Amortisation Photovoltaik

 

Amortisation

 
 

Wann und wie amortisiert sich eine Photovoltaikanlage?

Amortisation

Die Amortisation einer Photovoltaikanlage betrifft die Zeit, welche diese braucht, um ihre Investitionskosten und/oder ihre Energie-Investition einzuspielen – m.a.W., wie lange die Photovoltaikanlage braucht, sich selbst zu bezahlen.
Von Interesse sind diese Werte vor allem aus einem Grund: Da Photovoltaikanlagen 30 bis 40 Jahre lang arbeiten, steht ihr gesamter Arbeits-Zeitraum nach der Amorti­sations­phase zur Gewinn-Erwirtschaftung zur Verf├╝gung.

Zwar wird nach dem Ablauf der ersten 20 Jahre keine Einspeiseverg├╝tung mehr gew├Ąhrt – die Einspareffekte des Eigenverbrauchs des selbsterzeugten Solarstroms gegen├╝ber (steigenden) Strompreisen bleiben jedoch erhalten.

Neben der finanziellen Amortisation wird auch von energetischer Amortisation gesprochen – damit ist ausschlie├člich die Zeit gemeint, die eine Photovoltaikanlage braucht, um die Energie einzuspielen, die zu ihrer Herstellung aufgewendet wurde. Dies ist unter dem Gesichtspunkt der CO2-Ersparnis von Belang.

Wann amortisiert sich eine Photovoltaikanlage f├╝r Sie? Lassen Sie sich unverbindlich eine PV-Anlage f├╝r Ihr Dach berechnen:

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Amortisation Photovoltaik und Finanzen

Derzeitige Preis- und F├Ârderverh├Ąltnisse vorausgesetzt, liegt die finanzielle Amortisation einer Photovoltaikanlage in der Regel bei folgenden Zeitr├Ąumen (vgl.a. Photovoltaik und Finanzen):

  • Wenn die PV-Anlage zu 100% aus eigenen Mitteln bestritten wurde: Amortisationszeit ∅ 7 Jahre
  • Wurde die PV-Anlage mischfinanziert (teilweise Eigen-, teilweise Fremdmittel): Amortisationszeit 7,5 bis 11 Jahre
  • Bei 100%-iger Fremdfinanzierung der PV-Anlage: Amortisationszeit ca. 8 bis 12 Jahre

In diese Zeiten sind bereits Zinsen, Wartung, gelegentliche Solarw├Ąsche und Ersatzteile eingerechnet; zu diesen z├Ąhlt v.a. der Wechselrichter, der nach 10 bis 15 Jahren ausgetauscht werden sollte.

Amortisation und Kapital
Beachtenswert sind die geringen zeitlichen Unterschiede zwischen Fremd- und Eigenfinanzierung.
Eine 100 %-ige Fremdfinanzierung, wie viele Banken Sie anbieten, bezahlt sich ├╝ber die Solareink├╝nfte ebenso selbst wie die Finanzierung aus Eigenmitteln – schont aber das Eigenkapital und bringt angesichts dessen blo├č zu vernachl├Ąssigend geringe finanzielle Einbu├čen mit sich.

├ťbersch├╝sse nach der Amortisationszeit

Die Abnahmegarantie f├╝r durch die eigene Photovoltaikanlage erzeugten Strom gilt 20 Jahre lang – die Dauer der Einnahmen durch die Einspeiseverg├╝tung ├╝bertrifft die Amortisationszeit damit um zwei bis neun Jahre.
Die kostenarme Restlaufzeit der Photovoltaikanlagen betr├Ągt nach der Amortisation insgesamt 14 bis ├╝ber 30 Jahre – eine lange Zeit, in der hohe ├ťbersch├╝sse (bzw. Einspareffekte durch Eigenverbrauch) zu erwarten sind. Dies erkl├Ąrt die hohen Renditen der Photovoltaik von bis zu 10%.

Wann und wie amortisiert sich eine Photovoltaikanlage?

Amortisation

Die Amortisation einer Photovoltaikanlage betrifft die Zeit, welche diese braucht, um ihre Investitionskosten und/oder ihre Energie-Investition einzuspielen – m.a.W., wie lange die Photovoltaikanlage braucht, sich selbst zu bezahlen.
Von Interesse sind diese Werte vor allem aus einem Grund: Da Photovoltaikanlagen 30 bis 40 Jahre lang arbeiten, steht ihr gesamter Arbeits-Zeitraum nach der Amorti­sations­phase zur Gewinn-Erwirtschaftung zur Verf├╝gung.

Zwar wird nach dem Ablauf der ersten 20 Jahre keine Einspeiseverg├╝tung mehr gew├Ąhrt – die Einspareffekte des Eigenverbrauchs des selbsterzeugten Solarstroms gegen├╝ber (steigenden) Strompreisen bleiben jedoch erhalten.

Neben der finanziellen Amortisation wird auch von energetischer Amortisation gesprochen – damit ist ausschlie├člich die Zeit gemeint, die eine Photovoltaikanlage braucht, um die Energie einzuspielen, die zu ihrer Herstellung aufgewendet wurde. Dies ist unter dem Gesichtspunkt der CO2-Ersparnis von Belang.

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Amortisation Photovoltaik und Finanzen

Derzeitige Preis- und F├Ârderverh├Ąltnisse vorausgesetzt, liegt die finanzielle Amortisation einer Photovoltaikanlage in der Regel bei folgenden Zeitr├Ąumen (vgl.a. Photovoltaik und Finanzen):

  • Wenn die PV-Anlage zu 100% aus eigenen Mitteln bestritten wurde: Amortisationszeit ∅ 7 Jahre
  • Wurde die PV-Anlage mischfinanziert (teilweise Eigen-, teilweise Fremdmittel): Amortisationszeit 7,5 bis 11 Jahre
  • Bei 100%-iger Fremdfinanzierung der PV-Anlage: Amortisationszeit ca. 8 bis 12 Jahre

In diese Zeiten sind bereits Zinsen, Wartung, gelegentliche Solarw├Ąsche und Ersatzteile eingerechnet; zu diesen z├Ąhlt v.a. der Wechselrichter, der nach 10 bis 15 Jahren ausgetauscht werden sollte.

Amortisation und Kapital
Beachtenswert sind die geringen zeitlichen Unterschiede zwischen Fremd- und Eigenfinanzierung.
Eine 100 %-ige Fremdfinanzierung, wie viele Banken Sie anbieten, bezahlt sich ├╝ber die Solareink├╝nfte ebenso selbst wie die Finanzierung aus Eigenmitteln – schont aber das Eigenkapital und bringt angesichts dessen blo├č zu vernachl├Ąssigend geringe finanzielle Einbu├čen mit sich.

├ťbersch├╝sse nach der Amortisationszeit

Die Abnahmegarantie f├╝r durch die eigene Photovoltaikanlage erzeugten Strom gilt 20 Jahre lang – die Dauer der Einnahmen durch die Einspeiseverg├╝tung ├╝bertrifft die Amortisationszeit damit um zwei bis neun Jahre.
Die kostenarme Restlaufzeit der Photovoltaikanlagen betr├Ągt nach der Amortisation insgesamt 14 bis ├╝ber 30 Jahre – eine lange Zeit, in der hohe ├ťbersch├╝sse (bzw. Einspareffekte durch Eigenverbrauch) zu erwarten sind. Dies erkl├Ąrt die hohen Renditen der Photovoltaik von bis zu 10%.

Wann und wie amortisiert sich eine Photovoltaikanlage?

Amortisation

Die Amortisation einer Photovoltaikanlage betrifft die Zeit, welche diese braucht, um ihre Investitionskosten und/oder ihre Energie-Investition einzuspielen – m.a.W., wie lange die Photovoltaikanlage braucht, sich selbst zu bezahlen.
Von Interesse sind diese Werte vor allem aus einem Grund: Da Photovoltaikanlagen 30 bis 40 Jahre lang arbeiten, steht ihr gesamter Arbeits-Zeitraum nach der Amorti­sations­phase zur Gewinn-Erwirtschaftung zur Verf├╝gung.

Zwar wird nach dem Ablauf der ersten 20 Jahre keine Einspeiseverg├╝tung mehr gew├Ąhrt – die Einspareffekte des Eigenverbrauchs des selbsterzeugten Solarstroms gegen├╝ber (steigenden) Strompreisen bleiben jedoch erhalten.

Neben der finanziellen Amortisation wird auch von energetischer Amortisation gesprochen – damit ist ausschlie├člich die Zeit gemeint, die eine Photovoltaikanlage braucht, um die Energie einzuspielen, die zu ihrer Herstellung aufgewendet wurde. Dies ist unter dem Gesichtspunkt der CO2-Ersparnis von Belang.

Wann amortisiert sich eine Photovoltaikanlage f├╝r Sie? Lassen Sie sich unverbindlich eine PV-Anlage f├╝r Ihr Dach berechnen:

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Amortisation Photovoltaik und Finanzen

Derzeitige Preis- und F├Ârderverh├Ąltnisse vorausgesetzt, liegt die finanzielle Amortisation einer Photovoltaikanlage in der Regel bei folgenden Zeitr├Ąumen (vgl.a. Photovoltaik und Finanzen):

  • Wenn die PV-Anlage zu 100% aus eigenen Mitteln bestritten wurde: Amortisationszeit ∅ 7 Jahre
  • Wurde die PV-Anlage mischfinanziert (teilweise Eigen-, teilweise Fremdmittel): Amortisationszeit 7,5 bis 11 Jahre
  • Bei 100%-iger Fremdfinanzierung der PV-Anlage: Amortisationszeit ca. 8 bis 12 Jahre

In diese Zeiten sind bereits Zinsen, Wartung, gelegentliche Solarw├Ąsche und Ersatzteile eingerechnet; zu diesen z├Ąhlt v.a. der Wechselrichter, der nach 10 bis 15 Jahren ausgetauscht werden sollte.

Amortisation und Kapital
Beachtenswert sind die geringen zeitlichen Unterschiede zwischen Fremd- und Eigenfinanzierung.
Eine 100 %-ige Fremdfinanzierung, wie viele Banken Sie anbieten, bezahlt sich ├╝ber die Solareink├╝nfte ebenso selbst wie die Finanzierung aus Eigenmitteln – schont aber das Eigenkapital und bringt angesichts dessen blo├č zu vernachl├Ąssigend geringe finanzielle Einbu├čen mit sich.

├ťbersch├╝sse nach der Amortisationszeit

Die Abnahmegarantie f├╝r durch die eigene Photovoltaikanlage erzeugten Strom gilt 20 Jahre lang – die Dauer der Einnahmen durch die Einspeiseverg├╝tung ├╝bertrifft die Amortisationszeit damit um zwei bis neun Jahre.
Die kostenarme Restlaufzeit der Photovoltaikanlagen betr├Ągt nach der Amortisation insgesamt 14 bis ├╝ber 30 Jahre – eine lange Zeit, in der hohe ├ťbersch├╝sse (bzw. Einspareffekte durch Eigenverbrauch) zu erwarten sind. Dies erkl├Ąrt die hohen Renditen der Photovoltaik von bis zu 10%.

 

Die energetische Amortisation

Im Zuge der Debatte um die Energiewende seit 2012 wurde gelegentlich die Behauptung vorgebracht, dass der Energier├╝cklauf einer Photovoltaikanlage negativ sei:
Die sogenannte graue Energie, die zu Herstellung, Lagerung, Transport, Verkauf von Photovoltaikanlagen aufgewandt werden muss, liege h├Âher als die Energie, die eine PV-Anlage erzeuge; Photovoltaik weise also eine negative energetische Amortisation auf.
Das ist offenkundig und nachweisbar Unsinn.

Richtig ist, dass die energetische Amortisation bis 2005 noch bei durchschnittlich 7 Jahren lag. 2011 hingegen lag die energetische Amortisationszeit – durch verfeinerte Technologien bei Herstellung, Transport, Installation, Demontage und Recycling sowie h├Âheren Wirkungsgrad aktueller Photovoltaikanlagen – bei nur 1,2 bis 2 Jahren f├╝r D├╝nnschicht-Anlagen und rund 2,2 Jahren f├╝r Wafer-Solarzellen. (Vgl. dieses PDF, engl..) Heute ist von 8 Monaten bis zu h├Âchstem 1 Jahr auszugehen.
Dabei sind auch schon die Gewinnung und Verarbeitung der Rohstoffe wie Kupfer, Silizium, Aluminium ber├╝cksichtigt.

Erntefaktor
Bei einer mindestens 20-j├Ąhrigen Laufzeit gibt die Photovoltaikanlage die eingesetzte Energie also ├╝ber 15- bis 20-fach zur├╝ck. Dies ├╝brigens im Unterschied zur herk├Âmmlichen Energie-Erzeugung: Atomkraftwerke und Gas- bzw. Kohlekraftwerke verbrauchen stets mehr Prim├Ąrenergie als sie abgeben.
Der Erntefaktor – das Verh├Ąltnis bezogener Energie zu investierter Energie:

Ef = Eb : Ei

– liegt bei herk├Âmmlichen Kraftwerken stets unter 1, da der zugef├╝gte Brennstoff grunds├Ątzlich unter seinem potenziellen Energiewert verbrannt wird.
Erneuerbare Energien wie Windkraft oder Photovoltaik hingegen erreichen innerhalb weniger Monate Erntefaktoren ├╝ber 1: Die Amortisation liegt im positiven Bereich (vgl. auch Lohnt sich Photovoltaik?).

Zu dem Argument der “negativen energetischen Amortisation"

Hier ist nicht der Ort, zu den Hintergr├╝nden solcher Behauptungen Stellung zu nehmen. Vielleicht gen├╝gt der Hinweis, dass das Energiebusiness in der Bundesrepublik j├Ąhrlich allein f├╝r die Stromversorgung rund 100 Milliarden ÔéČ umsetzt. Das ist, profan gesprochen, der Zorn Gottes in bar.
Vorsichtig gesagt, die Energiewende r├╝hrt an die finanziellen Interessen vieler Beteiligter – darunter auch Konzerne mit marketing-strategischem Know How und ausreichenden Mitteln, die ├Âffentliche Diskussion gezielt zu beeinflussen.
Gerade den gro├čen konventionellen Energieversorgern, die ihren Aktion├Ąren verpflichtet sind, ist die dezentrale Photovoltaik in H├Ąnden einzelner B├╝rger ein ├ärgernis. Dies erkl├Ąrt, warum in der ├Âffentlichen Diskussion Behauptungen wie die einer “negativen energetischen Amortisation" auftauchen, denen man die schmuddelige Herkunft aus den Hinterzimmern des Lobbyismus geradezu ansieht.

Hier hilft nur geduldige Aufkl├Ąrung.
Vgl. auch unseren ├ťberblick Photovoltaik – Pro und Contra.

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung

Die energetische Amortisation

Im Zuge der Debatte um die Energiewende seit 2012 wurde gelegentlich die Behauptung vorgebracht, dass der Energier├╝cklauf einer Photovoltaikanlage negativ sei:
Die sogenannte graue Energie, die zu Herstellung, Lagerung, Transport, Verkauf von Photovoltaikanlagen aufgewandt werden muss, liege h├Âher als die Energie, die eine PV-Anlage erzeuge; Photovoltaik weise also eine negative energetische Amortisation auf.
Das ist offenkundig und nachweisbar Unsinn.

Richtig ist, dass die energetische Amortisation bis 2005 noch bei durchschnittlich 7 Jahren lag. 2011 hingegen lag die energetische Amortisationszeit – durch verfeinerte Technologien bei Herstellung, Transport, Installation, Demontage und Recycling sowie h├Âheren Wirkungsgrad aktueller Photovoltaikanlagen – bei nur 1,2 bis 2 Jahren f├╝r D├╝nnschicht-Anlagen und rund 2,2 Jahren f├╝r Wafer-Solarzellen. (Vgl. dieses PDF, engl..) Heute ist von 8 Monaten bis zu h├Âchstem 1 Jahr auszugehen.
Dabei sind auch schon die Gewinnung und Verarbeitung der Rohstoffe wie Kupfer, Silizium, Aluminium ber├╝cksichtigt.

Erntefaktor
Bei einer mindestens 20-j├Ąhrigen Laufzeit gibt die Photovoltaikanlage die eingesetzte Energie also ├╝ber 15- bis 20-fach zur├╝ck. Dies ├╝brigens im Unterschied zur herk├Âmmlichen Energie-Erzeugung: Atomkraftwerke und Gas- bzw. Kohlekraftwerke verbrauchen stets mehr Prim├Ąrenergie als sie abgeben.
Der Erntefaktor – das Verh├Ąltnis bezogener Energie zu investierter Energie:

Ef = Eb : Ei

– liegt bei herk├Âmmlichen Kraftwerken stets unter 1, da der zugef├╝gte Brennstoff grunds├Ątzlich unter seinem potenziellen Energiewert verbrannt wird.
Erneuerbare Energien wie Windkraft oder Photovoltaik hingegen erreichen innerhalb weniger Monate Erntefaktoren ├╝ber 1: Die Amortisation liegt im positiven Bereich (vgl. auch Lohnt sich Photovoltaik?).

Zu dem Argument der “negativen energetischen Amortisation"

Hier ist nicht der Ort, zu den Hintergr├╝nden solcher Behauptungen Stellung zu nehmen. Vielleicht gen├╝gt der Hinweis, dass das Energiebusiness in der Bundesrepublik j├Ąhrlich allein f├╝r die Stromversorgung rund 100 Milliarden ÔéČ umsetzt. Das ist, profan gesprochen, der Zorn Gottes in bar.
Vorsichtig gesagt, die Energiewende r├╝hrt an die finanziellen Interessen vieler Beteiligter – darunter auch Konzerne mit marketing-strategischem Know How und ausreichenden Mitteln, die ├Âffentliche Diskussion gezielt zu beeinflussen.
Gerade den gro├čen konventionellen Energieversorgern, die ihren Aktion├Ąren verpflichtet sind, ist die dezentrale Photovoltaik in H├Ąnden einzelner B├╝rger ein ├ärgernis. Dies erkl├Ąrt, warum in der ├Âffentlichen Diskussion Behauptungen wie die einer “negativen energetischen Amortisation" auftauchen, denen man die schmuddelige Herkunft aus den Hinterzimmern des Lobbyismus geradezu ansieht.

Hier hilft nur geduldige Aufkl├Ąrung.
Vgl. auch unseren ├ťberblick Photovoltaik – Pro und Contra.

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung

Die energetische Amortisation

Im Zuge der Debatte um die Energiewende seit 2012 wurde gelegentlich die Behauptung vorgebracht, dass der Energier├╝cklauf einer Photovoltaikanlage negativ sei:
Die sogenannte graue Energie, die zu Herstellung, Lagerung, Transport, Verkauf von Photovoltaikanlagen aufgewandt werden muss, liege h├Âher als die Energie, die eine PV-Anlage erzeuge; Photovoltaik weise also eine negative energetische Amortisation auf.
Das ist offenkundig und nachweisbar Unsinn.

Richtig ist, dass die energetische Amortisation bis 2005 noch bei durchschnittlich 7 Jahren lag. 2011 hingegen lag die energetische Amortisationszeit – durch verfeinerte Technologien bei Herstellung, Transport, Installation, Demontage und Recycling sowie h├Âheren Wirkungsgrad aktueller Photovoltaikanlagen – bei nur 1,2 bis 2 Jahren f├╝r D├╝nnschicht-Anlagen und rund 2,2 Jahren f├╝r Wafer-Solarzellen. (Vgl. dieses PDF, engl..) Heute ist von 8 Monaten bis zu h├Âchstem 1 Jahr auszugehen.
Dabei sind auch schon die Gewinnung und Verarbeitung der Rohstoffe wie Kupfer, Silizium, Aluminium ber├╝cksichtigt.

Erntefaktor
Bei einer mindestens 20-j├Ąhrigen Laufzeit gibt die Photovoltaikanlage die eingesetzte Energie also ├╝ber 15- bis 20-fach zur├╝ck. Dies ├╝brigens im Unterschied zur herk├Âmmlichen Energie-Erzeugung: Atomkraftwerke und Gas- bzw. Kohlekraftwerke verbrauchen stets mehr Prim├Ąrenergie als sie abgeben.
Der Erntefaktor – das Verh├Ąltnis bezogener Energie zu investierter Energie:

Ef = Eb : Ei

– liegt bei herk├Âmmlichen Kraftwerken stets unter 1, da der zugef├╝gte Brennstoff grunds├Ątzlich unter seinem potenziellen Energiewert verbrannt wird.
Erneuerbare Energien wie Windkraft oder Photovoltaik hingegen erreichen innerhalb weniger Monate Erntefaktoren ├╝ber 1: Die Amortisation liegt im positiven Bereich (vgl. auch Lohnt sich Photovoltaik?).

Zu dem Argument der “negativen energetischen Amortisation"

Hier ist nicht der Ort, zu den Hintergr├╝nden solcher Behauptungen Stellung zu nehmen. Vielleicht gen├╝gt der Hinweis, dass das Energiebusiness in der Bundesrepublik j├Ąhrlich allein f├╝r die Stromversorgung rund 100 Milliarden ÔéČ umsetzt. Das ist, profan gesprochen, der Zorn Gottes in bar.
Vorsichtig gesagt, die Energiewende r├╝hrt an die finanziellen Interessen vieler Beteiligter – darunter auch Konzerne mit marketing-strategischem Know How und ausreichenden Mitteln, die ├Âffentliche Diskussion gezielt zu beeinflussen.
Gerade den gro├čen konventionellen Energieversorgern, die ihren Aktion├Ąren verpflichtet sind, ist die dezentrale Photovoltaik in H├Ąnden einzelner B├╝rger ein ├ärgernis. Dies erkl├Ąrt, warum in der ├Âffentlichen Diskussion Behauptungen wie die einer “negativen energetischen Amortisation" auftauchen, denen man die schmuddelige Herkunft aus den Hinterzimmern des Lobbyismus geradezu ansieht.

Hier hilft nur geduldige Aufkl├Ąrung.
Vgl. auch unseren ├ťberblick Photovoltaik – Pro und Contra.

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