Neigungswinkel

 

Neigungswinkel

 
 

Der optimale Aufstellwinkel fĂŒr Ihren Zweck

Der optimale Neigungswinkel einer Photovoltaikanlage liegt beim rechten Winkel zum Einfall der Solareinstrahlung – und zwar zur Zeit der stĂ€rksten Nutzung.
“Zur Zeit der stĂ€rksten Nutzung" – das ist entscheidend, denn es besagt, dass der beste Neigungswinkel abhĂ€ngt davon, wie die Photovoltaikanlage genutzt wird, mit anderen Worten: von ihrem Standort und ihrem Zweck.
Diese können ziemlich unterschiedlich ausfallen.




3 typische FĂ€lle fĂŒr die Bestimmung des optimalen Neigungswinkels

  • Bei einer Photovoltaikanlage, die eine BerghĂŒtte vor allem im Winter mit Strom versorgen muss, ist der niedrigere Sonnenstand entscheidend: Hier sollten die Module steiler aufgestĂ€ndert werden, um dem flacheren Einstrahlungswinkel der Sonne im Winter entgegenzukommen. Ein Neigungswinkel um 55° wĂ€re in diesem Fall ideal.
  • Bei der Photovoltaikanlage einer BootshĂŒtte, deren Strombedarf hauptsĂ€chlich im Sommer besteht, liegt der beste Neigungswinkel hingegen um die 25°.
  • In der ĂŒblichen Praxis der Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach, die den bestmöglichen Ertrag ĂŒber das ganze Jahr gesehen erbringen soll, ist ein Neigungswinkel von 32° ideal.

Kleinere Unterschiede sind unproblematisch – eine Abweichung von ± 2 oder 3° bringt keine nennenswerten Wirkverluste mit sich. Gute SĂŒdausrichtung vorausgesetzt, können Photovoltaikanlagen vom Flachdach – Neigungswinkel 0° – bis zu steilen 80° noch rentabel arbeiten.
Und umgekehrt: Bei idealem Neigungswinkel ist ein Azimut von der SĂŒdausrichtung von bis zu 110° zu verkraften.

Neigung: 10° 20° 30° 40° 50° 60° 70° 80° 90°
Ertrag: 87% 93% 97% 100% 100% 98% 94% 88% 69%

Welche Aufstellung empfiehlt sich?

Oft mĂŒssen Sie als Hausbesitzer die Neigung Ihres Daches als gegeben hinnehmen – GerĂŒste und Traversen, mit denen Sie die Neigung Ihrer PV-Module wesentlich verbessern können, lohnen sich finanziell schlicht nicht. Da ist es ein GlĂŒck, dass heutige Photovoltaikmodule ĂŒber einen derart gĂŒnstigen Wirkungsgrad verfĂŒgen, dass auch DĂ€cher, die nicht optimal liegen, einen lukrative Betrieb der PV-Anlage erlauben.

Falls Sie aber, z.B. auf einem Flachdach, die Möglichkeit haben, Ausrichtung und Neigungswinkel Ihre Photovoltaikanlage durch AufstÀnderung zu verbessern, empfiehlt es sich, einmal die Kosten der AufstÀnderung / Befestigung und den möglichen Verschattungsverlust zwischen den Modulreihen (Reihe A beschattet Reihe B beschattet Reihe C usw.) gegen den Gewinn an Wirkkraft und Solarertrag Ihrer geplanten Anlage gegenzurechnen.

Verschiedene Varianten können Sie in unserem Fachplaner
vergleichsweise durchspielen. Die Ergebnisse werden sofort online ausgegeben!

Die grĂ¶ĂŸte Energiemenge kann theoretisch aufgenommen werden, wenn die Module der Sonne nachgefĂŒhrt werden. Allerdings steht der Kosten- und Energieaufwand der NachfĂŒhrung i.d.R. in keinem VerhĂ€ltnis zum zusĂ€tzlich zu erwirtschaftenden Ertrag.
FĂŒr den (buchstĂ€blichen) Hausgebrauch zur Stromversorgung eines Einfamilienhauses mit zusĂ€tzlicher EinspeisevergĂŒtung empfiehlt sich eine Ausrichtung, die sich dem rechten Winkel zur stĂ€rksten Solareinstrahlung (mittags) möglichst weit annĂ€hert – also SĂŒden – und zugleich dem Neigungswinkel 30-35° entspricht.




Rechnen Sie selbst !

Hier ist noch einmal der Link zu unserem Fachplaner. Zahlen, Preise, Modelle, Modulleistungen und SĂ€tze der EinspeisevergĂŒtung werden stĂ€ndig aktuell gehalten. Die Ergebnisse werden sofort online ausgegeben; die detaillierte Berechnung können Sie durch viele Einstellmöglichkeiten verfeinern, bis Sie die passende Photovoltaikanlage fĂŒr Ihre Anforderungen gefunden haben.

Der Fachplaner wartet hier auf Sie: Zum Fachplaner
Den Fachplaner mit erlÀuterndem Kommentar finden Sie hier: hier.

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung

Der optimale Aufstellwinkel fĂŒr Ihren Zweck

Der optimale Neigungswinkel einer Photovoltaikanlage liegt beim rechten Winkel zum Einfall der Solareinstrahlung – und zwar zur Zeit der stĂ€rksten Nutzung.
“Zur Zeit der stĂ€rksten Nutzung" – das ist entscheidend, denn es besagt, dass der beste Neigungswinkel abhĂ€ngt davon, wie die Photovoltaikanlage genutzt wird, mit anderen Worten: von ihrem Standort und ihrem Zweck.
Diese können ziemlich unterschiedlich ausfallen.




3 typische FĂ€lle fĂŒr die Bestimmung des optimalen Neigungswinkels

  • Bei einer Photovoltaikanlage, die eine BerghĂŒtte vor allem im Winter mit Strom versorgen muss, ist der niedrigere Sonnenstand entscheidend: Hier sollten die Module steiler aufgestĂ€ndert werden, um dem flacheren Einstrahlungswinkel der Sonne im Winter entgegenzukommen. Ein Neigungswinkel um 55° wĂ€re in diesem Fall ideal.
  • Bei der Photovoltaikanlage einer BootshĂŒtte, deren Strombedarf hauptsĂ€chlich im Sommer besteht, liegt der beste Neigungswinkel hingegen um die 25°.
  • In der ĂŒblichen Praxis der Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach, die den bestmöglichen Ertrag ĂŒber das ganze Jahr gesehen erbringen soll, ist ein Neigungswinkel von 32° ideal.

Kleinere Unterschiede sind unproblematisch – eine Abweichung von ± 2 oder 3° bringt keine nennenswerten Wirkverluste mit sich. Gute SĂŒdausrichtung vorausgesetzt, können Photovoltaikanlagen vom Flachdach – Neigungswinkel 0° – bis zu steilen 80° noch rentabel arbeiten.
Und umgekehrt: Bei idealem Neigungswinkel ist ein Azimut von der SĂŒdausrichtung von bis zu 110° zu verkraften.

Neigung: 10° 20° 30° 40° 50° 60° 70° 80° 90°
Ertrag: 87% 93% 97% 100% 100% 98% 94% 88% 69%

Welche Aufstellung empfiehlt sich?

Oft mĂŒssen Sie als Hausbesitzer die Neigung Ihres Daches als gegeben hinnehmen – GerĂŒste und Traversen, mit denen Sie die Neigung Ihrer PV-Module wesentlich verbessern können, lohnen sich finanziell schlicht nicht. Da ist es ein GlĂŒck, dass heutige Photovoltaikmodule ĂŒber einen derart gĂŒnstigen Wirkungsgrad verfĂŒgen, dass auch DĂ€cher, die nicht optimal liegen, einen lukrative Betrieb der PV-Anlage erlauben.

Falls Sie aber, z.B. auf einem Flachdach, die Möglichkeit haben, Ausrichtung und Neigungswinkel Ihre Photovoltaikanlage durch AufstÀnderung zu verbessern, empfiehlt es sich, einmal die Kosten der AufstÀnderung / Befestigung und den möglichen Verschattungsverlust zwischen den Modulreihen (Reihe A beschattet Reihe B beschattet Reihe C usw.) gegen den Gewinn an Wirkkraft und Solarertrag Ihrer geplanten Anlage gegenzurechnen.

Verschiedene Varianten können Sie in unserem Fachplaner
vergleichsweise durchspielen. Die Ergebnisse werden sofort online ausgegeben!

Die grĂ¶ĂŸte Energiemenge kann theoretisch aufgenommen werden, wenn die Module der Sonne nachgefĂŒhrt werden. Allerdings steht der Kosten- und Energieaufwand der NachfĂŒhrung i.d.R. in keinem VerhĂ€ltnis zum zusĂ€tzlich zu erwirtschaftenden Ertrag.
FĂŒr den (buchstĂ€blichen) Hausgebrauch zur Stromversorgung eines Einfamilienhauses mit zusĂ€tzlicher EinspeisevergĂŒtung empfiehlt sich eine Ausrichtung, die sich dem rechten Winkel zur stĂ€rksten Solareinstrahlung (mittags) möglichst weit annĂ€hert – also SĂŒden – und zugleich dem Neigungswinkel 30-35° entspricht.




Rechnen Sie selbst !

Hier ist noch einmal der Link zu unserem Fachplaner. Zahlen, Preise, Modelle, Modulleistungen und SĂ€tze der EinspeisevergĂŒtung werden stĂ€ndig aktuell gehalten. Die Ergebnisse werden sofort online ausgegeben; die detaillierte Berechnung können Sie durch viele Einstellmöglichkeiten verfeinern, bis Sie die passende Photovoltaikanlage fĂŒr Ihre Anforderungen gefunden haben.

Der Fachplaner wartet hier auf Sie: Zum Fachplaner
Den Fachplaner mit erlÀuterndem Kommentar finden Sie hier: hier.

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung

Der optimale Aufstellwinkel fĂŒr Ihren Zweck

Der optimale Neigungswinkel einer Photovoltaikanlage liegt beim rechten Winkel zum Einfall der Solareinstrahlung – und zwar zur Zeit der stĂ€rksten Nutzung.
“Zur Zeit der stĂ€rksten Nutzung" – das ist entscheidend, denn es besagt, dass der beste Neigungswinkel abhĂ€ngt davon, wie die Photovoltaikanlage genutzt wird, mit anderen Worten: von ihrem Standort und ihrem Zweck.
Diese können ziemlich unterschiedlich ausfallen.




3 typische FĂ€lle fĂŒr die Bestimmung des optimalen Neigungswinkels

  • Bei einer Photovoltaikanlage, die eine BerghĂŒtte vor allem im Winter mit Strom versorgen muss, ist der niedrigere Sonnenstand entscheidend: Hier sollten die Module steiler aufgestĂ€ndert werden, um dem flacheren Einstrahlungswinkel der Sonne im Winter entgegenzukommen. Ein Neigungswinkel um 55° wĂ€re in diesem Fall ideal.
  • Bei der Photovoltaikanlage einer BootshĂŒtte, deren Strombedarf hauptsĂ€chlich im Sommer besteht, liegt der beste Neigungswinkel hingegen um die 25°.
  • In der ĂŒblichen Praxis der Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach, die den bestmöglichen Ertrag ĂŒber das ganze Jahr gesehen erbringen soll, ist ein Neigungswinkel von 32° ideal.

Kleinere Unterschiede sind unproblematisch – eine Abweichung von ± 2 oder 3° bringt keine nennenswerten Wirkverluste mit sich. Gute SĂŒdausrichtung vorausgesetzt, können Photovoltaikanlagen vom Flachdach – Neigungswinkel 0° – bis zu steilen 80° noch rentabel arbeiten.
Und umgekehrt: Bei idealem Neigungswinkel ist ein Azimut von der SĂŒdausrichtung von bis zu 110° zu verkraften.

Neigung: 10° 20° 30° 40° 50° 60° 70° 80° 90°
Ertrag: 87% 93% 97% 100% 100% 98% 94% 88% 69%

Welche Aufstellung empfiehlt sich?

Oft mĂŒssen Sie als Hausbesitzer die Neigung Ihres Daches als gegeben hinnehmen – GerĂŒste und Traversen, mit denen Sie die Neigung Ihrer PV-Module wesentlich verbessern können, lohnen sich finanziell schlicht nicht. Da ist es ein GlĂŒck, dass heutige Photovoltaikmodule ĂŒber einen derart gĂŒnstigen Wirkungsgrad verfĂŒgen, dass auch DĂ€cher, die nicht optimal liegen, einen lukrative Betrieb der PV-Anlage erlauben.

Falls Sie aber, z.B. auf einem Flachdach, die Möglichkeit haben, Ausrichtung und Neigungswinkel Ihre Photovoltaikanlage durch AufstÀnderung zu verbessern, empfiehlt es sich, einmal die Kosten der AufstÀnderung / Befestigung und den möglichen Verschattungsverlust zwischen den Modulreihen (Reihe A beschattet Reihe B beschattet Reihe C usw.) gegen den Gewinn an Wirkkraft und Solarertrag Ihrer geplanten Anlage gegenzurechnen.

Verschiedene Varianten können Sie in unserem Fachplaner
vergleichsweise durchspielen. Die Ergebnisse werden sofort online ausgegeben!

Die grĂ¶ĂŸte Energiemenge kann theoretisch aufgenommen werden, wenn die Module der Sonne nachgefĂŒhrt werden. Allerdings steht der Kosten- und Energieaufwand der NachfĂŒhrung i.d.R. in keinem VerhĂ€ltnis zum zusĂ€tzlich zu erwirtschaftenden Ertrag.
FĂŒr den (buchstĂ€blichen) Hausgebrauch zur Stromversorgung eines Einfamilienhauses mit zusĂ€tzlicher EinspeisevergĂŒtung empfiehlt sich eine Ausrichtung, die sich dem rechten Winkel zur stĂ€rksten Solareinstrahlung (mittags) möglichst weit annĂ€hert – also SĂŒden – und zugleich dem Neigungswinkel 30-35° entspricht.




Rechnen Sie selbst !

Hier ist noch einmal der Link zu unserem Fachplaner. Zahlen, Preise, Modelle, Modulleistungen und SĂ€tze der EinspeisevergĂŒtung werden stĂ€ndig aktuell gehalten. Die Ergebnisse werden sofort online ausgegeben; die detaillierte Berechnung können Sie durch viele Einstellmöglichkeiten verfeinern, bis Sie die passende Photovoltaikanlage fĂŒr Ihre Anforderungen gefunden haben.

Der Fachplaner wartet hier auf Sie: Zum Fachplaner
Den Fachplaner mit erlÀuterndem Kommentar finden Sie hier: hier.

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung