Lohnt sich Photovoltaik?

 

Rentabilität

 
 

Lohnt sich die Photovoltaik heute?

von Stefan Finke

Stand: August 2017

Die Photovoltaikförderung der Bundesrepublik Deutschland, die Ein­speise­vergĂĽtung nach dem Erneuer­baren-Energien-Gesetz (EEG), wird monatlich angepasst. Die KĂĽrzungen sind moderat – potenziellen Photovoltaik-Bauherren aber stellt sich die Frage:

Lohnt sich Pho­tovoltaik?
Ist Photovoltaik auch Mitte 2017 noch rentabel?

Die Antwort gleich vorweg:
Ja, Photovoltaik lohnt sich auch 2017.
Die Anschaffung einer Photovoltaikanlage bezahlt sich auch heute noch selbst; fĂĽr Photovoltaikbauherren erwirtschaftet sie nach wie vor hohe Renditen von bis zu 10% oder sogar mehr.
Das gilt vor allem, wenn der Strom vom eigenen Dach selbst verbraucht wird: Selbstproduzierter Solarstrom ist heute nur noch halb so teuer wie Strom aus der Steckdose.

„Sonnenstrom vom eigenen Dach kostet nur noch die Hälfte dessen, was ein privater Energieverbraucher beim Energie­versorger bezahlen muss.“

Carsten Körnig, BSW-Solar

Im Folgenden rechnen wir Kosten, Ertrag und Rendite anhand zweier konkreter Beispiele – Hof Lichtern in SĂĽddeutschland und Haus Sonnleitner in Norddeutschland – im Einzelnen durch. Dabei haben wir die Beispiele so gewählt, dass die Untergrenze der jeweils möglichen Renditen berechnet wird, also der Worst Case. Das heiĂźt, im Regelfall werden die Ergebnisse weit ĂĽbertroffen.

Falls Sie gleich erfahren möchten, ob und in welcher Weise die Photovoltaik sich individuell für Sie und die Lage Ihres Daches lohnt, empfehlen wir Ihnen unsere kostenlose & unverbindliche Berechnung:

Lohnt sich Photovoltaik auf Ihrem eigenen Dach?
Kosten, Ertrag & Rendite einer PV-Anlage fĂĽr Sie

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Lohnt sich die Photovoltaik heute?

von Stefan Finke

Stand: August 2017

Die Photovoltaikförderung der Bundesrepublik Deutschland, die Ein­speise­vergĂĽtung nach dem Erneuer­baren-Energien-Gesetz (EEG), wird monatlich angepasst. Die KĂĽrzungen sind moderat – potenziellen Photovoltaik-Bauherren aber stellt sich die Frage:

Lohnt sich Pho­tovoltaik?
Ist Photovoltaik auch Mitte 2017 noch rentabel?

Die Antwort gleich vorweg:
Ja, Photovoltaik lohnt sich auch 2017.
Die Anschaffung einer Photovoltaikanlage bezahlt sich auch heute noch selbst; fĂĽr Photovoltaikbauherren erwirtschaftet sie nach wie vor hohe Renditen von bis zu 10% oder sogar mehr.
Das gilt vor allem, wenn der Strom vom eigenen Dach selbst verbraucht wird: Selbstproduzierter Solarstrom ist heute nur noch halb so teuer wie Strom aus der Steckdose.

„Sonnenstrom vom eigenen Dach kostet nur noch die Hälfte dessen, was ein privater Energieverbraucher beim Energie­versorger bezahlen muss.“

Carsten Körnig, BSW-Solar

Im Folgenden rechnen wir Kosten, Ertrag und Rendite anhand zweier konkreter Beispiele – Hof Lichtern in SĂĽddeutschland und Haus Sonnleitner in Norddeutschland – im Einzelnen durch. Dabei haben wir die Beispiele so gewählt, dass die Untergrenze der jeweils möglichen Renditen berechnet wird, also der Worst Case. Das heiĂźt, im Regelfall werden die Ergebnisse weit ĂĽbertroffen.

Falls Sie gleich erfahren möchten, ob und in welcher Weise die Photovoltaik sich individuell für Sie und die Lage Ihres Daches lohnt, empfehlen wir Ihnen unsere kostenlose & unverbindliche Berechnung:

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Lohnt sich die Photovoltaik heute?

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Stand: August 2017

Die Photovoltaikförderung der Bundesrepublik Deutschland, die Ein­speise­vergĂĽtung nach dem Erneuer­baren-Energien-Gesetz (EEG), wird monatlich angepasst. Die KĂĽrzungen sind moderat – potenziellen Photovoltaik-Bauherren aber stellt sich die Frage:

Lohnt sich Pho­tovoltaik?
Ist Photovoltaik auch Mitte 2017 noch rentabel?

Die Antwort gleich vorweg:
Ja, Photovoltaik lohnt sich auch 2017.
Die Anschaffung einer Photovoltaikanlage bezahlt sich auch heute noch selbst; fĂĽr Photovoltaikbauherren erwirtschaftet sie nach wie vor hohe Renditen von bis zu 10% oder sogar mehr.
Das gilt vor allem, wenn der Strom vom eigenen Dach selbst verbraucht wird: Selbstproduzierter Solarstrom ist heute nur noch halb so teuer wie Strom aus der Steckdose.

„Sonnenstrom vom eigenen Dach kostet nur noch die Hälfte dessen, was ein privater Energieverbraucher beim Energie­versorger bezahlen muss.“

Carsten Körnig, BSW-Solar

Im Folgenden rechnen wir Kosten, Ertrag und Rendite anhand zweier konkreter Beispiele – Hof Lichtern in SĂĽddeutschland und Haus Sonnleitner in Norddeutschland – im Einzelnen durch. Dabei haben wir die Beispiele so gewählt, dass die Untergrenze der jeweils möglichen Renditen berechnet wird, also der Worst Case. Das heiĂźt, im Regelfall werden die Ergebnisse weit ĂĽbertroffen.

Falls Sie gleich erfahren möchten, ob und in welcher Weise die Photovoltaik sich individuell für Sie und die Lage Ihres Daches lohnt, empfehlen wir Ihnen unsere kostenlose & unverbindliche Berechnung:

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Analyse

Stiftung Warentest hat in einer Analyse der Fördersituation errechnet, dass Photovoltaik-Bauherren bei den gegenwärtigen Anlagenkosten von rund 1.400 €/kWp nach wie vor Renditen von rund 4% erzielen können.
Wird zusätzlich zur Vergütung des selbst erzeugten und eingespeisten Stroms auch der Eigenverbrauch erhöht, lassen die Renditen sich sogar steigern.

Das Fraunhofer Institut ISE (PDF) kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: Photovoltaik-Bauherren können bei Anlagenkosten von 1.600 €/kWp und einem Eigenverbrauch von 20% nach wie vor Renditen von bis um die 9% erreichen.
Hinein gerechnet sind die gĂĽnstigen steuerlichen Bedingungen, welche die Investition in eine Photovoltaik-Anlage nachhaltig zur lukrativen Geldanlage machen.

FĂĽr Betreiber von PV-Anlagen auf dem eigenen Dach ist ein Eigenverbrauchsanteil von 30-40% durchaus möglich, fĂĽr Gewerbetreibende mit größeren Solar­anlagen auch mehr – je nach Betriebsbedarf bis zu 100%.
Damit sind ebenfalls Renditen im zweistelligen Bereich zu erreichen.

Umweltrendite

Somit liegt die finanzielle Rendite der Photovoltaik v.a. fĂĽr Aufdachanlagen nach wie vor in Regionen, von denen beispielsweise die Inhaber von SparbĂĽchern oder Geldmarktkonten nur träumen können – von der Umweltrendite ganz zu schweigen.
Eine der Antworten auf die Frage “Lohnt sich Photovoltaik?" lautet schlieĂźlich: Ja! Und fĂĽr die Umwelt auf jeden Fall!

Unabhängigkeit

Photovoltaikanlagen sind aber nicht nur ein Gewinn für Umwelt und Familienetat, sie erhöhen auch Ihre persönliche Unabhängigkeit von den Energieversorgern und deren Strompreisgestaltung. Dabei gilt: Je höher der Eigenverbrauch, desto größer die Unabhängigkeit.
Steigern lässt sich der Anteil des Eigenverbrauchs mit einem Solarstromspeicher, wobei der Einbau von Speichern vom Bund großzügig gefördert wird.

Absicherung & Finanzierung

Wird der Ertrag der PV-Anlage vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme an durch eine Photovoltaik-Versicherung abgesichert (vgl. Online-Berechnung hier), ergeben sich die hohen Chancen durch Ihre Investition in die Photovoltaik bei gleichzeitig verschwindend geringen Risiken fĂĽr Ihre Finanzen.

Dies besonders, wenn Sie Ihre Photovoltaikanlage durch ein Darlehen finanzieren, wodurch Sie Ihr Vermögen schonen: PV-Darlehen sind sicher, daher besonders kostengĂĽnstig. Sollten Sie in den nächsten Jahren eine größere Anschaffung planen, z.B. eine KĂĽche, einen Wagen oder eine groĂźe Reise, sollten Sie daher bevorzugt die PV-Anlage finanzieren und Ihr eigenes Kapital fĂĽr die zusätzliche Anschaffung einsetzen – durch diese “Verschiebung" vermeiden Sie den höheren Zinssatz fĂĽr KĂĽche oder Reise – und behalten den gĂĽnstigeren Zinssatz der PV-Anlage.

 

Analyse

Stiftung Warentest hat in einer Analyse der Fördersituation errechnet, dass Photovoltaik-Bauherren bei den gegenwärtigen Anlagenkosten von rund 1.400 €/kWp nach wie vor Renditen von rund 4% erzielen können.
Wird zusätzlich zur Vergütung des selbst erzeugten und eingespeisten Stroms auch der Eigenverbrauch erhöht, lassen die Renditen sich sogar steigern.

Das Fraunhofer Institut ISE (PDF) kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: Photovoltaik-Bauherren können bei Anlagenkosten von 1.600 €/kWp und einem Eigenverbrauch von 20% nach wie vor Renditen von bis um die 9% erreichen.
Hinein gerechnet sind die gĂĽnstigen steuerlichen Bedingungen, welche die Investition in eine Photovoltaik-Anlage nachhaltig zur lukrativen Geldanlage machen.

FĂĽr Betreiber von PV-Anlagen auf dem eigenen Dach ist ein Eigenverbrauchsanteil von 30-40% durchaus möglich, fĂĽr Gewerbetreibende mit größeren Solar­anlagen auch mehr – je nach Betriebsbedarf bis zu 100%.
Damit sind ebenfalls Renditen im zweistelligen Bereich zu erreichen.

Umweltrendite

Somit liegt die finanzielle Rendite der Photovoltaik v.a. fĂĽr Aufdachanlagen nach wie vor in Regionen, von denen beispielsweise die Inhaber von SparbĂĽchern oder Geldmarktkonten nur träumen können – von der Umweltrendite ganz zu schweigen.
Eine der Antworten auf die Frage “Lohnt sich Photovoltaik?" lautet schlieĂźlich: Ja! Und fĂĽr die Umwelt auf jeden Fall!

Unabhängigkeit

Photovoltaikanlagen sind aber nicht nur ein Gewinn für Umwelt und Familienetat, sie erhöhen auch Ihre persönliche Unabhängigkeit von den Energieversorgern und deren Strompreisgestaltung. Dabei gilt: Je höher der Eigenverbrauch, desto größer die Unabhängigkeit.
Steigern lässt sich der Anteil des Eigenverbrauchs mit einem Solarstromspeicher, wobei der Einbau von Speichern vom Bund großzügig gefördert wird.

Absicherung & Finanzierung

Wird der Ertrag der PV-Anlage vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme an durch eine Photovoltaik-Versicherung abgesichert (vgl. Online-Berechnung hier), ergeben sich die hohen Chancen durch Ihre Investition in die Photovoltaik bei gleichzeitig verschwindend geringen Risiken fĂĽr Ihre Finanzen.

Dies besonders, wenn Sie Ihre Photovoltaikanlage durch ein Darlehen finanzieren, wodurch Sie Ihr Vermögen schonen: PV-Darlehen sind sicher, daher besonders kostengĂĽnstig. Sollten Sie in den nächsten Jahren eine größere Anschaffung planen, z.B. eine KĂĽche, einen Wagen oder eine groĂźe Reise, sollten Sie daher bevorzugt die PV-Anlage finanzieren und Ihr eigenes Kapital fĂĽr die zusätzliche Anschaffung einsetzen – durch diese “Verschiebung" vermeiden Sie den höheren Zinssatz fĂĽr KĂĽche oder Reise – und behalten den gĂĽnstigeren Zinssatz der PV-Anlage.

 

Analyse

Stiftung Warentest hat in einer Analyse der Fördersituation errechnet, dass Photovoltaik-Bauherren bei den gegenwärtigen Anlagenkosten von rund 1.400 €/kWp nach wie vor Renditen von rund 4% erzielen können.
Wird zusätzlich zur Vergütung des selbst erzeugten und eingespeisten Stroms auch der Eigenverbrauch erhöht, lassen die Renditen sich sogar steigern.

Das Fraunhofer Institut ISE (PDF) kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: Photovoltaik-Bauherren können bei Anlagenkosten von 1.600 €/kWp und einem Eigenverbrauch von 20% nach wie vor Renditen von bis um die 9% erreichen.
Hinein gerechnet sind die gĂĽnstigen steuerlichen Bedingungen, welche die Investition in eine Photovoltaik-Anlage nachhaltig zur lukrativen Geldanlage machen.

FĂĽr Betreiber von PV-Anlagen auf dem eigenen Dach ist ein Eigenverbrauchsanteil von 30-40% durchaus möglich, fĂĽr Gewerbetreibende mit größeren Solar­anlagen auch mehr – je nach Betriebsbedarf bis zu 100%.
Damit sind ebenfalls Renditen im zweistelligen Bereich zu erreichen.

Umweltrendite

Somit liegt die finanzielle Rendite der Photovoltaik v.a. fĂĽr Aufdachanlagen nach wie vor in Regionen, von denen beispielsweise die Inhaber von SparbĂĽchern oder Geldmarktkonten nur träumen können – von der Umweltrendite ganz zu schweigen.
Eine der Antworten auf die Frage “Lohnt sich Photovoltaik?" lautet schlieĂźlich: Ja! Und fĂĽr die Umwelt auf jeden Fall!

Unabhängigkeit

Photovoltaikanlagen sind aber nicht nur ein Gewinn für Umwelt und Familienetat, sie erhöhen auch Ihre persönliche Unabhängigkeit von den Energieversorgern und deren Strompreisgestaltung. Dabei gilt: Je höher der Eigenverbrauch, desto größer die Unabhängigkeit.
Steigern lässt sich der Anteil des Eigenverbrauchs mit einem Solarstromspeicher, wobei der Einbau von Speichern vom Bund großzügig gefördert wird.

Absicherung & Finanzierung

Wird der Ertrag der PV-Anlage vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme an durch eine Photovoltaik-Versicherung abgesichert (vgl. Online-Berechnung hier), ergeben sich die hohen Chancen durch Ihre Investition in die Photovoltaik bei gleichzeitig verschwindend geringen Risiken fĂĽr Ihre Finanzen.

Dies besonders, wenn Sie Ihre Photovoltaikanlage durch ein Darlehen finanzieren, wodurch Sie Ihr Vermögen schonen: PV-Darlehen sind sicher, daher besonders kostengĂĽnstig. Sollten Sie in den nächsten Jahren eine größere Anschaffung planen, z.B. eine KĂĽche, einen Wagen oder eine groĂźe Reise, sollten Sie daher bevorzugt die PV-Anlage finanzieren und Ihr eigenes Kapital fĂĽr die zusätzliche Anschaffung einsetzen – durch diese “Verschiebung" vermeiden Sie den höheren Zinssatz fĂĽr KĂĽche oder Reise – und behalten den gĂĽnstigeren Zinssatz der PV-Anlage.

 

Photovoltaik – Renditemaschine auf Ihrem Dach

Die Rendite einer Photovoltaikanlage wird nicht allein durch die Höhe der Einspeisevergütung bestimmt. Sie hängt neben der Förderung vor allem von folgenden vier Faktoren ab:

Hinzu kommt als externer Faktor der jeweilige Strompreis.
Er hat Lichterns und Sonnleitner auf unseren Beispielhöfen in der Vergangenheit oft genug unschöne Überraschungen bereitet.

Nach der Installation ihrer Photovoltaikanlage können die Anlagenbetreiber sowohl im Süden als auch im Norden der Republik zukünftigen Strompreis-Erhöhungen gelassener entgegensehen.
Je höher der Tarif, desto höher die Einsparungen durch den Eigenverbrauch ihres selbsterzeugten Solarstroms.

Förderung, Ertrag und Rendite Ihrer Photovoltaikanlage auf Ihren Dach:
Zur individuellen Berechnung

1. Der Eigenverbrauch

Lohnt sich Photovoltaik: v.a. durch Eigenverbrauch.

Je höher der Eigenverbrauch, umso höher die Rendite Ihrer Photovoltaikanlage

Der Eigen­verbrauch ist heute das Α und das Ω fĂĽr eine hohe Rendite der Photo­voltaik­anlage. Mittler­weile näm­lich liegt der Strom­bezugspreis deutlich ĂĽber der staatlich garantierten Ein­speise­vergĂĽtung:
2017 beläuft sich der Unterschied auf gut 16 Cent pro Kilo­watt­stunde.

Das heiĂźt: Jede Kilo­watt­stunde, die nicht eingekauft werden muss, sondern aus der eigene Solar­strom­erzeugung gedeckt werden kann, bringt dem PV-Bauherrn Mehreinnahmen in Höhe von 16 Cent.

Wie groĂź dieser finanzielle Vorteil bei einer konkreten Photovoltaik-Anlage inzwischen ist, zeigt unser erstes Berechnungsbeispiel von Hof Lichtern in SĂĽddeutschland.

Beispiel 1: Photovoltaikanlage in Augsburg

PV-Anlage auf einem süddeutschen Hofgebäude: Lohnt sich!

Beispiel: Hof Lichtern

Die Photovoltaikanlage von Hof Lichtern in Augsburg erbringt eine Leistung von 5 kWp, wird im August 2017 in Betrieb genommen und weist die folgenden Merkmale auf (sie entsprechen denen einer ordentlichen PV-Anlage, wie man sie derzeit auf dem Markt erhält – bessere Anlagen sind fĂĽr den angesetzten Preis aber ebenfalls zu bekommen; die Rendite liegt dann natĂĽrlich dementsprechend höher).
Die Anlagenkosten der Lichtern’schen Photovol­taikinstallation liegen bei 1.300 €/kWp, die laufenden Kosten bei 2% des Anlagenpreises im Jahr bei einer Teuerung von 1%; ferner können die Lichterns mit einem mittleren Jahresertrag von 966 kWh/kWp, einer Degradation der Solarzellen von 0,25%, einem Haushaltsstrompreis fĂĽr August 2017 von 29 ct/kWh, einer Energiepreis-Teuerung von 3% jährlich und einer EinspeisevergĂĽtung fĂĽr Strom aus Photovoltaik-Anlagen (EV) von 12,20 ct/kWh rechnen.

Mit diesen Werten erzielen sie nun je nach Eigenverbrauchsanteil die nachstehende Rendite:

Photovoltaikanlage in Augsburg Bei 0 % Eigenverbrauch Bei 40 % Eigenverbrauch
Gesamteinnahmen EV in der Laufzeit
(und pro Jahr im Durchschnitt)
11.707€ (576€) 7.014€ (345€)
Stromersparnis über die Laufzeit (und p.a.) 15.250€ (750€)
Gesamteinnahmen (p.a.) 11.707€ (576€) 22.264€ (1.095€)
Gesamtkosten 9.438€
Überschuss 2.269€ 12.825€
Objektrendite vor Steuern 3,14% p.a. 10,53% p.a.
Beispiel: Objektrendite nach Steuern (s.u.*) 2,35% p.a. 10,22% p.a.

Für Spezialisten, die es genauer wissen möchten:
Vgl. Berechnungsgrundlagen unten Ende des Textes.

Preise, Förderung, Ertrag und Rendite einer Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach:
Zur unverbindlichen und kostenlosen Berechnung

2. Der Anlagenpreis

Photovoltaik: Preise sinken weiter

Der Preis ist ein wichtiger Faktor der PV-Rendite

SchlĂĽsselfertig in­stal­lier­te Solar­strom­anlagen sin­ken aufgrund technischer Weiter­entwicklungen auf der gesamten photo­­voltai­schen Wert­­schöpfungs­­kette seit Jahren im Preis. Dies ist – neben den stei­genden Erspar­nissen bei selbst genutztem Solarstrom – der Grund, warum trotz regelmäßiger KĂĽrzungen der Solarförderung die Photovoltaik sich lohnt.
Musste der Nachbar von Hof Lichtern, Bauer Solhuber, fĂĽr eine PV-Anlage im vierten Quartal 2006 noch rund 4.800 €/kWp bezahlen, liegt der Preis im dritten Quartal 2017 durchschnittlich bei etwa 1.250 €/kWp. Im Vergleich zum 3. Quartal 2016 sind die Preise im Schnitt um rund 200 € gesunken – der Markt hat damit die KĂĽrzungen der EinspeisevergĂĽtung im Bereich weniger Cent pro Monat fĂĽr jedes Kilowatt Leistung bereits eingepreist.
In einem Gespräch mit Frau Lichtern, die in einem SteuerberatungsbĂĽro arbeitet, wird Herrn Lichtern klar, dass Zuwarten zwar keine höhere Rendite bringt – allerdings ist ein späterer Start auch nicht gleichbedeutend mit Rendite-Ausfall: Die dann zu erwartende Rendite wird nur von Monat zu Monat geringfĂĽgig niedriger ausfallen, immer aber attraktiv bleiben.
Das Ehepaar Lichtern lässt sich nun aus dem genauen Vergleich die besten Angebote errechnen. Wie der Anlagenpreis die Rendite von Hof Lichtern beeinflusst, wird aus diesem Berechnungsbeispiel deutlich:

Beispiel 2: Photovoltaikanlage in Augsburg mit unterschiedlichen Preisen

Photovoltaikanlage in Augsburg bei 40% Eigenverbrauch Bei 1.300 €/kWp Bei 1.150 €/kWp
Gesamteinnahmen EV in der Laufzeit
(und pro Jahr im Durchschnitt)
7.014€ (345€)
Stromersparnis über die Laufzeit (und p.a.) 15.250€ (750€)
Gesamteinnahmen (und p.a.) 22.264€ (1.095€)
Gesamtkosten 9.438€ 8.352€
Überschuss 12.825€ 13.912€
Objektrendite vor Steuern 10,53% p.a. 12,61% p.a.
Beispiel: Objektrendite nach Steuern 10,22% p.a. 12,15% p.a.

Ein Anstieg in der Rendite zeigt sich durch den gĂĽnstigeren Anlagenpreis auch, wenn Familie Lichtern auf den Eigenverbrauch verzichtet. Ohne Eigenverbrauch liegt die Rendite aber um einiges niedriger:

Photovoltaikanlage in Augsburg bei 0% Eigenverbrauch Bei 1.300 €/kWp Bei 1.150 €/kWp
Gesamteinnahmen in der Laufzeit
(und pro Jahr im Durchschnitt)
11.707€ (576€)
Gesamtkosten 9.438€ 8.352€
Überschuss 2.269€ 3.355€
Objektrendite vor Steuern 3,14% p.a. 4,96% p.a.
Beispiel: Objektrendite nach Steuern 2,35% p.a. 3,83% p.a.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach? Preise, Förderung, Ertrag und Rendite:
Individueller Photovoltaik Rechner

3. Die Fremdfinanzierung

Bei einem hohen Eigenverbrauchsanteil ist die Rendite einer PV-Anlage auch dann noch attraktiv, wenn sie teilweise oder zur Gänze fremdfinanziert wird. Hier wird die PV-Anlage der Lichterns zum Vergleich zunächst mit einer Finanzierung mit einem durchschnittlichen Solarkredit und dann mit einer 50- bzw. 100-prozentigen Eigenkapitalquote durchgerechnet.

Die Rendite, bezogen auf das eingesetzte Kapital, ist hochattraktiv, da die PV-Anlage sich ĂĽber die EinspeisevergĂĽtung und eingesparte Stromkosten selbst bezahlt – und einen Ăśberschuss erwirtschaftet. Bei einer 100%-Finanzierung ist der Ertrag absolut, da ohne eingesetztes Eigenkapital keine Bezugsgröße fĂĽr prozentuale Zinsen existiert.

Beispiel 3: Die Photovoltaikanlage der Lichterns in Augsburg fremdfinanziert

Photovoltaikanlage in Augsburg – 40% Eigenverbrauch, 1.150 €/kWp 50% Finanzierung Solarkredit 100% Finanzierung Solarkredit
Eingesetztes Eigenkapital 2.875€ 0€
Gesamteinnahmen EV in der Laufzeit
(und pro Jahr im Durchschnitt)
7.014€ (345€)
Stromersparnis über die Laufzeit (und p.a.) 15.250€ (750€)
Gesamteinnahmen (und p.a.) 22.264€ (1.095€)
Gesamtkosten 8.740€ 9.105€
Überschuss 13.560€ 13.159€
Kapitalrendite vor Steuern 14,54% p.a. 18,62% p.a.
Beispiel: Kapitalrendite nach Steuern 14,17% p.a. 18,58% p.a.

Rechnen Sie hier ausfĂĽhrlich verschiedene Auslegungen einer Photovoltaikanlage durch – mit vielen Einstellmöglichkeiten, Details, Eigenverbrauch, Speicher usw. Modelle und Zahlen werden monatlich aktualisiert, das Ergebnis wird sofort ausgegeben:
Zur individuellen Berechnung

4. Die jährliche Strahlungsmenge und der mittlere Ertrag

Wo lohnt sich Photovoltaik am ehesten? Karte regionaler Unterschiede

Zum Vergrößern bitte anklicken –
SolarGIS © GeoModel Solar s.r.o.

Die verfĂĽgbare Solar­strahlung ist in Deutschland nicht an jedem Ort gleich: Sie ist in SĂĽddeutschland höher als in West­deutschland und auf dem Berg höher als im Flachland: Je näher der Ort am Ă„quator, desto steiler der Einfallswinkel der Sonnen­strahlen: Desto höher ihre Kraft. Je höher der Ort der PV-Anlage, desto dĂĽnner ist die bremsende Atmosphäre darĂĽber – und desto kräftiger die Solarstrahlung.

In Deutschland mit seiner Nord-SĂĽd-Aus­deh­nung, seinen Mittelgebirgen und Bergen schwankt die jährlich verfĂĽgbare Strah­lungs­menge deshalb je nach Standort zwischen 950 kWh/m² und 1250 kWh/m².

Je nach technischen Leistungs­merk­malen der gewählten Photo­vol­taikanlage er­gibt sich nun aus der jährlichen Strahlungsmenge vor Ort der mittlere Jahresertrag – entscheidend fĂĽr die selbsterzeugte Strommenge, die verbraucht oder verkauft werden kann.


Beispiel 4: Photovoltaikanlagen in Augsburg und Schwerin

Um den Einfluss der lokal verfügbaren Strahlungsmenge (und den daraus erzielten mittleren Jahresertrag) zu verdeutlichen, wechseln wir für die letzten beiden Beispiele zur Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hauses von Ehepaar Sonnleitner. Wir wechseln vom ländlichen Hof im Umland Augsburgs in ein städtisches Viertel von Schwerin: Der zu erwartende mittlere Jahresertrag sinkt von 966 kWh/kWp auf 860 kWh/kWp. Auch hier die Frage: Lohnt sich Photovoltaik noch?

Die Tabelle zeigt: Ja.

Photovoltaikanlagen in Augsburg und Schwerin – 40% Eigenverbrauch, 1.150 €/kWp Augsburg/Bayern Schwerin/Mecklenburg-Vorpommern
Gesamteinnahmen EV in der Laufzeit
(und pro Jahr im Durchschnitt)
7.014€ (345€) 6.233€ (307€)
Stromersparnis über die Laufzeit (und p.a.) 15.250€ (750€) 13.618€ (670€)
Gesamteinnahmen(und p.a.) 22.264€ (1.095€) 19.851€ (976€)
Gesamtkosten 8.352€
Überschuss 12.825€ 11.499€
Objektrendite vor Steuern 12,61% p.a. 10,68% p.a.
Beispiel: Objektrendite nach Steuern 12,15% p.a. 10,37% p.a.

Beispiel 5: Photovoltaikanlage in Schwerin fremdfinanziert

Dieselbe Photovoltaikanlage, mit einem durchschnittlichen Solarkredit fremdfinanziert.

Photovoltaikanlage in Schwerin – 40% Eigenverbrauch, 1.350 €/kWp 50% Finanzierung Solarkredit 100% Finanzierung Solarkredit
Eingesetztes Eigenkapital 2.875€ 0€
Gesamteinnahmen EV in der Laufzeit
(und pro Jahr im Durchschnitt)
6.233€ (307€)
Stromersparnis über die Laufzeit (und p.a.) 13.618€ (670€)
Gesamteinnahmen (und p.a.) 19.851€ (976€)
Gesamtkosten 8.740€ 9.105€
Überschuss 11.111€ 10.746€
Kapitalrendite vor Steuern 12,08% p.a. 14,64% p.a.
Beispiel: Kapitalrendite nach Steuern 11,92% p.a. 14,83% p.a.

Photovoltaik: Lohnt sich!

Fazit: Die Beispiele von Hof Lichtern und dem Haus der Sonnleitners zeigen, dass sich mit der Photovoltaik nach wie vor hohe Renditen erzielen lassen – selbst wenn man die Umweltrendite (Stichwort: Klima) und den Gewinn an persönlicher Unabhängigkeit auĂźer Acht lässt.
Entscheidend fĂĽr die gute finanzielle Rendite ist vor allem ein hoher Eigenverbrauch.

Photovoltaikanlagen erwirtschaften gute Renditen

Die Sonne geht weiterhin auf – und die Solarstromerzeugung lohnt sich weiterhin

Wir raten da­her sowohl Fa­milie Lichtern als auch Ehepaar Son­nenschön zu einem ho­hen Eigen­ver­brauch des selbst­erzeug­ten Solar­stroms – auch bei Anlagen > 10 kWp.
Durch die Ersparnis im Stromzukauf bleibt der Eigenverbrauch der zentrale Faktor fĂĽr die Wirtschaftlichkeit Ihrer Photovoltaik-Anlage. Der Haushaltsstrompreis liegt in Deutschland gegen­wärtig (Stand 3. Quartal 2017) bei durchschnittlich rund 29 ct/kWh. Jede selbsterzeugte und selbst verbrauchte Kilowattstunde lohnt sich daher deutlich: Der Einspareffekt liegt nicht nur weit ĂĽber dem zu erwartenden Selbst­ver­marktungspreis, die Einnahmen aus dem Eigenverbrauch sind mittlerweile auch gut doppelt so hoch wie aus der gesetzlichen VergĂĽtung fĂĽr die Einsparung ins Netz – somit ĂĽbersteigt der Gewinn durch die vermiedenen Kosten des Stromzukaufs alle anderen Einnahme-Arten der Photovoltaikanlage.

PV-Anlage: Haus in Norddeutschland

Haus Sonnleitner

Wir empfehlen daher überall dort, wo es möglich ist, einen Eigenverbrauchsanteil von 40% oder mehr.

Wichtig für die Rendite ist zudem die günstige Anschaffung. Allerdings sollte dabei stets die Qualität der PV-Module und des Wechselrichters (rund 15% der Kosten) im Auge behalten werden.

So lässt sich die Frage “Lohnt sich Photovoltaik?" also be­ant­worten:
Mit einem hohen Eigen­verbrauchs­anteil und hochwertigen Modulen lohnt sich Photovoltaik ganz klar – ungeachtet dessen, ob sie mit eigenen Mitteln oder teilweise bzw. zur Gänze ĂĽber einen Kredit finanziert wird.

Dies gilt, wie das Beispiel von Haus Sonnleitner in Mecklenburg-Vorpommern zeigt, nicht nur fĂĽr Photovoltaik­anlagen im SĂĽden, sondern auch hoch im Norden Deutschlands. Hier ist ein hoher Eigenverbrauchsanteil und der preiswerte Einkauf bzw. eine kostengĂĽnstige Montage der Photovoltaikanlage aber noch wichtiger – jedoch auch leichter möglich – als in den zwar etwas teureren, aber auch ertragsreicheren Regionen im SĂĽden.

* FĂĽr Spezialisten: Die Performance Ratio der PV-Anlagen wird mit 0,76 angesetzt; die Solargeneratoren sind jeweils nach SO ausgerichtet und um 30° geneigt, bei direkter SĂĽdausrichtung lassen sich sogar höhere Erträge erzielen. – Die Bemessungsgrundlage fĂĽr die Umsatzsteuer des Eigenverbrauchs ist der Nettostrompreis.
Unsere Beispielberechnungen “nach Steuern" basieren auf einem persönlichen Steuersatz von 25,69%. Die hier ermittelten Renditen sind in den eigenfinanzierten Berechnungsbeispielen Objektrenditen, in den Beispielen mit Fremdfinanzierung Kapitalrenditen. Die Objektrendite ändert sich hier nicht.

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung


Photovoltaik – Renditemaschine auf Ihrem Dach

Die Rendite einer Photovoltaikanlage wird nicht allein durch die Höhe der Einspeisevergütung bestimmt. Sie hängt neben der Förderung vor allem von folgenden vier Faktoren ab:

Hinzu kommt als externer Faktor der jeweilige Strompreis.
Er hat Lichterns und Sonnleitner auf unseren Beispielhöfen in der Vergangenheit oft genug unschöne Überraschungen bereitet.

Nach der Installation ihrer Photovoltaikanlage können die Anlagenbetreiber sowohl im Süden als auch im Norden der Republik zukünftigen Strompreis-Erhöhungen gelassener entgegensehen.
Je höher der Tarif, desto höher die Einsparungen durch den Eigenverbrauch ihres selbsterzeugten Solarstroms.

Förderung, Ertrag und Rendite Ihrer Photovoltaikanlage auf Ihren Dach:
Zur individuellen Berechnung

1. Der Eigenverbrauch

Lohnt sich Photovoltaik: v.a. durch Eigenverbrauch.

Je höher der Eigenverbrauch, umso höher die Rendite Ihrer Photovoltaikanlage

Der Eigen­verbrauch ist heute das Α und das Ω fĂĽr eine hohe Rendite der Photo­voltaik­anlage. Mittler­weile näm­lich liegt der Strom­bezugspreis deutlich ĂĽber der staatlich garantierten Ein­speise­vergĂĽtung:
2017 beläuft sich der Unterschied auf gut 16 Cent pro Kilo­watt­stunde.

Das heiĂźt: Jede Kilo­watt­stunde, die nicht eingekauft werden muss, sondern aus der eigene Solar­strom­erzeugung gedeckt werden kann, bringt dem PV-Bauherrn Mehreinnahmen in Höhe von 16 Cent.

Wie groĂź dieser finanzielle Vorteil bei einer konkreten Photovoltaik-Anlage inzwischen ist, zeigt unser erstes Berechnungsbeispiel von Hof Lichtern in SĂĽddeutschland.

Beispiel 1: Photovoltaikanlage in Augsburg

PV-Anlage auf einem süddeutschen Hofgebäude: Lohnt sich!

Beispiel: Hof Lichtern

Die Photovoltaikanlage von Hof Lichtern in Augsburg erbringt eine Leistung von 5 kWp, wird im August 2017 in Betrieb genommen und weist die folgenden Merkmale auf (sie entsprechen denen einer ordentlichen PV-Anlage, wie man sie derzeit auf dem Markt erhält – bessere Anlagen sind fĂĽr den angesetzten Preis aber ebenfalls zu bekommen; die Rendite liegt dann natĂĽrlich dementsprechend höher).
Die Anlagenkosten der Lichtern’schen Photovol­taikinstallation liegen bei 1.300 €/kWp, die laufenden Kosten bei 2% des Anlagenpreises im Jahr bei einer Teuerung von 1%; ferner können die Lichterns mit einem mittleren Jahresertrag von 966 kWh/kWp, einer Degradation der Solarzellen von 0,25%, einem Haushaltsstrompreis fĂĽr August 2017 von 29 ct/kWh, einer Energiepreis-Teuerung von 3% jährlich und einer EinspeisevergĂĽtung fĂĽr Strom aus Photovoltaik-Anlagen (EV) von 12,20 ct/kWh rechnen.

Mit diesen Werten erzielen sie nun je nach Eigenverbrauchsanteil die nachstehende Rendite:

Photovoltaikanlage in Augsburg Bei 0 % Eigenverbrauch Bei 40 % Eigenverbrauch
Gesamteinnahmen EV in der Laufzeit
(und pro Jahr im Durchschnitt)
11.707€ (576€) 7.014€ (345€)
Stromersparnis über die Laufzeit (und p.a.) 15.250€ (750€)
Gesamteinnahmen (p.a.) 11.707€ (576€) 22.264€ (1.095€)
Gesamtkosten 9.438€
Überschuss 2.269€ 12.825€
Objektrendite vor Steuern 3,14% p.a. 10,53% p.a.
Beispiel: Objektrendite nach Steuern (s.u.*) 2,35% p.a. 10,22% p.a.

Für Spezialisten, die es genauer wissen möchten:
Vgl. Berechnungsgrundlagen unten Ende des Textes.

Preise, Förderung, Ertrag und Rendite einer Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach:
Zur unverbindlichen und kostenlosen Berechnung

2. Der Anlagenpreis

Photovoltaik: Preise sinken weiter

Der Preis ist ein wichtiger Faktor der PV-Rendite

SchlĂĽsselfertig in­stal­lier­te Solar­strom­anlagen sin­ken aufgrund technischer Weiter­entwicklungen auf der gesamten photo­­voltai­schen Wert­­schöpfungs­­kette seit Jahren im Preis. Dies ist – neben den stei­genden Erspar­nissen bei selbst genutztem Solarstrom – der Grund, warum trotz regelmäßiger KĂĽrzungen der Solarförderung die Photovoltaik sich lohnt.
Musste der Nachbar von Hof Lichtern, Bauer Solhuber, fĂĽr eine PV-Anlage im vierten Quartal 2006 noch rund 4.800 €/kWp bezahlen, liegt der Preis im dritten Quartal 2017 durchschnittlich bei etwa 1.250 €/kWp. Im Vergleich zum 3. Quartal 2016 sind die Preise im Schnitt um rund 200 € gesunken – der Markt hat damit die KĂĽrzungen der EinspeisevergĂĽtung im Bereich weniger Cent pro Monat fĂĽr jedes Kilowatt Leistung bereits eingepreist.
In einem Gespräch mit Frau Lichtern, die in einem SteuerberatungsbĂĽro arbeitet, wird Herrn Lichtern klar, dass Zuwarten zwar keine höhere Rendite bringt – allerdings ist ein späterer Start auch nicht gleichbedeutend mit Rendite-Ausfall: Die dann zu erwartende Rendite wird nur von Monat zu Monat geringfĂĽgig niedriger ausfallen, immer aber attraktiv bleiben.
Das Ehepaar Lichtern lässt sich nun aus dem genauen Vergleich die besten Angebote errechnen. Wie der Anlagenpreis die Rendite von Hof Lichtern beeinflusst, wird aus diesem Berechnungsbeispiel deutlich:

Beispiel 2: Photovoltaikanlage in Augsburg mit unterschiedlichen Preisen

Photovoltaikanlage in Augsburg bei 40% Eigenverbrauch Bei 1.300 €/kWp Bei 1.150 €/kWp
Gesamteinnahmen EV in der Laufzeit
(und pro Jahr im Durchschnitt)
7.014€ (345€)
Stromersparnis über die Laufzeit (und p.a.) 15.250€ (750€)
Gesamteinnahmen (und p.a.) 22.264€ (1.095€)
Gesamtkosten 9.438€ 8.352€
Überschuss 12.825€ 13.912€
Objektrendite vor Steuern 10,53% p.a. 12,61% p.a.
Beispiel: Objektrendite nach Steuern 10,22% p.a. 12,15% p.a.

Ein Anstieg in der Rendite zeigt sich durch den gĂĽnstigeren Anlagenpreis auch, wenn Familie Lichtern auf den Eigenverbrauch verzichtet. Ohne Eigenverbrauch liegt die Rendite aber um einiges niedriger:

Photovoltaikanlage in Augsburg bei 0% Eigenverbrauch Bei 1.300 €/kWp Bei 1.150 €/kWp
Gesamteinnahmen in der Laufzeit
(und pro Jahr im Durchschnitt)
11.707€ (576€)
Gesamtkosten 9.438€ 8.352€
Überschuss 2.269€ 3.355€
Objektrendite vor Steuern 3,14% p.a. 4,96% p.a.
Beispiel: Objektrendite nach Steuern 2,35% p.a. 3,83% p.a.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach? Preise, Förderung, Ertrag und Rendite:
Individueller Photovoltaik Rechner

3. Die Fremdfinanzierung

Bei einem hohen Eigenverbrauchsanteil ist die Rendite einer PV-Anlage auch dann noch attraktiv, wenn sie teilweise oder zur Gänze fremdfinanziert wird. Hier wird die PV-Anlage der Lichterns zum Vergleich zunächst mit einer Finanzierung mit einem durchschnittlichen Solarkredit und dann mit einer 50- bzw. 100-prozentigen Eigenkapitalquote durchgerechnet.

Die Rendite, bezogen auf das eingesetzte Kapital, ist hochattraktiv, da die PV-Anlage sich ĂĽber die EinspeisevergĂĽtung und eingesparte Stromkosten selbst bezahlt – und einen Ăśberschuss erwirtschaftet. Bei einer 100%-Finanzierung ist der Ertrag absolut, da ohne eingesetztes Eigenkapital keine Bezugsgröße fĂĽr prozentuale Zinsen existiert.

Beispiel 3: Die Photovoltaikanlage der Lichterns in Augsburg fremdfinanziert

Photovoltaikanlage in Augsburg – 40% Eigenverbrauch, 1.150 €/kWp 50% Finanzierung Solarkredit 100% Finanzierung Solarkredit
Eingesetztes Eigenkapital 2.875€ 0€
Gesamteinnahmen EV in der Laufzeit
(und pro Jahr im Durchschnitt)
7.014€ (345€)
Stromersparnis über die Laufzeit (und p.a.) 15.250€ (750€)
Gesamteinnahmen (und p.a.) 22.264€ (1.095€)
Gesamtkosten 8.740€ 9.105€
Überschuss 13.560€ 13.159€
Kapitalrendite vor Steuern 14,54% p.a. 18,62% p.a.
Beispiel: Kapitalrendite nach Steuern 14,17% p.a. 18,58% p.a.

Rechnen Sie hier ausfĂĽhrlich verschiedene Auslegungen einer Photovoltaikanlage durch – mit vielen Einstellmöglichkeiten, Details, Eigenverbrauch, Speicher usw. Modelle und Zahlen werden monatlich aktualisiert, das Ergebnis wird sofort ausgegeben:
Zur individuellen Berechnung

4. Die jährliche Strahlungsmenge und der mittlere Ertrag

Wo lohnt sich Photovoltaik am ehesten? Karte regionaler Unterschiede

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SolarGIS © GeoModel Solar s.r.o.

Die verfĂĽgbare Solar­strahlung ist in Deutschland nicht an jedem Ort gleich: Sie ist in SĂĽddeutschland höher als in West­deutschland und auf dem Berg höher als im Flachland: Je näher der Ort am Ă„quator, desto steiler der Einfallswinkel der Sonnen­strahlen: Desto höher ihre Kraft. Je höher der Ort der PV-Anlage, desto dĂĽnner ist die bremsende Atmosphäre darĂĽber – und desto kräftiger die Solarstrahlung.

In Deutschland mit seiner Nord-SĂĽd-Aus­deh­nung, seinen Mittelgebirgen und Bergen schwankt die jährlich verfĂĽgbare Strah­lungs­menge deshalb je nach Standort zwischen 950 kWh/m² und 1250 kWh/m².

Je nach technischen Leistungs­merk­malen der gewählten Photo­vol­taikanlage er­gibt sich nun aus der jährlichen Strahlungsmenge vor Ort der mittlere Jahresertrag – entscheidend fĂĽr die selbsterzeugte Strommenge, die verbraucht oder verkauft werden kann.


Beispiel 4: Photovoltaikanlagen in Augsburg und Schwerin

Um den Einfluss der lokal verfügbaren Strahlungsmenge (und den daraus erzielten mittleren Jahresertrag) zu verdeutlichen, wechseln wir für die letzten beiden Beispiele zur Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hauses von Ehepaar Sonnleitner. Wir wechseln vom ländlichen Hof im Umland Augsburgs in ein städtisches Viertel von Schwerin: Der zu erwartende mittlere Jahresertrag sinkt von 966 kWh/kWp auf 860 kWh/kWp. Auch hier die Frage: Lohnt sich Photovoltaik noch?

Die Tabelle zeigt: Ja.

Photovoltaikanlagen in Augsburg und Schwerin – 40% Eigenverbrauch, 1.150 €/kWp Augsburg/Bayern Schwerin/Mecklenburg-Vorpommern
Gesamteinnahmen EV in der Laufzeit
(und pro Jahr im Durchschnitt)
7.014€ (345€) 6.233€ (307€)
Stromersparnis über die Laufzeit (und p.a.) 15.250€ (750€) 13.618€ (670€)
Gesamteinnahmen(und p.a.) 22.264€ (1.095€) 19.851€ (976€)
Gesamtkosten 8.352€
Überschuss 12.825€ 11.499€
Objektrendite vor Steuern 12,61% p.a. 10,68% p.a.
Beispiel: Objektrendite nach Steuern 12,15% p.a. 10,37% p.a.

Beispiel 5: Photovoltaikanlage in Schwerin fremdfinanziert

Dieselbe Photovoltaikanlage, mit einem durchschnittlichen Solarkredit fremdfinanziert.

Photovoltaikanlage in Schwerin – 40% Eigenverbrauch, 1.350 €/kWp 50% Finanzierung Solarkredit 100% Finanzierung Solarkredit
Eingesetztes Eigenkapital 2.875€ 0€
Gesamteinnahmen EV in der Laufzeit
(und pro Jahr im Durchschnitt)
6.233€ (307€)
Stromersparnis über die Laufzeit (und p.a.) 13.618€ (670€)
Gesamteinnahmen (und p.a.) 19.851€ (976€)
Gesamtkosten 8.740€ 9.105€
Überschuss 11.111€ 10.746€
Kapitalrendite vor Steuern 12,08% p.a. 14,64% p.a.
Beispiel: Kapitalrendite nach Steuern 11,92% p.a. 14,83% p.a.

Photovoltaik: Lohnt sich!

Fazit: Die Beispiele von Hof Lichtern und dem Haus der Sonnleitners zeigen, dass sich mit der Photovoltaik nach wie vor hohe Renditen erzielen lassen – selbst wenn man die Umweltrendite (Stichwort: Klima) und den Gewinn an persönlicher Unabhängigkeit auĂźer Acht lässt.
Entscheidend fĂĽr die gute finanzielle Rendite ist vor allem ein hoher Eigenverbrauch.

Photovoltaikanlagen erwirtschaften gute Renditen

Die Sonne geht weiterhin auf – und die Solarstromerzeugung lohnt sich weiterhin

Wir raten da­her sowohl Fa­milie Lichtern als auch Ehepaar Son­nenschön zu einem ho­hen Eigen­ver­brauch des selbst­erzeug­ten Solar­stroms – auch bei Anlagen > 10 kWp.
Durch die Ersparnis im Stromzukauf bleibt der Eigenverbrauch der zentrale Faktor fĂĽr die Wirtschaftlichkeit Ihrer Photovoltaik-Anlage. Der Haushaltsstrompreis liegt in Deutschland gegen­wärtig (Stand 3. Quartal 2017) bei durchschnittlich rund 29 ct/kWh. Jede selbsterzeugte und selbst verbrauchte Kilowattstunde lohnt sich daher deutlich: Der Einspareffekt liegt nicht nur weit ĂĽber dem zu erwartenden Selbst­ver­marktungspreis, die Einnahmen aus dem Eigenverbrauch sind mittlerweile auch gut doppelt so hoch wie aus der gesetzlichen VergĂĽtung fĂĽr die Einsparung ins Netz – somit ĂĽbersteigt der Gewinn durch die vermiedenen Kosten des Stromzukaufs alle anderen Einnahme-Arten der Photovoltaikanlage.

PV-Anlage: Haus in Norddeutschland

Haus Sonnleitner

Wir empfehlen daher überall dort, wo es möglich ist, einen Eigenverbrauchsanteil von 40% oder mehr.

Wichtig für die Rendite ist zudem die günstige Anschaffung. Allerdings sollte dabei stets die Qualität der PV-Module und des Wechselrichters (rund 15% der Kosten) im Auge behalten werden.

So lässt sich die Frage “Lohnt sich Photovoltaik?" also be­ant­worten:
Mit einem hohen Eigen­verbrauchs­anteil und hochwertigen Modulen lohnt sich Photovoltaik ganz klar – ungeachtet dessen, ob sie mit eigenen Mitteln oder teilweise bzw. zur Gänze ĂĽber einen Kredit finanziert wird.

Dies gilt, wie das Beispiel von Haus Sonnleitner in Mecklenburg-Vorpommern zeigt, nicht nur fĂĽr Photovoltaik­anlagen im SĂĽden, sondern auch hoch im Norden Deutschlands. Hier ist ein hoher Eigenverbrauchsanteil und der preiswerte Einkauf bzw. eine kostengĂĽnstige Montage der Photovoltaikanlage aber noch wichtiger – jedoch auch leichter möglich – als in den zwar etwas teureren, aber auch ertragsreicheren Regionen im SĂĽden.

* FĂĽr Spezialisten: Die Performance Ratio der PV-Anlagen wird mit 0,76 angesetzt; die Solargeneratoren sind jeweils nach SO ausgerichtet und um 30° geneigt, bei direkter SĂĽdausrichtung lassen sich sogar höhere Erträge erzielen. – Die Bemessungsgrundlage fĂĽr die Umsatzsteuer des Eigenverbrauchs ist der Nettostrompreis.
Unsere Beispielberechnungen “nach Steuern" basieren auf einem persönlichen Steuersatz von 25,69%. Die hier ermittelten Renditen sind in den eigenfinanzierten Berechnungsbeispielen Objektrenditen, in den Beispielen mit Fremdfinanzierung Kapitalrenditen. Die Objektrendite ändert sich hier nicht.

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung


Photovoltaik – Renditemaschine auf Ihrem Dach

Die Rendite einer Photovoltaikanlage wird nicht allein durch die Höhe der Einspeisevergütung bestimmt. Sie hängt neben der Förderung vor allem von folgenden vier Faktoren ab:

Hinzu kommt als externer Faktor der jeweilige Strompreis.
Er hat Lichterns und Sonnleitner auf unseren Beispielhöfen in der Vergangenheit oft genug unschöne Überraschungen bereitet.

Nach der Installation ihrer Photovoltaikanlage können die Anlagenbetreiber sowohl im Süden als auch im Norden der Republik zukünftigen Strompreis-Erhöhungen gelassener entgegensehen.
Je höher der Tarif, desto höher die Einsparungen durch den Eigenverbrauch ihres selbsterzeugten Solarstroms.

Förderung, Ertrag und Rendite Ihrer Photovoltaikanlage auf Ihren Dach:
Zur individuellen Berechnung

1. Der Eigenverbrauch

Lohnt sich Photovoltaik: v.a. durch Eigenverbrauch.

Je höher der Eigenverbrauch, umso höher die Rendite Ihrer Photovoltaikanlage

Der Eigen­verbrauch ist heute das Α und das Ω fĂĽr eine hohe Rendite der Photo­voltaik­anlage. Mittler­weile näm­lich liegt der Strom­bezugspreis deutlich ĂĽber der staatlich garantierten Ein­speise­vergĂĽtung:
2017 beläuft sich der Unterschied auf gut 16 Cent pro Kilo­watt­stunde.

Das heiĂźt: Jede Kilo­watt­stunde, die nicht eingekauft werden muss, sondern aus der eigene Solar­strom­erzeugung gedeckt werden kann, bringt dem PV-Bauherrn Mehreinnahmen in Höhe von 16 Cent.

Wie groĂź dieser finanzielle Vorteil bei einer konkreten Photovoltaik-Anlage inzwischen ist, zeigt unser erstes Berechnungsbeispiel von Hof Lichtern in SĂĽddeutschland.

Beispiel 1: Photovoltaikanlage in Augsburg

PV-Anlage auf einem süddeutschen Hofgebäude: Lohnt sich!

Beispiel: Hof Lichtern

Die Photovoltaikanlage von Hof Lichtern in Augsburg erbringt eine Leistung von 5 kWp, wird im August 2017 in Betrieb genommen und weist die folgenden Merkmale auf (sie entsprechen denen einer ordentlichen PV-Anlage, wie man sie derzeit auf dem Markt erhält – bessere Anlagen sind fĂĽr den angesetzten Preis aber ebenfalls zu bekommen; die Rendite liegt dann natĂĽrlich dementsprechend höher).
Die Anlagenkosten der Lichtern’schen Photovol­taikinstallation liegen bei 1.300 €/kWp, die laufenden Kosten bei 2% des Anlagenpreises im Jahr bei einer Teuerung von 1%; ferner können die Lichterns mit einem mittleren Jahresertrag von 966 kWh/kWp, einer Degradation der Solarzellen von 0,25%, einem Haushaltsstrompreis fĂĽr August 2017 von 29 ct/kWh, einer Energiepreis-Teuerung von 3% jährlich und einer EinspeisevergĂĽtung fĂĽr Strom aus Photovoltaik-Anlagen (EV) von 12,20 ct/kWh rechnen.

Mit diesen Werten erzielen sie nun je nach Eigenverbrauchsanteil die nachstehende Rendite:

Photovoltaikanlage in Augsburg Bei 0 % Eigenverbrauch Bei 40 % Eigenverbrauch
Gesamteinnahmen EV in der Laufzeit
(und pro Jahr im Durchschnitt)
11.707€ (576€) 7.014€ (345€)
Stromersparnis über die Laufzeit (und p.a.) 15.250€ (750€)
Gesamteinnahmen (p.a.) 11.707€ (576€) 22.264€ (1.095€)
Gesamtkosten 9.438€
Überschuss 2.269€ 12.825€
Objektrendite vor Steuern 3,14% p.a. 10,53% p.a.
Beispiel: Objektrendite nach Steuern (s.u.*) 2,35% p.a. 10,22% p.a.

Für Spezialisten, die es genauer wissen möchten:
Vgl. Berechnungsgrundlagen unten Ende des Textes.

Preise, Förderung, Ertrag und Rendite einer Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach:
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2. Der Anlagenpreis

Photovoltaik: Preise sinken weiter

Der Preis ist ein wichtiger Faktor der PV-Rendite

SchlĂĽsselfertig in­stal­lier­te Solar­strom­anlagen sin­ken aufgrund technischer Weiter­entwicklungen auf der gesamten photo­­voltai­schen Wert­­schöpfungs­­kette seit Jahren im Preis. Dies ist – neben den stei­genden Erspar­nissen bei selbst genutztem Solarstrom – der Grund, warum trotz regelmäßiger KĂĽrzungen der Solarförderung die Photovoltaik sich lohnt.
Musste der Nachbar von Hof Lichtern, Bauer Solhuber, fĂĽr eine PV-Anlage im vierten Quartal 2006 noch rund 4.800 €/kWp bezahlen, liegt der Preis im dritten Quartal 2017 durchschnittlich bei etwa 1.250 €/kWp. Im Vergleich zum 3. Quartal 2016 sind die Preise im Schnitt um rund 200 € gesunken – der Markt hat damit die KĂĽrzungen der EinspeisevergĂĽtung im Bereich weniger Cent pro Monat fĂĽr jedes Kilowatt Leistung bereits eingepreist.
In einem Gespräch mit Frau Lichtern, die in einem SteuerberatungsbĂĽro arbeitet, wird Herrn Lichtern klar, dass Zuwarten zwar keine höhere Rendite bringt – allerdings ist ein späterer Start auch nicht gleichbedeutend mit Rendite-Ausfall: Die dann zu erwartende Rendite wird nur von Monat zu Monat geringfĂĽgig niedriger ausfallen, immer aber attraktiv bleiben.
Das Ehepaar Lichtern lässt sich nun aus dem genauen Vergleich die besten Angebote errechnen. Wie der Anlagenpreis die Rendite von Hof Lichtern beeinflusst, wird aus diesem Berechnungsbeispiel deutlich:

Beispiel 2: Photovoltaikanlage in Augsburg mit unterschiedlichen Preisen

Photovoltaikanlage in Augsburg bei 40% Eigenverbrauch Bei 1.300 €/kWp Bei 1.150 €/kWp
Gesamteinnahmen EV in der Laufzeit
(und pro Jahr im Durchschnitt)
7.014€ (345€)
Stromersparnis über die Laufzeit (und p.a.) 15.250€ (750€)
Gesamteinnahmen (und p.a.) 22.264€ (1.095€)
Gesamtkosten 9.438€ 8.352€
Überschuss 12.825€ 13.912€
Objektrendite vor Steuern 10,53% p.a. 12,61% p.a.
Beispiel: Objektrendite nach Steuern 10,22% p.a. 12,15% p.a.

Ein Anstieg in der Rendite zeigt sich durch den gĂĽnstigeren Anlagenpreis auch, wenn Familie Lichtern auf den Eigenverbrauch verzichtet. Ohne Eigenverbrauch liegt die Rendite aber um einiges niedriger:

Photovoltaikanlage in Augsburg bei 0% Eigenverbrauch Bei 1.300 €/kWp Bei 1.150 €/kWp
Gesamteinnahmen in der Laufzeit
(und pro Jahr im Durchschnitt)
11.707€ (576€)
Gesamtkosten 9.438€ 8.352€
Überschuss 2.269€ 3.355€
Objektrendite vor Steuern 3,14% p.a. 4,96% p.a.
Beispiel: Objektrendite nach Steuern 2,35% p.a. 3,83% p.a.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach? Preise, Förderung, Ertrag und Rendite:
Individueller Photovoltaik Rechner

3. Die Fremdfinanzierung

Bei einem hohen Eigenverbrauchsanteil ist die Rendite einer PV-Anlage auch dann noch attraktiv, wenn sie teilweise oder zur Gänze fremdfinanziert wird. Hier wird die PV-Anlage der Lichterns zum Vergleich zunächst mit einer Finanzierung mit einem durchschnittlichen Solarkredit und dann mit einer 50- bzw. 100-prozentigen Eigenkapitalquote durchgerechnet.

Die Rendite, bezogen auf das eingesetzte Kapital, ist hochattraktiv, da die PV-Anlage sich ĂĽber die EinspeisevergĂĽtung und eingesparte Stromkosten selbst bezahlt – und einen Ăśberschuss erwirtschaftet. Bei einer 100%-Finanzierung ist der Ertrag absolut, da ohne eingesetztes Eigenkapital keine Bezugsgröße fĂĽr prozentuale Zinsen existiert.

Beispiel 3: Die Photovoltaikanlage der Lichterns in Augsburg fremdfinanziert

Photovoltaikanlage in Augsburg – 40% Eigenverbrauch, 1.150 €/kWp 50% Finanzierung Solarkredit 100% Finanzierung Solarkredit
Eingesetztes Eigenkapital 2.875€ 0€
Gesamteinnahmen EV in der Laufzeit
(und pro Jahr im Durchschnitt)
7.014€ (345€)
Stromersparnis über die Laufzeit (und p.a.) 15.250€ (750€)
Gesamteinnahmen (und p.a.) 22.264€ (1.095€)
Gesamtkosten 8.740€ 9.105€
Überschuss 13.560€ 13.159€
Kapitalrendite vor Steuern 14,54% p.a. 18,62% p.a.
Beispiel: Kapitalrendite nach Steuern 14,17% p.a. 18,58% p.a.

Rechnen Sie hier ausfĂĽhrlich verschiedene Auslegungen einer Photovoltaikanlage durch – mit vielen Einstellmöglichkeiten, Details, Eigenverbrauch, Speicher usw. Modelle und Zahlen werden monatlich aktualisiert, das Ergebnis wird sofort ausgegeben:
Zur individuellen Berechnung

4. Die jährliche Strahlungsmenge und der mittlere Ertrag

Wo lohnt sich Photovoltaik am ehesten? Karte regionaler Unterschiede

Zum Vergrößern bitte anklicken –
SolarGIS © GeoModel Solar s.r.o.

Die verfĂĽgbare Solar­strahlung ist in Deutschland nicht an jedem Ort gleich: Sie ist in SĂĽddeutschland höher als in West­deutschland und auf dem Berg höher als im Flachland: Je näher der Ort am Ă„quator, desto steiler der Einfallswinkel der Sonnen­strahlen: Desto höher ihre Kraft. Je höher der Ort der PV-Anlage, desto dĂĽnner ist die bremsende Atmosphäre darĂĽber – und desto kräftiger die Solarstrahlung.

In Deutschland mit seiner Nord-SĂĽd-Aus­deh­nung, seinen Mittelgebirgen und Bergen schwankt die jährlich verfĂĽgbare Strah­lungs­menge deshalb je nach Standort zwischen 950 kWh/m² und 1250 kWh/m².

Je nach technischen Leistungs­merk­malen der gewählten Photo­vol­taikanlage er­gibt sich nun aus der jährlichen Strahlungsmenge vor Ort der mittlere Jahresertrag – entscheidend fĂĽr die selbsterzeugte Strommenge, die verbraucht oder verkauft werden kann.


Beispiel 4: Photovoltaikanlagen in Augsburg und Schwerin

Um den Einfluss der lokal verfügbaren Strahlungsmenge (und den daraus erzielten mittleren Jahresertrag) zu verdeutlichen, wechseln wir für die letzten beiden Beispiele zur Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hauses von Ehepaar Sonnleitner. Wir wechseln vom ländlichen Hof im Umland Augsburgs in ein städtisches Viertel von Schwerin: Der zu erwartende mittlere Jahresertrag sinkt von 966 kWh/kWp auf 860 kWh/kWp. Auch hier die Frage: Lohnt sich Photovoltaik noch?

Die Tabelle zeigt: Ja.

Photovoltaikanlagen in Augsburg und Schwerin – 40% Eigenverbrauch, 1.150 €/kWp Augsburg/Bayern Schwerin/Mecklenburg-Vorpommern
Gesamteinnahmen EV in der Laufzeit
(und pro Jahr im Durchschnitt)
7.014€ (345€) 6.233€ (307€)
Stromersparnis über die Laufzeit (und p.a.) 15.250€ (750€) 13.618€ (670€)
Gesamteinnahmen(und p.a.) 22.264€ (1.095€) 19.851€ (976€)
Gesamtkosten 8.352€
Überschuss 12.825€ 11.499€
Objektrendite vor Steuern 12,61% p.a. 10,68% p.a.
Beispiel: Objektrendite nach Steuern 12,15% p.a. 10,37% p.a.

Beispiel 5: Photovoltaikanlage in Schwerin fremdfinanziert

Dieselbe Photovoltaikanlage, mit einem durchschnittlichen Solarkredit fremdfinanziert.

Photovoltaikanlage in Schwerin – 40% Eigenverbrauch, 1.350 €/kWp 50% Finanzierung Solarkredit 100% Finanzierung Solarkredit
Eingesetztes Eigenkapital 2.875€ 0€
Gesamteinnahmen EV in der Laufzeit
(und pro Jahr im Durchschnitt)
6.233€ (307€)
Stromersparnis über die Laufzeit (und p.a.) 13.618€ (670€)
Gesamteinnahmen (und p.a.) 19.851€ (976€)
Gesamtkosten 8.740€ 9.105€
Überschuss 11.111€ 10.746€
Kapitalrendite vor Steuern 12,08% p.a. 14,64% p.a.
Beispiel: Kapitalrendite nach Steuern 11,92% p.a. 14,83% p.a.

Photovoltaik: Lohnt sich!

Fazit: Die Beispiele von Hof Lichtern und dem Haus der Sonnleitners zeigen, dass sich mit der Photovoltaik nach wie vor hohe Renditen erzielen lassen – selbst wenn man die Umweltrendite (Stichwort: Klima) und den Gewinn an persönlicher Unabhängigkeit auĂźer Acht lässt.
Entscheidend fĂĽr die gute finanzielle Rendite ist vor allem ein hoher Eigenverbrauch.

Photovoltaikanlagen erwirtschaften gute Renditen

Die Sonne geht weiterhin auf – und die Solarstromerzeugung lohnt sich weiterhin

Wir raten da­her sowohl Fa­milie Lichtern als auch Ehepaar Son­nenschön zu einem ho­hen Eigen­ver­brauch des selbst­erzeug­ten Solar­stroms – auch bei Anlagen > 10 kWp.
Durch die Ersparnis im Stromzukauf bleibt der Eigenverbrauch der zentrale Faktor fĂĽr die Wirtschaftlichkeit Ihrer Photovoltaik-Anlage. Der Haushaltsstrompreis liegt in Deutschland gegen­wärtig (Stand 3. Quartal 2017) bei durchschnittlich rund 29 ct/kWh. Jede selbsterzeugte und selbst verbrauchte Kilowattstunde lohnt sich daher deutlich: Der Einspareffekt liegt nicht nur weit ĂĽber dem zu erwartenden Selbst­ver­marktungspreis, die Einnahmen aus dem Eigenverbrauch sind mittlerweile auch gut doppelt so hoch wie aus der gesetzlichen VergĂĽtung fĂĽr die Einsparung ins Netz – somit ĂĽbersteigt der Gewinn durch die vermiedenen Kosten des Stromzukaufs alle anderen Einnahme-Arten der Photovoltaikanlage.

PV-Anlage: Haus in Norddeutschland

Haus Sonnleitner

Wir empfehlen daher überall dort, wo es möglich ist, einen Eigenverbrauchsanteil von 40% oder mehr.

Wichtig für die Rendite ist zudem die günstige Anschaffung. Allerdings sollte dabei stets die Qualität der PV-Module und des Wechselrichters (rund 15% der Kosten) im Auge behalten werden.

So lässt sich die Frage “Lohnt sich Photovoltaik?" also be­ant­worten:
Mit einem hohen Eigen­verbrauchs­anteil und hochwertigen Modulen lohnt sich Photovoltaik ganz klar – ungeachtet dessen, ob sie mit eigenen Mitteln oder teilweise bzw. zur Gänze ĂĽber einen Kredit finanziert wird.

Dies gilt, wie das Beispiel von Haus Sonnleitner in Mecklenburg-Vorpommern zeigt, nicht nur fĂĽr Photovoltaik­anlagen im SĂĽden, sondern auch hoch im Norden Deutschlands. Hier ist ein hoher Eigenverbrauchsanteil und der preiswerte Einkauf bzw. eine kostengĂĽnstige Montage der Photovoltaikanlage aber noch wichtiger – jedoch auch leichter möglich – als in den zwar etwas teureren, aber auch ertragsreicheren Regionen im SĂĽden.

* FĂĽr Spezialisten: Die Performance Ratio der PV-Anlagen wird mit 0,76 angesetzt; die Solargeneratoren sind jeweils nach SO ausgerichtet und um 30° geneigt, bei direkter SĂĽdausrichtung lassen sich sogar höhere Erträge erzielen. – Die Bemessungsgrundlage fĂĽr die Umsatzsteuer des Eigenverbrauchs ist der Nettostrompreis.
Unsere Beispielberechnungen “nach Steuern" basieren auf einem persönlichen Steuersatz von 25,69%. Die hier ermittelten Renditen sind in den eigenfinanzierten Berechnungsbeispielen Objektrenditen, in den Beispielen mit Fremdfinanzierung Kapitalrenditen. Die Objektrendite ändert sich hier nicht.

Solarzellen im Zusammenspiel

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