Photovoltaik-Genehmigungen

 

Photovoltaik-Genehmigungen

 
 

Dokumente, Papiere, Anmeldungen

Photovoltaik Genehmigung

Photovoltaik Genehmigungen &
Dokumente – © Kajano / Fotolia.com

Hier geht es um die Papiere rund um Ihre Photovoltaikanlage: Um die notwendigen Photovoltaik Genehmigungen, Verträge, Aufträge und die Einspeisevergütungsvereinbarung.

Photovoltaik Genehmigungen

Photovoltaikanlagen sind in der Regel baurechtlich genehmigungsfrei – was nicht heißt, dass der Aufbau der Anlage keinen Regelungen unterliegt; allerdings ist hierfür nicht das Bauamt zuständig.

Möchten Sie sich kostenlos eine Photovoltaikanlage für Ihr Dach berechnen lassen?
Zur individuellen Berechnung




Welche Regeln gelten?

Auch wenn eine baurechtliche Genehmigung nicht erforderlich ist – Denkmalschutz, Gemeindeordnungen, Bebauungspläne können der Errichtung einer Photovoltaikanlage in seltenen Ausnahmsfällen entgegenstehen, z.B. wenn ein besonderes Bauensemble in seinem Gesamteindruck geschützt werden soll, oder wenn der Denkmalschutz einzelner Gebäude es vorsieht.
Trotzdem ist die Belegung auch des Daches eines denkmalgeschützten Gebäudes mit einer PV-Anlage i.d.R. erlaubt, wenn die Installation das Gebäude nicht beschädigt. Die Photovoltaik Genehmigung erteilt das zuständige Denkmalamt.

Handelt es sich bei der Photovoltaikanlage um eine vorspringende bauliche Anlage, können die Bauordnungen einzelner Bundesländer eine Baugenehmigung erforderlich machen.

Sie finden die einschlägigen Bauordnungen für Ihr Bundesland hier.

Da Photovoltaikanlagen darüber hinaus baurechtlich nicht genehmigungspflichtig sind, ist der Bauherr – anstelle des Bauamtes – verantwortlich dafür, dass die Photovoltaikanlage die öffentliche Sicherheit nicht beeinträchtigt (z.B. indem die Statik des Hauses gefährdet wird). Hier gilt die Sorgfaltspflicht des Bauherren.

Für die Freilandlandanlage ist eine Photovoltaik-Genehmigung einzuholen.

Freilandanlagen sind
genehmigungspflichtig – © Antonio Gravante / Fotolia.com

Anders verhält es sich im Fall einer Freilandanlage. Sie stellt in jedem Fall einen Eingriff in die Natur dar und bedarf daher einer Genehmigung.

Falls Sie in einem Sonderfall nicht ganz sicher sind, ob bei Ihnen lokale, ländervorschriftliche oder andere baurechtliche Hemmnisse einer Photovoltaik­anlage auf Ihrem Dach entgegenstehen, empfiehlt es sich, die zuständige Bewilligungs­behörde über notwendige Bau­genehmigungen zu befragen – je nach Gemeinde die Baubehörde, das Denkmalamt oder der Baubürgermeister.
Falls eine Photovoltaik Genehmigung oder beispielsweise eine Besichtigung durch Sachverständige des Denkmalamtes erforderlich ist u.ä., sollten Sie die entsprechende Maßnahme so bald wie möglich in die Wege leiten, um den möglichen Zeitverlust bis zur Klärung bzw. Bewilligung gering zu halten.

Solarteur vor Ort

Oder Sie sparen sich die Mühe! Über unseren Fachplaner können wir Ihnen gern den Kontakt zu einem Experten vor Ort vermitteln. Erkundigen Sie sich unmittelbar bei Fachleuten aus Ihrer Region nach den notwendigen Photovoltaik Genehmigungen und Dokumenten:
Zur kostenlosen Beratung

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Photovoltaik Genehmigungen &
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Hier geht es um die Papiere rund um Ihre Photovoltaikanlage: Um die notwendigen Photovoltaik Genehmigungen, Verträge, Aufträge und die Einspeisevergütungsvereinbarung.

Photovoltaik Genehmigungen

Photovoltaikanlagen sind in der Regel baurechtlich genehmigungsfrei – was nicht heißt, dass der Aufbau der Anlage keinen Regelungen unterliegt; allerdings ist hierfür nicht das Bauamt zuständig.

Möchten Sie sich kostenlos eine Photovoltaikanlage für Ihr Dach berechnen lassen?
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Welche Regeln gelten?

Auch wenn eine baurechtliche Genehmigung nicht erforderlich ist – Denkmalschutz, Gemeindeordnungen, Bebauungspläne können der Errichtung einer Photovoltaikanlage in seltenen Ausnahmsfällen entgegenstehen, z.B. wenn ein besonderes Bauensemble in seinem Gesamteindruck geschützt werden soll, oder wenn der Denkmalschutz einzelner Gebäude es vorsieht.
Trotzdem ist die Belegung auch des Daches eines denkmalgeschützten Gebäudes mit einer PV-Anlage i.d.R. erlaubt, wenn die Installation das Gebäude nicht beschädigt. Die Photovoltaik Genehmigung erteilt das zuständige Denkmalamt.

Handelt es sich bei der Photovoltaikanlage um eine vorspringende bauliche Anlage, können die Bauordnungen einzelner Bundesländer eine Baugenehmigung erforderlich machen.

Sie finden die einschlägigen Bauordnungen für Ihr Bundesland hier.

Da Photovoltaikanlagen darüber hinaus baurechtlich nicht genehmigungspflichtig sind, ist der Bauherr – anstelle des Bauamtes – verantwortlich dafür, dass die Photovoltaikanlage die öffentliche Sicherheit nicht beeinträchtigt (z.B. indem die Statik des Hauses gefährdet wird). Hier gilt die Sorgfaltspflicht des Bauherren.

Für die Freilandlandanlage ist eine Photovoltaik-Genehmigung einzuholen.

Freilandanlagen sind
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Anders verhält es sich im Fall einer Freilandanlage. Sie stellt in jedem Fall einen Eingriff in die Natur dar und bedarf daher einer Genehmigung.

Falls Sie in einem Sonderfall nicht ganz sicher sind, ob bei Ihnen lokale, ländervorschriftliche oder andere baurechtliche Hemmnisse einer Photovoltaik­anlage auf Ihrem Dach entgegenstehen, empfiehlt es sich, die zuständige Bewilligungs­behörde über notwendige Bau­genehmigungen zu befragen – je nach Gemeinde die Baubehörde, das Denkmalamt oder der Baubürgermeister.
Falls eine Photovoltaik Genehmigung oder beispielsweise eine Besichtigung durch Sachverständige des Denkmalamtes erforderlich ist u.ä., sollten Sie die entsprechende Maßnahme so bald wie möglich in die Wege leiten, um den möglichen Zeitverlust bis zur Klärung bzw. Bewilligung gering zu halten.

Solarteur vor Ort

Oder Sie sparen sich die Mühe! Über unseren Fachplaner können wir Ihnen gern den Kontakt zu einem Experten vor Ort vermitteln. Erkundigen Sie sich unmittelbar bei Fachleuten aus Ihrer Region nach den notwendigen Photovoltaik Genehmigungen und Dokumenten:
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Hier geht es um die Papiere rund um Ihre Photovoltaikanlage: Um die notwendigen Photovoltaik Genehmigungen, Verträge, Aufträge und die Einspeisevergütungsvereinbarung.

Photovoltaik Genehmigungen

Photovoltaikanlagen sind in der Regel baurechtlich genehmigungsfrei – was nicht heißt, dass der Aufbau der Anlage keinen Regelungen unterliegt; allerdings ist hierfür nicht das Bauamt zuständig.

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Welche Regeln gelten?

Auch wenn eine baurechtliche Genehmigung nicht erforderlich ist – Denkmalschutz, Gemeindeordnungen, Bebauungspläne können der Errichtung einer Photovoltaikanlage in seltenen Ausnahmsfällen entgegenstehen, z.B. wenn ein besonderes Bauensemble in seinem Gesamteindruck geschützt werden soll, oder wenn der Denkmalschutz einzelner Gebäude es vorsieht.
Trotzdem ist die Belegung auch des Daches eines denkmalgeschützten Gebäudes mit einer PV-Anlage i.d.R. erlaubt, wenn die Installation das Gebäude nicht beschädigt. Die Photovoltaik Genehmigung erteilt das zuständige Denkmalamt.

Handelt es sich bei der Photovoltaikanlage um eine vorspringende bauliche Anlage, können die Bauordnungen einzelner Bundesländer eine Baugenehmigung erforderlich machen.

Sie finden die einschlägigen Bauordnungen für Ihr Bundesland hier.

Da Photovoltaikanlagen darüber hinaus baurechtlich nicht genehmigungspflichtig sind, ist der Bauherr – anstelle des Bauamtes – verantwortlich dafür, dass die Photovoltaikanlage die öffentliche Sicherheit nicht beeinträchtigt (z.B. indem die Statik des Hauses gefährdet wird). Hier gilt die Sorgfaltspflicht des Bauherren.

Für die Freilandlandanlage ist eine Photovoltaik-Genehmigung einzuholen.

Freilandanlagen sind
genehmigungspflichtig – © Antonio Gravante / Fotolia.com

Anders verhält es sich im Fall einer Freilandanlage. Sie stellt in jedem Fall einen Eingriff in die Natur dar und bedarf daher einer Genehmigung.

Falls Sie in einem Sonderfall nicht ganz sicher sind, ob bei Ihnen lokale, ländervorschriftliche oder andere baurechtliche Hemmnisse einer Photovoltaik­anlage auf Ihrem Dach entgegenstehen, empfiehlt es sich, die zuständige Bewilligungs­behörde über notwendige Bau­genehmigungen zu befragen – je nach Gemeinde die Baubehörde, das Denkmalamt oder der Baubürgermeister.
Falls eine Photovoltaik Genehmigung oder beispielsweise eine Besichtigung durch Sachverständige des Denkmalamtes erforderlich ist u.ä., sollten Sie die entsprechende Maßnahme so bald wie möglich in die Wege leiten, um den möglichen Zeitverlust bis zur Klärung bzw. Bewilligung gering zu halten.

Solarteur vor Ort

Oder Sie sparen sich die Mühe! Über unseren Fachplaner können wir Ihnen gern den Kontakt zu einem Experten vor Ort vermitteln. Erkundigen Sie sich unmittelbar bei Fachleuten aus Ihrer Region nach den notwendigen Photovoltaik Genehmigungen und Dokumenten:
Zur kostenlosen Beratung

 

Einspeisevergütung und Solarförderung

Nicht genehmigungspflichtig ist die Einspeisevergütung. Diese ist gesetzlich garantiert und bedarf keiner Genehmigung.
Eine zusätzliche vertragliche Vereinbarung oder gar Photovoltaik-Genehmigung, wie einige Netzbetreiber sie wünschen, ist nicht notwendig.
Informiert wird der Netzbetreiber durch Ihren Solarteur.

In kleinen Gemeinden sind Photovoltaik Genehmigungen i.d.R. unkompliziert zu erhalten.

Unkompliziert: Ländliche PV-
Genehmigung – © jörn buchheim / Fotolia.com

Selbstverständlich spricht nichts dagegen, eine Vereinbarung mit dem Netzbetreiber zu unterzeichnen, wenn sie das ohnehin schon Feststehende nur noch einmal zusätzlich bekräftigt. Allerdings, um es vorsichtig auszudrücken – durch keine der bisher bekanntgewordenen Vertragsvorlagen der Netzbetreiber wird der einzelne Betreiber einer Anlage für Erneuerbare Energien besser gestellt als ohne Vertrag.
In jedem anderen Fall empfehlen wir, auf die Zusendung eines solchen Vertragsentwurfes mit einem kurzen sachlichen, aber freundlichen Brief zu reagieren, in dem Sie darauf hinweisen, dass die Einspeisung und Einspeisevergütung des durch Ihre Solaranlage erzeugten Stroms bereits durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelt – und eine darüber hinausgehende Vereinbarung oder Photovoltaik-Genehmigung nicht erforderlich ist.
Z.B. so:

Muster

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihren Brief vom xy. habe ich erhalten. Ich weise freundlich darauf hin, dass die Einspeisung und die Einspeisevergütung des durch meine Photovoltaikanlage erzeugten Stroms bereits durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelt sind.
Eine darüber hinaus gehende Vereinbarung ist nicht erforderlich.

Bitte haben Sie daher Verständnis dafür, dass ich bei der derzeit geltenden Rechtslage darauf verzichte, eine zusätzliche Vereinbarung wie von Ihnen vorgeschlagen zu unterzeichnen.

Vielen Dank,
mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

Bundesnetzagentur

Verpflichtend wiederum ist die Anmeldung der Photovoltaikanlage bei der Bundesnetzagentur – und dies kann nicht der Solarteur für Sie erledigen, das müssen Sie selbst tun.
Folgen Sie Ihrer Anmeldepflicht nicht, kann der Netzbetreiber seine Einspeisevergütung zurückverlangen – bei älteren Fällen zu 100%, bei neueren immerhin zu 20%.
Das ist nicht nur eine theoretische Möglichkeit. In den letzten Monaten häufen sich die Fälle, in denen der Netzbetreiber die Vergütung zurückforderte; vor Gericht bekommt er i.d.R. Recht.

Direkt zur Anmeldung bei der BNA geht es hier.

Für die meisten Photovoltaik Förderungen gilt, dass sie bewilligt sein sollten, bevor Sie Kaufvertrag und Installationsauftrag unterzeichnen – besonders, wenn die Förderung notwendiger Bestandteil Ihres Finanzierungsmixes ist.
Zuschüsse der kfw-Bank sind grundsätzlich zu beantragen, bevor das Projekt gestartet wird.

Etwas Vergleichbares gilt in der Regel für Finanzierungen. Auch ihre Genehmigung bzw. Bewilligung sollte vor Projektstart festgelegt werden. Nachdem Sie mit Ämtern, Förderstellen und Solarteuer handelseinig geworden sind, ist es an der Zeit, den Finanzierungsvertrag mit der ausgewählten Bank zu unterzeichnen.

Gewerbe-Anmeldung

Eine wesentliche Entscheidung betrifft die, ob Sie Ihre Photovoltaikanlage privat oder gewerblich betreiben wollen. Da es sich hier um eine wichtige Grundsatzentscheidung handelt, haben wir einen eigenen Beitrag zu diesem Thema verfasst.

Überlegen Sie, mit Ihrer Photovoltaikanlage ein Gewerbe zu betreiben?
Nähere Informationen zu Voraussetzungen und möglichen Spielarten finden Sie an dieser Stelle.

Viele Photovoltaik-Betreiber, die den (geringen) Zusatzaufwand nicht scheuen, entscheiden sich für den gewerblichen Betrieb – aus ihrer Sicht übertreffen die Vor- die Nachteile.
Ansprechpartner sind das für Sie zuständige Gewerbeamt, bei dem Sie ggf. ein entsprechendes Formular anfordern können; ferner die IHK, bei der Sie durch Gewerbeanmeldung automatisch Mitglied werden, und schließlich Ihr Finanzamt, das Sie in einer kurzen Notiz von Ihrer neuen Eigenschaft als Photovoltaik-Gewerbetreibender informieren sollten.

Fremddach

Fremddach: Braucht Genehmigung für das Wegerecht

Wegerechtsgenehmigung
empfehlenswert – © ruemue / Fotolia.com

Die Anpachtung eines Fremddaches erfordert als solche keine Genehmigung. Das Fremddach selbst hingegen unterliegt denselben Bestimmungen, die oben für eigene Dächer genannt sind.
Was die Verträge betrifft, sollten Sie darauf achten, dass Sie ein Wegerecht zu Ihrer Solaranlage erhalten, das ein Betreten des Grundstücks zu Ihrer Photovoltaikanlage ohne weitere Genehmigungsprozeduren erlaubt. Ferner sollte im Vertrag ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass die baulichen Vorrichtungen der Photovoltaikanlage Ihr Eigentum sind und bei Eigentümerwechsel auch bleiben.
Damit ist dem Verpächter die Genehmigung verwehrt, Ihre Anlage mit der Immobilien weiter zu veräußern.

Das Baurecht geht in der Regel davon aus, dass Aufbauten wie eben die eines Solardaches zur Immobilie gehören – und dass bei Eigentümerwechsel des Hauses auch die Photovoltaikanlage den Eigentümer wechselt. Ihr Vertrag muss in diesem Punkt dringend Klarheit schaffen, um Sie abzusichern.
Es empfiehlt sich, zur Abfassung des Vertrages und der Einräumung der entsprechenden Genehmigungen rechtliche Beratung aufzusuchen.

Genehmigen Sie sich eine Photovoltaikanlage!
Hier berechnen

Ertragsversicherung

Als letztes gilt es die Ertragsversicherung abzuschließen, die Sie vor Ausfällen der – möglicherweise in Ihre Finanzierung eingerechneten – Einspeisevergütung schützt. Sie kann Ausfälle durch Defekte der Photovoltaikanlage, mutwillige Beschädigung, Brand etc. abdecken.
Manche Finanzinstitute erwarten eine solche Versicherung als Voraussetzung der Kreditgenehmigung. Da sie Ihnen hilft, Ihren Verpflichtungen nachzukommen und eine unverschuldete Kreditklemme zu vermeiden, ist dies auch vernünftig.

Online abschließen können Sie Ihre Photovoltaikversicherung hier.

Auch eine Betreiber-Haftpflicht- und ggf. eine Montageversicherung empfehlen sich, um Ihre Investition zu schützen und Ihnen finanzielle Sicherheit zu geben.

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung

Einspeisevergütung und Solarförderung

Nicht genehmigungspflichtig ist die Einspeisevergütung. Diese ist gesetzlich garantiert und bedarf keiner Genehmigung.
Eine zusätzliche vertragliche Vereinbarung oder gar Photovoltaik-Genehmigung, wie einige Netzbetreiber sie wünschen, ist nicht notwendig.
Informiert wird der Netzbetreiber durch Ihren Solarteur.

In kleinen Gemeinden sind Photovoltaik Genehmigungen i.d.R. unkompliziert zu erhalten.

Unkompliziert: Ländliche PV-
Genehmigung – © jörn buchheim / Fotolia.com

Selbstverständlich spricht nichts dagegen, eine Vereinbarung mit dem Netzbetreiber zu unterzeichnen, wenn sie das ohnehin schon Feststehende nur noch einmal zusätzlich bekräftigt. Allerdings, um es vorsichtig auszudrücken – durch keine der bisher bekanntgewordenen Vertragsvorlagen der Netzbetreiber wird der einzelne Betreiber einer Anlage für Erneuerbare Energien besser gestellt als ohne Vertrag.
In jedem anderen Fall empfehlen wir, auf die Zusendung eines solchen Vertragsentwurfes mit einem kurzen sachlichen, aber freundlichen Brief zu reagieren, in dem Sie darauf hinweisen, dass die Einspeisung und Einspeisevergütung des durch Ihre Solaranlage erzeugten Stroms bereits durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelt – und eine darüber hinausgehende Vereinbarung oder Photovoltaik-Genehmigung nicht erforderlich ist.
Z.B. so:

Muster

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihren Brief vom xy. habe ich erhalten. Ich weise freundlich darauf hin, dass die Einspeisung und die Einspeisevergütung des durch meine Photovoltaikanlage erzeugten Stroms bereits durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelt sind.
Eine darüber hinaus gehende Vereinbarung ist nicht erforderlich.

Bitte haben Sie daher Verständnis dafür, dass ich bei der derzeit geltenden Rechtslage darauf verzichte, eine zusätzliche Vereinbarung wie von Ihnen vorgeschlagen zu unterzeichnen.

Vielen Dank,
mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

Bundesnetzagentur

Verpflichtend wiederum ist die Anmeldung der Photovoltaikanlage bei der Bundesnetzagentur – und dies kann nicht der Solarteur für Sie erledigen, das müssen Sie selbst tun.
Folgen Sie Ihrer Anmeldepflicht nicht, kann der Netzbetreiber seine Einspeisevergütung zurückverlangen – bei älteren Fällen zu 100%, bei neueren immerhin zu 20%.
Das ist nicht nur eine theoretische Möglichkeit. In den letzten Monaten häufen sich die Fälle, in denen der Netzbetreiber die Vergütung zurückforderte; vor Gericht bekommt er i.d.R. Recht.

Direkt zur Anmeldung bei der BNA geht es hier.

Für die meisten Photovoltaik Förderungen gilt, dass sie bewilligt sein sollten, bevor Sie Kaufvertrag und Installationsauftrag unterzeichnen – besonders, wenn die Förderung notwendiger Bestandteil Ihres Finanzierungsmixes ist.
Zuschüsse der kfw-Bank sind grundsätzlich zu beantragen, bevor das Projekt gestartet wird.

Etwas Vergleichbares gilt in der Regel für Finanzierungen. Auch ihre Genehmigung bzw. Bewilligung sollte vor Projektstart festgelegt werden. Nachdem Sie mit Ämtern, Förderstellen und Solarteuer handelseinig geworden sind, ist es an der Zeit, den Finanzierungsvertrag mit der ausgewählten Bank zu unterzeichnen.

Gewerbe-Anmeldung

Eine wesentliche Entscheidung betrifft die, ob Sie Ihre Photovoltaikanlage privat oder gewerblich betreiben wollen. Da es sich hier um eine wichtige Grundsatzentscheidung handelt, haben wir einen eigenen Beitrag zu diesem Thema verfasst.

Überlegen Sie, mit Ihrer Photovoltaikanlage ein Gewerbe zu betreiben?
Nähere Informationen zu Voraussetzungen und möglichen Spielarten finden Sie an dieser Stelle.

Viele Photovoltaik-Betreiber, die den (geringen) Zusatzaufwand nicht scheuen, entscheiden sich für den gewerblichen Betrieb – aus ihrer Sicht übertreffen die Vor- die Nachteile.
Ansprechpartner sind das für Sie zuständige Gewerbeamt, bei dem Sie ggf. ein entsprechendes Formular anfordern können; ferner die IHK, bei der Sie durch Gewerbeanmeldung automatisch Mitglied werden, und schließlich Ihr Finanzamt, das Sie in einer kurzen Notiz von Ihrer neuen Eigenschaft als Photovoltaik-Gewerbetreibender informieren sollten.

Fremddach

Fremddach: Braucht Genehmigung für das Wegerecht

Wegerechtsgenehmigung
empfehlenswert – © ruemue / Fotolia.com

Die Anpachtung eines Fremddaches erfordert als solche keine Genehmigung. Das Fremddach selbst hingegen unterliegt denselben Bestimmungen, die oben für eigene Dächer genannt sind.
Was die Verträge betrifft, sollten Sie darauf achten, dass Sie ein Wegerecht zu Ihrer Solaranlage erhalten, das ein Betreten des Grundstücks zu Ihrer Photovoltaikanlage ohne weitere Genehmigungsprozeduren erlaubt. Ferner sollte im Vertrag ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass die baulichen Vorrichtungen der Photovoltaikanlage Ihr Eigentum sind und bei Eigentümerwechsel auch bleiben.
Damit ist dem Verpächter die Genehmigung verwehrt, Ihre Anlage mit der Immobilien weiter zu veräußern.

Das Baurecht geht in der Regel davon aus, dass Aufbauten wie eben die eines Solardaches zur Immobilie gehören – und dass bei Eigentümerwechsel des Hauses auch die Photovoltaikanlage den Eigentümer wechselt. Ihr Vertrag muss in diesem Punkt dringend Klarheit schaffen, um Sie abzusichern.
Es empfiehlt sich, zur Abfassung des Vertrages und der Einräumung der entsprechenden Genehmigungen rechtliche Beratung aufzusuchen.

Genehmigen Sie sich eine Photovoltaikanlage!
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Ertragsversicherung

Als letztes gilt es die Ertragsversicherung abzuschließen, die Sie vor Ausfällen der – möglicherweise in Ihre Finanzierung eingerechneten – Einspeisevergütung schützt. Sie kann Ausfälle durch Defekte der Photovoltaikanlage, mutwillige Beschädigung, Brand etc. abdecken.
Manche Finanzinstitute erwarten eine solche Versicherung als Voraussetzung der Kreditgenehmigung. Da sie Ihnen hilft, Ihren Verpflichtungen nachzukommen und eine unverschuldete Kreditklemme zu vermeiden, ist dies auch vernünftig.

Online abschließen können Sie Ihre Photovoltaikversicherung hier.

Auch eine Betreiber-Haftpflicht- und ggf. eine Montageversicherung empfehlen sich, um Ihre Investition zu schützen und Ihnen finanzielle Sicherheit zu geben.

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung

Einspeisevergütung und Solarförderung

Nicht genehmigungspflichtig ist die Einspeisevergütung. Diese ist gesetzlich garantiert und bedarf keiner Genehmigung.
Eine zusätzliche vertragliche Vereinbarung oder gar Photovoltaik-Genehmigung, wie einige Netzbetreiber sie wünschen, ist nicht notwendig.
Informiert wird der Netzbetreiber durch Ihren Solarteur.

In kleinen Gemeinden sind Photovoltaik Genehmigungen i.d.R. unkompliziert zu erhalten.

Unkompliziert: Ländliche PV-
Genehmigung – © jörn buchheim / Fotolia.com

Selbstverständlich spricht nichts dagegen, eine Vereinbarung mit dem Netzbetreiber zu unterzeichnen, wenn sie das ohnehin schon Feststehende nur noch einmal zusätzlich bekräftigt. Allerdings, um es vorsichtig auszudrücken – durch keine der bisher bekanntgewordenen Vertragsvorlagen der Netzbetreiber wird der einzelne Betreiber einer Anlage für Erneuerbare Energien besser gestellt als ohne Vertrag.
In jedem anderen Fall empfehlen wir, auf die Zusendung eines solchen Vertragsentwurfes mit einem kurzen sachlichen, aber freundlichen Brief zu reagieren, in dem Sie darauf hinweisen, dass die Einspeisung und Einspeisevergütung des durch Ihre Solaranlage erzeugten Stroms bereits durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelt – und eine darüber hinausgehende Vereinbarung oder Photovoltaik-Genehmigung nicht erforderlich ist.
Z.B. so:

Muster

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihren Brief vom xy. habe ich erhalten. Ich weise freundlich darauf hin, dass die Einspeisung und die Einspeisevergütung des durch meine Photovoltaikanlage erzeugten Stroms bereits durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelt sind.
Eine darüber hinaus gehende Vereinbarung ist nicht erforderlich.

Bitte haben Sie daher Verständnis dafür, dass ich bei der derzeit geltenden Rechtslage darauf verzichte, eine zusätzliche Vereinbarung wie von Ihnen vorgeschlagen zu unterzeichnen.

Vielen Dank,
mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

Bundesnetzagentur

Verpflichtend wiederum ist die Anmeldung der Photovoltaikanlage bei der Bundesnetzagentur – und dies kann nicht der Solarteur für Sie erledigen, das müssen Sie selbst tun.
Folgen Sie Ihrer Anmeldepflicht nicht, kann der Netzbetreiber seine Einspeisevergütung zurückverlangen – bei älteren Fällen zu 100%, bei neueren immerhin zu 20%.
Das ist nicht nur eine theoretische Möglichkeit. In den letzten Monaten häufen sich die Fälle, in denen der Netzbetreiber die Vergütung zurückforderte; vor Gericht bekommt er i.d.R. Recht.

Direkt zur Anmeldung bei der BNA geht es hier.

Für die meisten Photovoltaik Förderungen gilt, dass sie bewilligt sein sollten, bevor Sie Kaufvertrag und Installationsauftrag unterzeichnen – besonders, wenn die Förderung notwendiger Bestandteil Ihres Finanzierungsmixes ist.
Zuschüsse der kfw-Bank sind grundsätzlich zu beantragen, bevor das Projekt gestartet wird.

Etwas Vergleichbares gilt in der Regel für Finanzierungen. Auch ihre Genehmigung bzw. Bewilligung sollte vor Projektstart festgelegt werden. Nachdem Sie mit Ämtern, Förderstellen und Solarteuer handelseinig geworden sind, ist es an der Zeit, den Finanzierungsvertrag mit der ausgewählten Bank zu unterzeichnen.

Gewerbe-Anmeldung

Eine wesentliche Entscheidung betrifft die, ob Sie Ihre Photovoltaikanlage privat oder gewerblich betreiben wollen. Da es sich hier um eine wichtige Grundsatzentscheidung handelt, haben wir einen eigenen Beitrag zu diesem Thema verfasst.

Überlegen Sie, mit Ihrer Photovoltaikanlage ein Gewerbe zu betreiben?
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Viele Photovoltaik-Betreiber, die den (geringen) Zusatzaufwand nicht scheuen, entscheiden sich für den gewerblichen Betrieb – aus ihrer Sicht übertreffen die Vor- die Nachteile.
Ansprechpartner sind das für Sie zuständige Gewerbeamt, bei dem Sie ggf. ein entsprechendes Formular anfordern können; ferner die IHK, bei der Sie durch Gewerbeanmeldung automatisch Mitglied werden, und schließlich Ihr Finanzamt, das Sie in einer kurzen Notiz von Ihrer neuen Eigenschaft als Photovoltaik-Gewerbetreibender informieren sollten.

Fremddach

Fremddach: Braucht Genehmigung für das Wegerecht

Wegerechtsgenehmigung
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Die Anpachtung eines Fremddaches erfordert als solche keine Genehmigung. Das Fremddach selbst hingegen unterliegt denselben Bestimmungen, die oben für eigene Dächer genannt sind.
Was die Verträge betrifft, sollten Sie darauf achten, dass Sie ein Wegerecht zu Ihrer Solaranlage erhalten, das ein Betreten des Grundstücks zu Ihrer Photovoltaikanlage ohne weitere Genehmigungsprozeduren erlaubt. Ferner sollte im Vertrag ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass die baulichen Vorrichtungen der Photovoltaikanlage Ihr Eigentum sind und bei Eigentümerwechsel auch bleiben.
Damit ist dem Verpächter die Genehmigung verwehrt, Ihre Anlage mit der Immobilien weiter zu veräußern.

Das Baurecht geht in der Regel davon aus, dass Aufbauten wie eben die eines Solardaches zur Immobilie gehören – und dass bei Eigentümerwechsel des Hauses auch die Photovoltaikanlage den Eigentümer wechselt. Ihr Vertrag muss in diesem Punkt dringend Klarheit schaffen, um Sie abzusichern.
Es empfiehlt sich, zur Abfassung des Vertrages und der Einräumung der entsprechenden Genehmigungen rechtliche Beratung aufzusuchen.

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Ertragsversicherung

Als letztes gilt es die Ertragsversicherung abzuschließen, die Sie vor Ausfällen der – möglicherweise in Ihre Finanzierung eingerechneten – Einspeisevergütung schützt. Sie kann Ausfälle durch Defekte der Photovoltaikanlage, mutwillige Beschädigung, Brand etc. abdecken.
Manche Finanzinstitute erwarten eine solche Versicherung als Voraussetzung der Kreditgenehmigung. Da sie Ihnen hilft, Ihren Verpflichtungen nachzukommen und eine unverschuldete Kreditklemme zu vermeiden, ist dies auch vernünftig.

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Auch eine Betreiber-Haftpflicht- und ggf. eine Montageversicherung empfehlen sich, um Ihre Investition zu schützen und Ihnen finanzielle Sicherheit zu geben.

Solarzellen im Zusammenspiel

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