Photovoltaik Kosten

 
 

Photovoltaik auf dem eigenen Dach bringt auch 2018 mehr ein als sie kostet

von Stefan Finke

Stand: November 2018

Photovoltaik Kosten

Zum Vergrößern bitte anklicken - © BSW Photovoltaik-Kosten sinken kontinuierlich. Hier die Kosten schlüsselfertiger PV-Anlagen.

Photovoltaik-Kosten setzen sich zusammen aus:

Die Gesamtkosten bestehen aus den Kosten für das PV-Modul, für den Wechsel­richter, für Unterbau, Kabel, Unter­kon­struktion und Montage; hinzu kommen die von Wartung, Ersatzteilen und Photovoltaik-Versicher­ung.
(In unserem Fachplaner werden übrigens stets die aktuellen Preise veranschlagt - sie werden monatlich aktualisiert.)

Den Photovoltaik-Kosten ste­hen die Ein­nahmen ge­gen­über, welche der erzeugte Solarstrom erzielt. In der Regel bezahlen Photovoltaikanlagen sich auf diese Weise selbst.

Positive Entwicklung der Photovoltaik-Kosten

Insbesondere die Anschaffungskosten von Photovoltaikanlagen sinken seit Jahren kontinuierlich. Anfang 2006 kosteten bspw. schlüsselfertige Auf­dach­anlagen bis 10 kWp im Durchschnitt rund 5.000 €/kWp, im vierten Quartal 2018 beträgt der durchschnittliche Preis nur noch knapp 1.200 €/kWp.

Diese Kostensenkungen sind auch der Grund, dass mit Photovoltaikanlagen trotz regelmäßiger Absenkungen von Förderungen und Einspeisevergütung nach wie vor hohe Renditen zu erwirtschaften sind.

Photovoltaik-Anschaffungskosten

Die Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage setzen sich im Wesentlichen zusammen aus:

  • dem Kaufpreis der Photovoltaikanlage, der zwischen 700 und 1.700 €/KWp liegt (Q4 2018 *), und
  • den Kosten für den Netzanschluss der PV-Anlage (Einspeisezähler, Zählerkasten etc.), rund 500-1.000 €.

Photovoltaik auf dem eigenen Dach bringt auch 2018 mehr ein als sie kostet

von Stefan Finke

Stand: November 2018

Photovoltaik Kosten

Zum Vergrößern bitte anklicken - © BSW Photovoltaik-Kosten sinken kontinuierlich. Hier die Kosten schlüsselfertiger PV-Anlagen.

Photovoltaik-Kosten setzen sich zusammen aus:

Die Gesamtkosten bestehen aus den Kosten für das PV-Modul, für den Wechsel­richter, für Unterbau, Kabel, Unter­kon­struktion und Montage; hinzu kommen die von Wartung, Ersatzteilen und Photovoltaik-Versicher­ung.
(In unserem Fachplaner werden übrigens stets die aktuellen Preise veranschlagt - sie werden monatlich aktualisiert.)

Den Photovoltaik-Kosten ste­hen die Ein­nahmen ge­gen­über, welche der erzeugte Solarstrom erzielt. In der Regel bezahlen Photovoltaikanlagen sich auf diese Weise selbst.

Positive Entwicklung der Photovoltaik-Kosten

Insbesondere die Anschaffungskosten von Photovoltaikanlagen sinken seit Jahren kontinuierlich. Anfang 2006 kosteten bspw. schlüsselfertige Auf­dach­anlagen bis 10 kWp im Durchschnitt rund 5.000 €/kWp, im vierten Quartal 2018 beträgt der durchschnittliche Preis nur noch knapp 1.200 €/kWp.

Diese Kostensenkungen sind auch der Grund, dass mit Photovoltaikanlagen trotz regelmäßiger Absenkungen von Förderungen und Einspeisevergütung nach wie vor hohe Renditen zu erwirtschaften sind.

Photovoltaik-Anschaffungskosten

Die Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage setzen sich im Wesentlichen zusammen aus:

  • dem Kaufpreis der Photovoltaikanlage, der zwischen 700 und 1.700 €/KWp liegt (Q4 2018 *), und
  • den Kosten für den Netzanschluss der PV-Anlage (Einspeisezähler, Zählerkasten etc.), rund 500-1.000 €.

Photovoltaik auf dem eigenen Dach bringt auch 2018 mehr ein als sie kostet

von Stefan Finke

Stand: November 2018

Photovoltaik Kosten

Zum Vergrößern bitte anklicken - © BSW Photovoltaik-Kosten sinken kontinuierlich. Hier die Kosten schlüsselfertiger PV-Anlagen.

Photovoltaik-Kosten setzen sich zusammen aus:

Die Gesamtkosten bestehen aus den Kosten für das PV-Modul, für den Wechsel­richter, für Unterbau, Kabel, Unter­kon­struktion und Montage; hinzu kommen die von Wartung, Ersatzteilen und Photovoltaik-Versicher­ung.
(In unserem Fachplaner werden übrigens stets die aktuellen Preise veranschlagt - sie werden monatlich aktualisiert.)

Den Photovoltaik-Kosten ste­hen die Ein­nahmen ge­gen­über, welche der erzeugte Solarstrom erzielt. In der Regel bezahlen Photovoltaikanlagen sich auf diese Weise selbst.

Positive Entwicklung der Photovoltaik-Kosten

Insbesondere die Anschaffungskosten von Photovoltaikanlagen sinken seit Jahren kontinuierlich. Anfang 2006 kosteten bspw. schlüsselfertige Auf­dach­anlagen bis 10 kWp im Durchschnitt rund 5.000 €/kWp, im vierten Quartal 2018 beträgt der durchschnittliche Preis nur noch knapp 1.200 €/kWp.

Diese Kostensenkungen sind auch der Grund, dass mit Photovoltaikanlagen trotz regelmäßiger Absenkungen von Förderungen und Einspeisevergütung nach wie vor hohe Renditen zu erwirtschaften sind.

Photovoltaik-Anschaffungskosten

Die Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage setzen sich im Wesentlichen zusammen aus:

  • dem Kaufpreis der Photovoltaikanlage, der zwischen 700 und 1.700 €/KWp liegt (Q4 2018 *), und
  • den Kosten für den Netzanschluss der PV-Anlage (Einspeisezähler, Zählerkasten etc.), rund 500-1.000 €.
 

Der Kaufpreis der Photovoltaikanlage hängt in erster Linie von der Qualität und Art der Photovoltaikmodule ab: Diese machen den Großteil der Anlagenkosten aus.

Solarstromanlagen mit kristallinen Solarmodulen kosten gegenwärtig zwischen 1.000 und 1.800 €/kWp. Anlagen mit Dünnschichtmodulen sind in der Anschaffung deutlich günstiger - sie kosten gegenwärtig zwischen 700 und 1.300 €/kWp, benötigen für denselben Ertrag aber in Etwa die anderthalbfache bis doppelte Modulfläche.
In absoluten Zahlen ausgedrückt kann man derzeit von folgenden Richtwerten ausgehen: Eine PV-Anlage mit 3 kWp kostet aktuell um die 5.500 €, eine mit 6 kWp um die 9.000 - und eine mit 9 kWp umd die 13.000 Euro.
Enthalten sind in diesen Preisen etwa 40-50% für den PV-Generator - die Photovoltaikmodule auf dem Dach -, rund 15-20% (1.000-2.000 Euro) Photovoltaik-Kosten auf der Anschaffungsseite macht der Wechselrichter aus, rund 10-15% müssen für die weniger auffälligen Anlagenteile wie Kabel, Anschlüsse, Klemmen, Dachhaken, Unterkonstruktion etc. veranschlagt werden. Die Handwerkskosten für PV-Montage, Gerüst und Installationsarbeiten schlagen mit etwa 15-20% zu Buche.

Stromspeicher: Neue PV-Anlage werden mittlerweile gerne mit einem Solarstromspeicher kombiniert.
Dadurch lässt sich der lukrative Eigenverbrauch deutlich erhöhen. Die Speicherkosten liegen derzeit - je nach Größe - zwischen 6.000 und 10.000 Euro. Der Kauf wird vom Bund aber großzügig gefördert, sodass der Speicher letztlich deutlich günstiger kommt.

Die Netzanschlusskosten nach § 13, Abs. 1. des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) setzen sich wiederum zusammen aus den Kosten für den Bau bzw. Umbau des Zählerkastens und für den Ankauf bzw. die Miete des Einspeisezählers. Für die Miete sind dabei rund 30 € p.a. zu veranschlagen, für den Kauf einmalig zwischen 500-1.000 €.

Unter Kosten-Gesichtspunkten empfehlen wir, sich für die Miete zu entscheiden: Durch die Inflation über 20 Jahre Laufzeit werden sich die Kosten am Ende zu einem geringeren Gesamtwert aufsummieren, als sie durch den teureren Kauf anfallen - und dies zu einem Zeitpunkt, zu dem auch der Rest der Anlage bezahlt und ggf. finanziert werden muss. So können Sie einen weiteren Teil der - ohnehin sinkenden - Photovoltaik-Kosten auffangen.

Zwischenfazit:
Fasst man diese Kosten kurz zusammen, ergibt sich für eine typische deutsche PV-Anlage aktuell folgendes Kosten- und Einnahmenbild.
Die Durchschnittsanlage mit einer Leistung von rund 7 kWp (entspricht ca. 28 PV-Modulen) kostet zwischen 10.000 und 11.000 Euro. Sie erzeugt rund 7.000 Kilowattstunden Strom im Jahr. Mit dieser Energie lassen sich jährlich Einnahmen von rund 1.100 Euro erwirtschaften: 700 Euro davon entfallen auf die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung; 400 Euro bringen die durch den Eigenverbrauch eingesparten Stromkosten ein.

Anders ausgedrückt: Nach einer Betriebszeit von rund 10-14 Jahren hat die PV-Anlage die Investitionskosten eingespielt. In den Folgejahren darf man die Einnahmen als Gewinn verbuchen.
Im Mittel kann von einer Laufzeit zwischen 25 und 30 Jahren ausgegangen werden.

Laufende Photovoltaik-Kosten

Die laufenden Photovoltaik-Kosten bestehen insbesondere aus:

  • den Betriebskosten (Wartung und Photovoltaik-Versicherung),
  • im Falle einer Kreditfinanzierung den Kosten für das Photovoltaik-Darlehen (Raten, Zinsen, Kreditgebühren).

Unter den Betriebskosten einer PV-Anlage sind die Wartungskosten mit jährlich rund 1% des Anlagenpreises der aufwändigste Posten. Die Kosten für die PV-Versicherung sind mit etwa 0,3-0,8% des Anlagenkaufpreises anzusetzen.
Wir haben nicht nur die festen Anschaffungskosten, sondern auch alle laufenden Photovoltaik-Kosten in unsere Berechnungen, z.B. unter Lohnt sich die Photovoltaik?, einbezogen.
Da viele Bauherren ihre Solarstromanlage teilweise oder zur Gänze fremdfinanzieren, kommen zu den laufenden Photovoltaik-Kosten häufig noch die Darlehenskosten hinzu.

* Richtwerte

Photovoltaik-Kosten lassen sich nur sehr schwer allgemein angeben - eine Photo­voltaik­anlage in Rostock kostet unter Umständen weniger als eine Pho­to­voltaik­anlage in München, der Solarteur in Düsseldorf verlangt andere Preise als der Solarteur in Leipzig. Die Preise, die wir hier angeben können, sind daher nur Richtwerte. Bei unterschiedlichen Solar­einstrahlungen zwischen Nord und Süd, aber auch unterschiedlichen Förderungen vor Ort ist dies kein Beinbruch: Es kann davon ausgegangen werden, dass Photovoltaik-Hersteller und Solarteure schon aus kluger Geschäftspolitik die Photovoltaik-Kosten in der Regel so gestalten, dass der Betrieb der Photovoltaik­anlage sich für die Bauherren rentiert.

Zur ausführlichen Berechnung einer Photovoltaikanlage individuell auf Ihrem Dach können Sie unseren Fachplaner aufrufen: Mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten können Sie hier verschiedene Varianten Ihrer Photovoltaikanlage durchspielen, und auch die Wirtschaftlichkeit berechnen - aktuelle Preise, Erträge, Einspeisevergütungssätze, Kreditkosten und Wirtschaftlichkeitsberechnung (Rendite!) inklusive.

Hier geht's zur → PV-Berechnung.

Solarzellen im Zusammenspiel

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Der Kaufpreis der Photovoltaikanlage hängt in erster Linie von der Qualität und Art der Photovoltaikmodule ab: Diese machen den Großteil der Anlagenkosten aus.

Solarstromanlagen mit kristallinen Solarmodulen kosten gegenwärtig zwischen 1.000 und 1.800 €/kWp. Anlagen mit Dünnschichtmodulen sind in der Anschaffung deutlich günstiger - sie kosten gegenwärtig zwischen 700 und 1.300 €/kWp, benötigen für denselben Ertrag aber in Etwa die anderthalbfache bis doppelte Modulfläche.
In absoluten Zahlen ausgedrückt kann man derzeit von folgenden Richtwerten ausgehen: Eine PV-Anlage mit 3 kWp kostet aktuell um die 5.500 €, eine mit 6 kWp um die 9.000 - und eine mit 9 kWp umd die 13.000 Euro.
Enthalten sind in diesen Preisen etwa 40-50% für den PV-Generator - die Photovoltaikmodule auf dem Dach -, rund 15-20% (1.000-2.000 Euro) Photovoltaik-Kosten auf der Anschaffungsseite macht der Wechselrichter aus, rund 10-15% müssen für die weniger auffälligen Anlagenteile wie Kabel, Anschlüsse, Klemmen, Dachhaken, Unterkonstruktion etc. veranschlagt werden. Die Handwerkskosten für PV-Montage, Gerüst und Installationsarbeiten schlagen mit etwa 15-20% zu Buche.

Stromspeicher: Neue PV-Anlage werden mittlerweile gerne mit einem Solarstromspeicher kombiniert.
Dadurch lässt sich der lukrative Eigenverbrauch deutlich erhöhen. Die Speicherkosten liegen derzeit - je nach Größe - zwischen 6.000 und 10.000 Euro. Der Kauf wird vom Bund aber großzügig gefördert, sodass der Speicher letztlich deutlich günstiger kommt.

Die Netzanschlusskosten nach § 13, Abs. 1. des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) setzen sich wiederum zusammen aus den Kosten für den Bau bzw. Umbau des Zählerkastens und für den Ankauf bzw. die Miete des Einspeisezählers. Für die Miete sind dabei rund 30 € p.a. zu veranschlagen, für den Kauf einmalig zwischen 500-1.000 €.

Unter Kosten-Gesichtspunkten empfehlen wir, sich für die Miete zu entscheiden: Durch die Inflation über 20 Jahre Laufzeit werden sich die Kosten am Ende zu einem geringeren Gesamtwert aufsummieren, als sie durch den teureren Kauf anfallen - und dies zu einem Zeitpunkt, zu dem auch der Rest der Anlage bezahlt und ggf. finanziert werden muss. So können Sie einen weiteren Teil der - ohnehin sinkenden - Photovoltaik-Kosten auffangen.

Zwischenfazit:
Fasst man diese Kosten kurz zusammen, ergibt sich für eine typische deutsche PV-Anlage aktuell folgendes Kosten- und Einnahmenbild.
Die Durchschnittsanlage mit einer Leistung von rund 7 kWp (entspricht ca. 28 PV-Modulen) kostet zwischen 10.000 und 11.000 Euro. Sie erzeugt rund 7.000 Kilowattstunden Strom im Jahr. Mit dieser Energie lassen sich jährlich Einnahmen von rund 1.100 Euro erwirtschaften: 700 Euro davon entfallen auf die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung; 400 Euro bringen die durch den Eigenverbrauch eingesparten Stromkosten ein.

Anders ausgedrückt: Nach einer Betriebszeit von rund 10-14 Jahren hat die PV-Anlage die Investitionskosten eingespielt. In den Folgejahren darf man die Einnahmen als Gewinn verbuchen.
Im Mittel kann von einer Laufzeit zwischen 25 und 30 Jahren ausgegangen werden.

Laufende Photovoltaik-Kosten

Die laufenden Photovoltaik-Kosten bestehen insbesondere aus:

  • den Betriebskosten (Wartung und Photovoltaik-Versicherung),
  • im Falle einer Kreditfinanzierung den Kosten für das Photovoltaik-Darlehen (Raten, Zinsen, Kreditgebühren).

Unter den Betriebskosten einer PV-Anlage sind die Wartungskosten mit jährlich rund 1% des Anlagenpreises der aufwändigste Posten. Die Kosten für die PV-Versicherung sind mit etwa 0,3-0,8% des Anlagenkaufpreises anzusetzen.
Wir haben nicht nur die festen Anschaffungskosten, sondern auch alle laufenden Photovoltaik-Kosten in unsere Berechnungen, z.B. unter Lohnt sich die Photovoltaik?, einbezogen.
Da viele Bauherren ihre Solarstromanlage teilweise oder zur Gänze fremdfinanzieren, kommen zu den laufenden Photovoltaik-Kosten häufig noch die Darlehenskosten hinzu.

* Richtwerte

Photovoltaik-Kosten lassen sich nur sehr schwer allgemein angeben - eine Photo­voltaik­anlage in Rostock kostet unter Umständen weniger als eine Pho­to­voltaik­anlage in München, der Solarteur in Düsseldorf verlangt andere Preise als der Solarteur in Leipzig. Die Preise, die wir hier angeben können, sind daher nur Richtwerte. Bei unterschiedlichen Solar­einstrahlungen zwischen Nord und Süd, aber auch unterschiedlichen Förderungen vor Ort ist dies kein Beinbruch: Es kann davon ausgegangen werden, dass Photovoltaik-Hersteller und Solarteure schon aus kluger Geschäftspolitik die Photovoltaik-Kosten in der Regel so gestalten, dass der Betrieb der Photovoltaik­anlage sich für die Bauherren rentiert.

Zur ausführlichen Berechnung einer Photovoltaikanlage individuell auf Ihrem Dach können Sie unseren Fachplaner aufrufen: Mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten können Sie hier verschiedene Varianten Ihrer Photovoltaikanlage durchspielen, und auch die Wirtschaftlichkeit berechnen - aktuelle Preise, Erträge, Einspeisevergütungssätze, Kreditkosten und Wirtschaftlichkeitsberechnung (Rendite!) inklusive.

Hier geht's zur → PV-Berechnung.

Solarzellen im Zusammenspiel
 

Der Kaufpreis der Photovoltaikanlage hängt in erster Linie von der Qualität und Art der Photovoltaikmodule ab: Diese machen den Großteil der Anlagenkosten aus.

Solarstromanlagen mit kristallinen Solarmodulen kosten gegenwärtig zwischen 1.000 und 1.800 €/kWp. Anlagen mit Dünnschichtmodulen sind in der Anschaffung deutlich günstiger - sie kosten gegenwärtig zwischen 700 und 1.300 €/kWp, benötigen für denselben Ertrag aber in Etwa die anderthalbfache bis doppelte Modulfläche.
In absoluten Zahlen ausgedrückt kann man derzeit von folgenden Richtwerten ausgehen: Eine PV-Anlage mit 3 kWp kostet aktuell um die 5.500 €, eine mit 6 kWp um die 9.000 - und eine mit 9 kWp umd die 13.000 Euro.
Enthalten sind in diesen Preisen etwa 40-50% für den PV-Generator - die Photovoltaikmodule auf dem Dach -, rund 15-20% (1.000-2.000 Euro) Photovoltaik-Kosten auf der Anschaffungsseite macht der Wechselrichter aus, rund 10-15% müssen für die weniger auffälligen Anlagenteile wie Kabel, Anschlüsse, Klemmen, Dachhaken, Unterkonstruktion etc. veranschlagt werden. Die Handwerkskosten für PV-Montage, Gerüst und Installationsarbeiten schlagen mit etwa 15-20% zu Buche.

Stromspeicher: Neue PV-Anlage werden mittlerweile gerne mit einem Solarstromspeicher kombiniert.
Dadurch lässt sich der lukrative Eigenverbrauch deutlich erhöhen. Die Speicherkosten liegen derzeit - je nach Größe - zwischen 6.000 und 10.000 Euro. Der Kauf wird vom Bund aber großzügig gefördert, sodass der Speicher letztlich deutlich günstiger kommt.

Die Netzanschlusskosten nach § 13, Abs. 1. des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) setzen sich wiederum zusammen aus den Kosten für den Bau bzw. Umbau des Zählerkastens und für den Ankauf bzw. die Miete des Einspeisezählers. Für die Miete sind dabei rund 30 € p.a. zu veranschlagen, für den Kauf einmalig zwischen 500-1.000 €.

Unter Kosten-Gesichtspunkten empfehlen wir, sich für die Miete zu entscheiden: Durch die Inflation über 20 Jahre Laufzeit werden sich die Kosten am Ende zu einem geringeren Gesamtwert aufsummieren, als sie durch den teureren Kauf anfallen - und dies zu einem Zeitpunkt, zu dem auch der Rest der Anlage bezahlt und ggf. finanziert werden muss. So können Sie einen weiteren Teil der - ohnehin sinkenden - Photovoltaik-Kosten auffangen.

Zwischenfazit:
Fasst man diese Kosten kurz zusammen, ergibt sich für eine typische deutsche PV-Anlage aktuell folgendes Kosten- und Einnahmenbild.
Die Durchschnittsanlage mit einer Leistung von rund 7 kWp (entspricht ca. 28 PV-Modulen) kostet zwischen 10.000 und 11.000 Euro. Sie erzeugt rund 7.000 Kilowattstunden Strom im Jahr. Mit dieser Energie lassen sich jährlich Einnahmen von rund 1.100 Euro erwirtschaften: 700 Euro davon entfallen auf die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung; 400 Euro bringen die durch den Eigenverbrauch eingesparten Stromkosten ein.

Anders ausgedrückt: Nach einer Betriebszeit von rund 10-14 Jahren hat die PV-Anlage die Investitionskosten eingespielt. In den Folgejahren darf man die Einnahmen als Gewinn verbuchen.
Im Mittel kann von einer Laufzeit zwischen 25 und 30 Jahren ausgegangen werden.

Laufende Photovoltaik-Kosten

Die laufenden Photovoltaik-Kosten bestehen insbesondere aus:

  • den Betriebskosten (Wartung und Photovoltaik-Versicherung),
  • im Falle einer Kreditfinanzierung den Kosten für das Photovoltaik-Darlehen (Raten, Zinsen, Kreditgebühren).

Unter den Betriebskosten einer PV-Anlage sind die Wartungskosten mit jährlich rund 1% des Anlagenpreises der aufwändigste Posten. Die Kosten für die PV-Versicherung sind mit etwa 0,3-0,8% des Anlagenkaufpreises anzusetzen.
Wir haben nicht nur die festen Anschaffungskosten, sondern auch alle laufenden Photovoltaik-Kosten in unsere Berechnungen, z.B. unter Lohnt sich die Photovoltaik?, einbezogen.
Da viele Bauherren ihre Solarstromanlage teilweise oder zur Gänze fremdfinanzieren, kommen zu den laufenden Photovoltaik-Kosten häufig noch die Darlehenskosten hinzu.

* Richtwerte

Photovoltaik-Kosten lassen sich nur sehr schwer allgemein angeben - eine Photo­voltaik­anlage in Rostock kostet unter Umständen weniger als eine Pho­to­voltaik­anlage in München, der Solarteur in Düsseldorf verlangt andere Preise als der Solarteur in Leipzig. Die Preise, die wir hier angeben können, sind daher nur Richtwerte. Bei unterschiedlichen Solar­einstrahlungen zwischen Nord und Süd, aber auch unterschiedlichen Förderungen vor Ort ist dies kein Beinbruch: Es kann davon ausgegangen werden, dass Photovoltaik-Hersteller und Solarteure schon aus kluger Geschäftspolitik die Photovoltaik-Kosten in der Regel so gestalten, dass der Betrieb der Photovoltaik­anlage sich für die Bauherren rentiert.

Zur ausführlichen Berechnung einer Photovoltaikanlage individuell auf Ihrem Dach können Sie unseren Fachplaner aufrufen: Mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten können Sie hier verschiedene Varianten Ihrer Photovoltaikanlage durchspielen, und auch die Wirtschaftlichkeit berechnen - aktuelle Preise, Erträge, Einspeisevergütungssätze, Kreditkosten und Wirtschaftlichkeitsberechnung (Rendite!) inklusive.

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