, dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme und ob Sie Ihren selbsterzeugten Solarstrom teilweise selbst verbrauchen.

Für Dach- und Gebäudeanlagen greifen die Sätze der “Einspeisevergütung”.

Aufgrund der Regelungen des EEG 2017 ergibt sich für August 2017 folgende Photovoltaik-Förderung durch die Einspeisevergütung:

August 2017
Verwendungs­form des Solar­stroms Leistung bis 10 KW Leistung 10-40 KW Leistung 40-100 KW Freiflächen-
Anlagen – 100 KW
Einspeisung in das allgemeine Stromnetz 12,20 Cent/KWh 11,87 Cent/KWh 10,61 Cent/KWh 8,44 Cent/KWh
Eigen­verbrauch Der Selbstverbrauch wird seit 1. April 2012 nicht mehr gefördert, er lohnt sich aber weiterhin (vgl. dazu unseren Artikel Eigenverbrauch)

Zu den Kosten, Erträgen und der Rendite einer PV-Anlage vgl.:
Zur kostenlosen individuellen Berechnung

Programme der Bundesländer

Unter bestimmten Umständen gefördert: Freilandanlage

Die meisten Bundesländer haben eigene Photovoltaik-Förderprogramme aufgelegt. FĂĽr den Bau einer Photovoltaikanlage können Sie ZuschĂĽsse und Anschaffungs­hilfen ĂĽber landes­eigene Banken, Strom­versorger oder zu­ständige Ministerien be­antragen. Die Palette der Förderungen erstreckt sich von der Ăśbernahme von Erst­beratungskosten ĂĽber zinsverbilligten Darlehen bis hin zu Anschaffungshilfen bzw. zu direkten ZuschĂĽssen.

Vor Ihrer Investition in eine Photovoltaikanlage sollten Sie die Möglichkeiten der Förderung durch Ihr Bundesland prüfen. Unser eBook zum Download bzw. zum Ausdrucken gibt eine umfassende Übersicht über Photovoltaik-Förderung nach Bundesländern.

KfW-Förderprogramm Erneuerbare Energien

Die KfW-Bank hat mit ihrem Förderprogramm Erneuerbare Energien Standard zinsgünstige Darlehen für die Realisierung von Projekten zur nachhaltigen Energie aufgelegt: Die Anschaffung von Strom- oder Wärmeanlagen wie z.B. einer Photovoltaik- oder einer PV/Solarthermie-Kombi-Anlage kann mit dem KfW-Kredit über eine maximale Laufzeit von zehn Jahren bis zu 100% finanziert werden – dabei ist eine tilgungsfreie Anlaufzeit von bis zu zwei Jahren möglich.

Unter bestimmten Umständen gefördert: Freilandanlage

Wichtig:
Anträge mĂĽssen vor Beginn der In­vestition in die Photovoltaikanlage bei der Hausbank gestellt werden.

  • Weitere Information zum KfW-Darlehen, Merkblätter und Muster des Kreditantrages hat die KfW-Bank hier ins Netz gestellt (Link öffnet sich in neuem Fenster).

Programme von Banken

Die hohe Rückzahlungssicherheit bei Photovoltaikkrediten ist bei den Banken bekannt – Finanzierungen bis zu 100 % der Investitionssumme sind daher keine Seltenheit mehr. Spezialisierte Banken wie die Umweltbank bieten zur Finanzierung von Photovoltaikanlagen sogar Darlehen mit besonders zinsgünstigen Konditionen an.

Formal handelt es sich nicht um eine dezidierte Photovoltaik-Förderung – jedoch bieten diese Programme einen deutlichen “Förderungs-Vorteil”, den Sie vor Anschaffung Ihrer PV-Anlage prüfen sollten. Photovoltaik-förderliche Darlehen bieten – neben vielen Hausbanken, Sparkassen und Volksbanken – dezidiert die folgenden Kreditinstitute an:

  • UmweltBank NĂĽrnberg (Links öffnen sich in neuen Fenstern): Der Solarkredit der UmweltBank NĂĽrnberg fördert Photovoltaikanlagen mit einem Volumen von 15.000 – 100.000 € (größere Projekte sind nach individueller Absprache förderbar). Zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme muss eine gĂĽltige und ausreichende Netzanschlusszusage vorliegen und ein VergĂĽtungsanspruch nach dem aktuell gĂĽltigen Erneuerbare-Energien-Gesetz bestehen.
  • GLS Bank: Die GLS Bank finanziert Photovoltaikanlagen (ausschlieĂźlich) fĂĽr Privatpersonen bei einer maximalen Laufzeit von 15 Jahren und einem Kreditbetrag von bis zu 30.000 €. Als Sicherheit dient der GLS Bank dabei die Abtretung der EinspeisevergĂĽtung.
  • LBS Hessen-ThĂĽrigen: Die LBS finanziert Photovoltaikanlagen fĂĽr Privatpersonen, Vermieter und Selbständige. Die Kredithöhe ist unbegrenzt und kann bis zu 100% der Kosten der Photovoltaikanlage betragen. Zinsen und Ansparsumme des Bausparvertrages werden komplett ĂĽber die EinspeisevergĂĽtung gedeckt.

Steuerersparnis durch Abschreibung

Berechnen Sie die Abschreibung

Nicht nur direkte Subventionen, wie Einspeisevergütungen oder Finanzierungshilfen, sondern auch steuerliche Vorteile unterstützen die Anschaffung einer Photovoltaikanlage. Bei Anmeldung eines Gewerbes als PV-Betreiber können die Anschaffungs- und Betriebskosten ggf. über die durchschnittliche Nutzungsdauer Ihrer Photovoltaikanlage abgeschrieben werden – so reduziert sich die Höhe Ihrer Steuerpflicht.
In jedem Einzelfall sollten Sie diese Möglichkeit mit Ihrem Steuerberater prĂĽfen – grundsätzliche Eingangs­informationen finden Sie in unserem Photovoltaik­lexikon: Abschreibung von Photovoltaikanlagen.

Nachtrag: Details zur PV-Förderung durch die Einspeisevergütung

Neben der Vergütung für die Einspeisung des selbsterzeugten Solarstroms in das öffentliche Netz bestanden gesonderte Vergütungssätze für den Eigenverbrauch. Hierfür muss der Solarstrom in räumlicher Nähe verbraucht werden, d.h. innerhalb desselben Niedrigspannungsnetzes, in dem der Strom erzeugt wurde.

Diese Form der PV-Förderung ist mit der rĂĽckwirkend zum 1. April 2012 in Kraft getretenen Ă„nderung des EEG eingestellt worden. Da der Haushaltsstrompreis aber mittlerweile deutlich ĂĽber den VergĂĽtungs­sätzen liegt, ist das Einsparpotenzial durch den Eigenverbrauch höher als der mögliche Gewinn durch die Ein­speise­vergĂĽtung. Wir empfehlen deshalb einen möglichst hohen Eigenverbrauchsanteil (zu den Details siehe Eigen­verbrauch).

Bei Netzüberlastung kann die Einspeisung vom Netzbetreiber aus abgeregelt werden – der PV-Betreiber erhält für die entgangene Einspeisevergütung jedoch eine Entschädigung.

Mehr zur aktuellen Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes finden Sie in unserem Photovoltaiklexikon: EEG.
Am 1. Januar 2014 ist das EEG 2017 in Kraft getreten, es ist auf der Seite Gesetze im Internet des Bundesministeriums fĂĽr Justiz und Verbraucherschutz BMJV einzusehen.
(Anm.: Die URL heiĂźt dort immer noch “eeg_2014", der Text jedoch ist der des EEG 2017.)

Förderprogramme sinnvoll nutzen

Es erscheint aufwendig, die Vielzahl der Förderangebote durchzuarbeiten – die Recherche der passenden Photovoltaik-Förderung hilft jedoch, bares Geld zu sparen und die Umsetzung Ihres Projektes zu realisieren. Zwar werden immer wieder einzelne Förderprogramme für erneuerbare Energien eingestellt und die Höhe der Vergütungssätze bzw. Zinsvergünstigungen reduziert – dennoch verbleiben interessante finanzielle Unterstützungen, die es wert sind geprüft zu werden.

Ein ausgezeichnetes Tool, um für Sie gültige Förderungen zu finden, finden Sie beim Bundeswirtschaftsministerium (externe Links öffnen sich in neuen Browserfensters).

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung

Die EinspeisevergĂĽtung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Die Königsform der Photovoltaik-Förderung (neben dem tarifsparenden Eigenverbrauch) ist die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Betreiber von Photovoltaikanlagen, die ihren selbsterzeugten Solarstrom in das öffentliche Netz einspeisen, haben einen gesetzlichen Anspruch auf die Einspeisevergütung. Abhängig sind die Vergütungssätze der Einspeisevergütung von der Größe der Photovoltaikanlage, dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme und ob Sie Ihren selbsterzeugten Solarstrom teilweise selbst verbrauchen.

Für Dach- und Gebäudeanlagen greifen die Sätze der “Einspeisevergütung”.

Aufgrund der Regelungen des EEG 2017 ergibt sich für August 2017 folgende Photovoltaik-Förderung durch die Einspeisevergütung:

August 2017
Verwendungs­form des Solar­stroms Leistung bis 10 KW Leistung 10-40 KW Leistung 40-100 KW Freiflächen-
Anlagen – 100 KW
Einspeisung in das allgemeine Stromnetz 12,20 Cent/KWh 11,87 Cent/KWh 10,61 Cent/KWh 8,44 Cent/KWh
Eigen­verbrauch Der Selbstverbrauch wird seit 1. April 2012 nicht mehr gefördert, er lohnt sich aber weiterhin (vgl. dazu unseren Artikel Eigenverbrauch)

Zu den Kosten, Erträgen und der Rendite einer PV-Anlage vgl.:
Zur kostenlosen individuellen Berechnung

Programme der Bundesländer

Unter bestimmten Umständen gefördert: Freilandanlage

Die meisten Bundesländer haben eigene Photovoltaik-Förderprogramme aufgelegt. FĂĽr den Bau einer Photovoltaikanlage können Sie ZuschĂĽsse und Anschaffungs­hilfen ĂĽber landes­eigene Banken, Strom­versorger oder zu­ständige Ministerien be­antragen. Die Palette der Förderungen erstreckt sich von der Ăśbernahme von Erst­beratungskosten ĂĽber zinsverbilligten Darlehen bis hin zu Anschaffungshilfen bzw. zu direkten ZuschĂĽssen.

Vor Ihrer Investition in eine Photovoltaikanlage sollten Sie die Möglichkeiten der Förderung durch Ihr Bundesland prüfen. Unser eBook zum Download bzw. zum Ausdrucken gibt eine umfassende Übersicht über Photovoltaik-Förderung nach Bundesländern.

KfW-Förderprogramm Erneuerbare Energien

Die KfW-Bank hat mit ihrem Förderprogramm Erneuerbare Energien Standard zinsgünstige Darlehen für die Realisierung von Projekten zur nachhaltigen Energie aufgelegt: Die Anschaffung von Strom- oder Wärmeanlagen wie z.B. einer Photovoltaik- oder einer PV/Solarthermie-Kombi-Anlage kann mit dem KfW-Kredit über eine maximale Laufzeit von zehn Jahren bis zu 100% finanziert werden – dabei ist eine tilgungsfreie Anlaufzeit von bis zu zwei Jahren möglich.

Unter bestimmten Umständen gefördert: Freilandanlage

Wichtig:
Anträge mĂĽssen vor Beginn der In­vestition in die Photovoltaikanlage bei der Hausbank gestellt werden.

  • Weitere Information zum KfW-Darlehen, Merkblätter und Muster des Kreditantrages hat die KfW-Bank hier ins Netz gestellt (Link öffnet sich in neuem Fenster).

Programme von Banken

Die hohe Rückzahlungssicherheit bei Photovoltaikkrediten ist bei den Banken bekannt – Finanzierungen bis zu 100 % der Investitionssumme sind daher keine Seltenheit mehr. Spezialisierte Banken wie die Umweltbank bieten zur Finanzierung von Photovoltaikanlagen sogar Darlehen mit besonders zinsgünstigen Konditionen an.

Formal handelt es sich nicht um eine dezidierte Photovoltaik-Förderung – jedoch bieten diese Programme einen deutlichen “Förderungs-Vorteil”, den Sie vor Anschaffung Ihrer PV-Anlage prüfen sollten. Photovoltaik-förderliche Darlehen bieten – neben vielen Hausbanken, Sparkassen und Volksbanken – dezidiert die folgenden Kreditinstitute an:

  • UmweltBank NĂĽrnberg (Links öffnen sich in neuen Fenstern): Der Solarkredit der UmweltBank NĂĽrnberg fördert Photovoltaikanlagen mit einem Volumen von 15.000 – 100.000 € (größere Projekte sind nach individueller Absprache förderbar). Zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme muss eine gĂĽltige und ausreichende Netzanschlusszusage vorliegen und ein VergĂĽtungsanspruch nach dem aktuell gĂĽltigen Erneuerbare-Energien-Gesetz bestehen.
  • GLS Bank: Die GLS Bank finanziert Photovoltaikanlagen (ausschlieĂźlich) fĂĽr Privatpersonen bei einer maximalen Laufzeit von 15 Jahren und einem Kreditbetrag von bis zu 30.000 €. Als Sicherheit dient der GLS Bank dabei die Abtretung der EinspeisevergĂĽtung.
  • LBS Hessen-ThĂĽrigen: Die LBS finanziert Photovoltaikanlagen fĂĽr Privatpersonen, Vermieter und Selbständige. Die Kredithöhe ist unbegrenzt und kann bis zu 100% der Kosten der Photovoltaikanlage betragen. Zinsen und Ansparsumme des Bausparvertrages werden komplett ĂĽber die EinspeisevergĂĽtung gedeckt.

Steuerersparnis durch Abschreibung

Berechnen Sie die Abschreibung

Nicht nur direkte Subventionen, wie Einspeisevergütungen oder Finanzierungshilfen, sondern auch steuerliche Vorteile unterstützen die Anschaffung einer Photovoltaikanlage. Bei Anmeldung eines Gewerbes als PV-Betreiber können die Anschaffungs- und Betriebskosten ggf. über die durchschnittliche Nutzungsdauer Ihrer Photovoltaikanlage abgeschrieben werden – so reduziert sich die Höhe Ihrer Steuerpflicht.
In jedem Einzelfall sollten Sie diese Möglichkeit mit Ihrem Steuerberater prĂĽfen – grundsätzliche Eingangs­informationen finden Sie in unserem Photovoltaik­lexikon: Abschreibung von Photovoltaikanlagen.

Nachtrag: Details zur PV-Förderung durch die Einspeisevergütung

Neben der Vergütung für die Einspeisung des selbsterzeugten Solarstroms in das öffentliche Netz bestanden gesonderte Vergütungssätze für den Eigenverbrauch. Hierfür muss der Solarstrom in räumlicher Nähe verbraucht werden, d.h. innerhalb desselben Niedrigspannungsnetzes, in dem der Strom erzeugt wurde.

Diese Form der PV-Förderung ist mit der rĂĽckwirkend zum 1. April 2012 in Kraft getretenen Ă„nderung des EEG eingestellt worden. Da der Haushaltsstrompreis aber mittlerweile deutlich ĂĽber den VergĂĽtungs­sätzen liegt, ist das Einsparpotenzial durch den Eigenverbrauch höher als der mögliche Gewinn durch die Ein­speise­vergĂĽtung. Wir empfehlen deshalb einen möglichst hohen Eigenverbrauchsanteil (zu den Details siehe Eigen­verbrauch).

Bei Netzüberlastung kann die Einspeisung vom Netzbetreiber aus abgeregelt werden – der PV-Betreiber erhält für die entgangene Einspeisevergütung jedoch eine Entschädigung.

Mehr zur aktuellen Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes finden Sie in unserem Photovoltaiklexikon: EEG.
Am 1. Januar 2014 ist das EEG 2017 in Kraft getreten, es ist auf der Seite Gesetze im Internet des Bundesministeriums fĂĽr Justiz und Verbraucherschutz BMJV einzusehen.
(Anm.: Die URL heiĂźt dort immer noch “eeg_2014", der Text jedoch ist der des EEG 2017.)

Förderprogramme sinnvoll nutzen

Es erscheint aufwendig, die Vielzahl der Förderangebote durchzuarbeiten – die Recherche der passenden Photovoltaik-Förderung hilft jedoch, bares Geld zu sparen und die Umsetzung Ihres Projektes zu realisieren. Zwar werden immer wieder einzelne Förderprogramme für erneuerbare Energien eingestellt und die Höhe der Vergütungssätze bzw. Zinsvergünstigungen reduziert – dennoch verbleiben interessante finanzielle Unterstützungen, die es wert sind geprüft zu werden.

Ein ausgezeichnetes Tool, um für Sie gültige Förderungen zu finden, finden Sie beim Bundeswirtschaftsministerium (externe Links öffnen sich in neuen Browserfensters).

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung

Die EinspeisevergĂĽtung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Die Königsform der Photovoltaik-Förderung (neben dem tarifsparenden Eigenverbrauch) ist die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Betreiber von Photovoltaikanlagen, die ihren selbsterzeugten Solarstrom in das öffentliche Netz einspeisen, haben einen gesetzlichen Anspruch auf die Einspeisevergütung. Abhängig sind die Vergütungssätze der Einspeisevergütung von der Größe der Photovoltaikanlage, dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme und ob Sie Ihren selbsterzeugten Solarstrom teilweise selbst verbrauchen.

Für Dach- und Gebäudeanlagen greifen die Sätze der “Einspeisevergütung”.

Aufgrund der Regelungen des EEG 2017 ergibt sich für August 2017 folgende Photovoltaik-Förderung durch die Einspeisevergütung:

August 2017
Verwendungs­form des Solar­stroms Leistung bis 10 KW Leistung 10-40 KW Leistung 40-100 KW Freiflächen-
Anlagen – 100 KW
Einspeisung in das allgemeine Stromnetz 12,20 Cent/KWh 11,87 Cent/KWh 10,61 Cent/KWh 8,44 Cent/KWh
Eigen­verbrauch Der Selbstverbrauch wird seit 1. April 2012 nicht mehr gefördert, er lohnt sich aber weiterhin (vgl. dazu unseren Artikel Eigenverbrauch)

Zu den Kosten, Erträgen und der Rendite einer PV-Anlage vgl.:
Zur kostenlosen individuellen Berechnung

Programme der Bundesländer

Unter bestimmten Umständen gefördert: Freilandanlage

Die meisten Bundesländer haben eigene Photovoltaik-Förderprogramme aufgelegt. FĂĽr den Bau einer Photovoltaikanlage können Sie ZuschĂĽsse und Anschaffungs­hilfen ĂĽber landes­eigene Banken, Strom­versorger oder zu­ständige Ministerien be­antragen. Die Palette der Förderungen erstreckt sich von der Ăśbernahme von Erst­beratungskosten ĂĽber zinsverbilligten Darlehen bis hin zu Anschaffungshilfen bzw. zu direkten ZuschĂĽssen.

Vor Ihrer Investition in eine Photovoltaikanlage sollten Sie die Möglichkeiten der Förderung durch Ihr Bundesland prüfen. Unser eBook zum Download bzw. zum Ausdrucken gibt eine umfassende Übersicht über Photovoltaik-Förderung nach Bundesländern.

KfW-Förderprogramm Erneuerbare Energien

Die KfW-Bank hat mit ihrem Förderprogramm Erneuerbare Energien Standard zinsgünstige Darlehen für die Realisierung von Projekten zur nachhaltigen Energie aufgelegt: Die Anschaffung von Strom- oder Wärmeanlagen wie z.B. einer Photovoltaik- oder einer PV/Solarthermie-Kombi-Anlage kann mit dem KfW-Kredit über eine maximale Laufzeit von zehn Jahren bis zu 100% finanziert werden – dabei ist eine tilgungsfreie Anlaufzeit von bis zu zwei Jahren möglich.

Unter bestimmten Umständen gefördert: Freilandanlage

Wichtig:
Anträge mĂĽssen vor Beginn der In­vestition in die Photovoltaikanlage bei der Hausbank gestellt werden.

  • Weitere Information zum KfW-Darlehen, Merkblätter und Muster des Kreditantrages hat die KfW-Bank hier ins Netz gestellt (Link öffnet sich in neuem Fenster).

Programme von Banken

Die hohe Rückzahlungssicherheit bei Photovoltaikkrediten ist bei den Banken bekannt – Finanzierungen bis zu 100 % der Investitionssumme sind daher keine Seltenheit mehr. Spezialisierte Banken wie die Umweltbank bieten zur Finanzierung von Photovoltaikanlagen sogar Darlehen mit besonders zinsgünstigen Konditionen an.

Formal handelt es sich nicht um eine dezidierte Photovoltaik-Förderung – jedoch bieten diese Programme einen deutlichen “Förderungs-Vorteil”, den Sie vor Anschaffung Ihrer PV-Anlage prüfen sollten. Photovoltaik-förderliche Darlehen bieten – neben vielen Hausbanken, Sparkassen und Volksbanken – dezidiert die folgenden Kreditinstitute an:

  • UmweltBank NĂĽrnberg (Links öffnen sich in neuen Fenstern): Der Solarkredit der UmweltBank NĂĽrnberg fördert Photovoltaikanlagen mit einem Volumen von 15.000 – 100.000 € (größere Projekte sind nach individueller Absprache förderbar). Zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme muss eine gĂĽltige und ausreichende Netzanschlusszusage vorliegen und ein VergĂĽtungsanspruch nach dem aktuell gĂĽltigen Erneuerbare-Energien-Gesetz bestehen.
  • GLS Bank: Die GLS Bank finanziert Photovoltaikanlagen (ausschlieĂźlich) fĂĽr Privatpersonen bei einer maximalen Laufzeit von 15 Jahren und einem Kreditbetrag von bis zu 30.000 €. Als Sicherheit dient der GLS Bank dabei die Abtretung der EinspeisevergĂĽtung.
  • LBS Hessen-ThĂĽrigen: Die LBS finanziert Photovoltaikanlagen fĂĽr Privatpersonen, Vermieter und Selbständige. Die Kredithöhe ist unbegrenzt und kann bis zu 100% der Kosten der Photovoltaikanlage betragen. Zinsen und Ansparsumme des Bausparvertrages werden komplett ĂĽber die EinspeisevergĂĽtung gedeckt.

Steuerersparnis durch Abschreibung

Berechnen Sie die Abschreibung

Nicht nur direkte Subventionen, wie Einspeisevergütungen oder Finanzierungshilfen, sondern auch steuerliche Vorteile unterstützen die Anschaffung einer Photovoltaikanlage. Bei Anmeldung eines Gewerbes als PV-Betreiber können die Anschaffungs- und Betriebskosten ggf. über die durchschnittliche Nutzungsdauer Ihrer Photovoltaikanlage abgeschrieben werden – so reduziert sich die Höhe Ihrer Steuerpflicht.
In jedem Einzelfall sollten Sie diese Möglichkeit mit Ihrem Steuerberater prĂĽfen – grundsätzliche Eingangs­informationen finden Sie in unserem Photovoltaik­lexikon: Abschreibung von Photovoltaikanlagen.

Nachtrag: Details zur PV-Förderung durch die Einspeisevergütung

Neben der Vergütung für die Einspeisung des selbsterzeugten Solarstroms in das öffentliche Netz bestanden gesonderte Vergütungssätze für den Eigenverbrauch. Hierfür muss der Solarstrom in räumlicher Nähe verbraucht werden, d.h. innerhalb desselben Niedrigspannungsnetzes, in dem der Strom erzeugt wurde.

Diese Form der PV-Förderung ist mit der rĂĽckwirkend zum 1. April 2012 in Kraft getretenen Ă„nderung des EEG eingestellt worden. Da der Haushaltsstrompreis aber mittlerweile deutlich ĂĽber den VergĂĽtungs­sätzen liegt, ist das Einsparpotenzial durch den Eigenverbrauch höher als der mögliche Gewinn durch die Ein­speise­vergĂĽtung. Wir empfehlen deshalb einen möglichst hohen Eigenverbrauchsanteil (zu den Details siehe Eigen­verbrauch).

Bei Netzüberlastung kann die Einspeisung vom Netzbetreiber aus abgeregelt werden – der PV-Betreiber erhält für die entgangene Einspeisevergütung jedoch eine Entschädigung.

Mehr zur aktuellen Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes finden Sie in unserem Photovoltaiklexikon: EEG.
Am 1. Januar 2014 ist das EEG 2017 in Kraft getreten, es ist auf der Seite Gesetze im Internet des Bundesministeriums fĂĽr Justiz und Verbraucherschutz BMJV einzusehen.
(Anm.: Die URL heiĂźt dort immer noch “eeg_2014", der Text jedoch ist der des EEG 2017.)

Förderprogramme sinnvoll nutzen

Es erscheint aufwendig, die Vielzahl der Förderangebote durchzuarbeiten – die Recherche der passenden Photovoltaik-Förderung hilft jedoch, bares Geld zu sparen und die Umsetzung Ihres Projektes zu realisieren. Zwar werden immer wieder einzelne Förderprogramme für erneuerbare Energien eingestellt und die Höhe der Vergütungssätze bzw. Zinsvergünstigungen reduziert – dennoch verbleiben interessante finanzielle Unterstützungen, die es wert sind geprüft zu werden.

Ein ausgezeichnetes Tool, um für Sie gültige Förderungen zu finden, finden Sie beim Bundeswirtschaftsministerium (externe Links öffnen sich in neuen Browserfensters).

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung