Photovoltaik-Voraussetzungen

 

Photovoltaik-Voraussetzungen an Bau und Dach

 
 

Wenn Ihr Dach eine Photovoltaikanlage braucht -
was braucht Ihre Photovoltaikanlage?

Photovoltaik Voraussetzungen

Photovoltaikanlage am Bau
© Herbert Esser / Fotolia.com

Für die Installation und den erfolgreichen Betrieb Ihrer Photovoltaikanlage sind nur wenige Voraussetzungen zu beachten - die Lage, der Lichteinfall und die Grundstücksgrenzen, der Aufbau, der Zustand und das Alter der Unterkonstruktion sowie einige rechtliche Bestimmungen.

Im Kern ist alles, was Sie brauchen, Ihr Dach - und die Sonne.

Photovoltaik Voraussetzungen

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Photovoltaik Voraussetzungen 1: Das Dach

Voraussetzung: Ein geeignetes Dach
Foto: Bernard Tuck / Unsplash

Das Hauptziel Ihrer Photovoltaikanlage ist es, über mehrere Jahrzehnte hinweg verlässlich Solarstrom aus Sonnenlicht zu erzeugen.
Hieraus leitet sich alles Weitere ab.

Photovoltaik-Voraussetzungen sind:

  • Die stabile Unterkonstruktion, die lange genug trägt (Ihr Dach),
  • ein ausreichender Lichteinfall (dies betrifft die Ausrichtung, Neigung und Verschattungsfreiheit).

a. Ausrichtung und Neigung des Daches

Jede Abweichung von Süden bedeutet eine geringe Minderung des Solarertrags. Allerdings ist dies eher ein theoretischer Wert: Leichte Abweichungen von der idealen Südrichtung (vgl. Azimut) fallen bei der Berechnung so gut wie nicht ins Gewicht. Azimutwinkel bis 90°, d.h. Ausrichtungen nach Ost oder West, erlauben einen rentablen Betrieb der PV-Anlage.
Eine strenge Südausrichtung gehört also nicht zu den notwendigen Photovoltaik-Voraussetzungen.

Mit einer Photovoltaikanlage, die sowohl das West- als auch das Ost-Dach bedeckt, können Sie sogar Erträge erzielen, die über die des reinen Süddaches hinausgehen.

Wenn Sie allerdings zwischen West und Ost wählen müssen - z.B. wenn nur eine Dachhälfte belegt werden soll -, empfehlen wir die West-Ausrichtung:
Das rötlichere Licht der Abendsonne ist etwas effizienter, auch arbeiten die erwärmten Solarzellen am Ende des Tages mit leicht höherem Wirkungsgrad.

Theoretisch ideal ist die Ausrichtung der Solarzellen nach Süden bei einer Dachneigung von um 32°.

Sollte die Photovoltaikanlage nur im Sommer betrieben werden - z.B. als Inselanlage für ein Ferienhaus oder dergleichen - ist der höhere Sonnenstand dieser Jahreszeit zu beachten.
In diesem Fall ist eine Neigung von 22° optimal.

Für Winteranlagen - die z.B. eine Skihütte versorgen sollen - empfehlen sich Neigungen um die 50°.

Jedoch gilt für die Neigung dasselbe wie für die Ausrichtung - auch PV-Anlagen, die mit 90° Neigung an Hauswände angebracht werden, rentieren sich.
Bei Flachdächern von 0° bis 10° Neigung wiederum sind Aufständerungen problemlos möglich.
Die Aufständerung erlaubt die Einstellung Ihrer Photovoltaikanlagen auf den idealen Winkel - der in Süddeutschland etwas flacher, in Norddeutschland wegen der tiefer stehenden Sonne etwas weniger flach ist.

Betreiben Sie Ihre Photovoltaikanlage auf dem Freiland, könnten Sie bis zu 22 % höhere Solarerträge erreichen, wenn Sie die Module auf einem Nachführsystem installieren.
Allerdings sind Nachführsysteme ihrerseits wieder so teuer, dass der Aufwand sich nicht automatisch lohnt. Es empfiehlt sich, die Alternativen mit und ohne Nachführsystem mit Ihrem Solarteur durchzurechnen.

Zur individuellen Berechnung

Wenn Ihr Dach eine Photovoltaikanlage braucht -
was braucht Ihre Photovoltaikanlage?

Photovoltaik Voraussetzungen

Photovoltaikanlage am Bau
© Herbert Esser / Fotolia.com

Für die Installation und den erfolgreichen Betrieb Ihrer Photovoltaikanlage sind nur wenige Voraussetzungen zu beachten - die Lage, der Lichteinfall und die Grundstücksgrenzen, der Aufbau, der Zustand und das Alter der Unterkonstruktion sowie einige rechtliche Bestimmungen.

Im Kern ist alles, was Sie brauchen, Ihr Dach - und die Sonne.

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Photovoltaik Voraussetzungen 1: Das Dach

Voraussetzung: Ein geeignetes Dach
Foto: Bernard Tuck / Unsplash

Das Hauptziel Ihrer Photovoltaikanlage ist es, über mehrere Jahrzehnte hinweg verlässlich Solarstrom aus Sonnenlicht zu erzeugen.
Hieraus leitet sich alles Weitere ab.

Photovoltaik-Voraussetzungen sind:

  • Die stabile Unterkonstruktion, die lange genug trägt (Ihr Dach),
  • ein ausreichender Lichteinfall (dies betrifft die Ausrichtung, Neigung und Verschattungsfreiheit).

a. Ausrichtung und Neigung des Daches

Jede Abweichung von Süden bedeutet eine geringe Minderung des Solarertrags. Allerdings ist dies eher ein theoretischer Wert: Leichte Abweichungen von der idealen Südrichtung (vgl. Azimut) fallen bei der Berechnung so gut wie nicht ins Gewicht. Azimutwinkel bis 90°, d.h. Ausrichtungen nach Ost oder West, erlauben einen rentablen Betrieb der PV-Anlage.
Eine strenge Südausrichtung gehört also nicht zu den notwendigen Photovoltaik-Voraussetzungen.

Mit einer Photovoltaikanlage, die sowohl das West- als auch das Ost-Dach bedeckt, können Sie sogar Erträge erzielen, die über die des reinen Süddaches hinausgehen.

Wenn Sie allerdings zwischen West und Ost wählen müssen - z.B. wenn nur eine Dachhälfte belegt werden soll -, empfehlen wir die West-Ausrichtung:
Das rötlichere Licht der Abendsonne ist etwas effizienter, auch arbeiten die erwärmten Solarzellen am Ende des Tages mit leicht höherem Wirkungsgrad.

Theoretisch ideal ist die Ausrichtung der Solarzellen nach Süden bei einer Dachneigung von um 32°.

Sollte die Photovoltaikanlage nur im Sommer betrieben werden - z.B. als Inselanlage für ein Ferienhaus oder dergleichen - ist der höhere Sonnenstand dieser Jahreszeit zu beachten.
In diesem Fall ist eine Neigung von 22° optimal.

Für Winteranlagen - die z.B. eine Skihütte versorgen sollen - empfehlen sich Neigungen um die 50°.

Jedoch gilt für die Neigung dasselbe wie für die Ausrichtung - auch PV-Anlagen, die mit 90° Neigung an Hauswände angebracht werden, rentieren sich.
Bei Flachdächern von 0° bis 10° Neigung wiederum sind Aufständerungen problemlos möglich.
Die Aufständerung erlaubt die Einstellung Ihrer Photovoltaikanlagen auf den idealen Winkel - der in Süddeutschland etwas flacher, in Norddeutschland wegen der tiefer stehenden Sonne etwas weniger flach ist.

Betreiben Sie Ihre Photovoltaikanlage auf dem Freiland, könnten Sie bis zu 22 % höhere Solarerträge erreichen, wenn Sie die Module auf einem Nachführsystem installieren.
Allerdings sind Nachführsysteme ihrerseits wieder so teuer, dass der Aufwand sich nicht automatisch lohnt. Es empfiehlt sich, die Alternativen mit und ohne Nachführsystem mit Ihrem Solarteur durchzurechnen.

Zur individuellen Berechnung

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was braucht Ihre Photovoltaikanlage?

Photovoltaik Voraussetzungen

Photovoltaikanlage am Bau
© Herbert Esser / Fotolia.com

Für die Installation und den erfolgreichen Betrieb Ihrer Photovoltaikanlage sind nur wenige Voraussetzungen zu beachten - die Lage, der Lichteinfall und die Grundstücksgrenzen, der Aufbau, der Zustand und das Alter der Unterkonstruktion sowie einige rechtliche Bestimmungen.

Im Kern ist alles, was Sie brauchen, Ihr Dach - und die Sonne.

Photovoltaik Voraussetzungen

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Photovoltaik Voraussetzungen 1: Das Dach

Voraussetzung: Ein geeignetes Dach
Foto: Bernard Tuck / Unsplash

Das Hauptziel Ihrer Photovoltaikanlage ist es, über mehrere Jahrzehnte hinweg verlässlich Solarstrom aus Sonnenlicht zu erzeugen.
Hieraus leitet sich alles Weitere ab.

Photovoltaik-Voraussetzungen sind:

  • Die stabile Unterkonstruktion, die lange genug trägt (Ihr Dach),
  • ein ausreichender Lichteinfall (dies betrifft die Ausrichtung, Neigung und Verschattungsfreiheit).

a. Ausrichtung und Neigung des Daches

Jede Abweichung von Süden bedeutet eine geringe Minderung des Solarertrags. Allerdings ist dies eher ein theoretischer Wert: Leichte Abweichungen von der idealen Südrichtung (vgl. Azimut) fallen bei der Berechnung so gut wie nicht ins Gewicht. Azimutwinkel bis 90°, d.h. Ausrichtungen nach Ost oder West, erlauben einen rentablen Betrieb der PV-Anlage.
Eine strenge Südausrichtung gehört also nicht zu den notwendigen Photovoltaik-Voraussetzungen.

Mit einer Photovoltaikanlage, die sowohl das West- als auch das Ost-Dach bedeckt, können Sie sogar Erträge erzielen, die über die des reinen Süddaches hinausgehen.

Wenn Sie allerdings zwischen West und Ost wählen müssen - z.B. wenn nur eine Dachhälfte belegt werden soll -, empfehlen wir die West-Ausrichtung:
Das rötlichere Licht der Abendsonne ist etwas effizienter, auch arbeiten die erwärmten Solarzellen am Ende des Tages mit leicht höherem Wirkungsgrad.

Theoretisch ideal ist die Ausrichtung der Solarzellen nach Süden bei einer Dachneigung von um 32°.

Sollte die Photovoltaikanlage nur im Sommer betrieben werden - z.B. als Inselanlage für ein Ferienhaus oder dergleichen - ist der höhere Sonnenstand dieser Jahreszeit zu beachten.
In diesem Fall ist eine Neigung von 22° optimal.

Für Winteranlagen - die z.B. eine Skihütte versorgen sollen - empfehlen sich Neigungen um die 50°.

Jedoch gilt für die Neigung dasselbe wie für die Ausrichtung - auch PV-Anlagen, die mit 90° Neigung an Hauswände angebracht werden, rentieren sich.
Bei Flachdächern von 0° bis 10° Neigung wiederum sind Aufständerungen problemlos möglich.
Die Aufständerung erlaubt die Einstellung Ihrer Photovoltaikanlagen auf den idealen Winkel - der in Süddeutschland etwas flacher, in Norddeutschland wegen der tiefer stehenden Sonne etwas weniger flach ist.

Betreiben Sie Ihre Photovoltaikanlage auf dem Freiland, könnten Sie bis zu 22 % höhere Solarerträge erreichen, wenn Sie die Module auf einem Nachführsystem installieren.
Allerdings sind Nachführsysteme ihrerseits wieder so teuer, dass der Aufwand sich nicht automatisch lohnt. Es empfiehlt sich, die Alternativen mit und ohne Nachführsystem mit Ihrem Solarteur durchzurechnen.

Zur individuellen Berechnung

 

b. Photovoltaik Voraussetzungen: Dachdeckung und -sanierung

Photovoltaikanlagen können auf sämtlichen Dacheindeckungen installiert werden, von der herkömmlichen Dachpfanne über Kunststoffbahnen sogar bis zu Reetdächern.
Allein die Befestigungssysteme und Dachhaken - welche die Dach-Unterkonstruktion und das Trägersystem des Photovoltaikgenerators verbinden - unterscheiden sich.

Da Sie sich mit Ihrer Photovoltaikanlage auf lange Zeiträume festlegen, gehört zu den wichtigsten Photovoltaik-Voraussetzungen, dass Ihr Dach erstens ausreichend wetterfest ist - und zweitens in den nächsten Jahrzehnten voraussichtlich auch bleibt.
Falls nicht, sollte das Dach bei Gelegenheit der Einrüstung für die PV-Anlage gleich mit saniert werden.

Besonders Flachdächer bewahren ihre Dichtigkeit in der Regel nicht über mehrere Jahrzehnte hin. Daher sollte bei Dächern mit Neigungen zwischen 0 und ca. 10° eine Photovoltaikanlage so installiert bzw. aufgeständert werden, dass sie leicht demontierbar ist - und mögliche Wartungsarbeiten nicht oder nur wenig beeinträchtigt.

Auch die Statik darf nicht vergessen werden: Trägt Ihre Unterkonstruktion die Photovoltaikanlage überhaupt?
Auch diese Frage können Sie in der Regel mit Ihrem Solarteur klären.

Falls ohnehin eine größere Dachsanierung notwendig ist, könnten Sie auch in Erwägung ziehen, ob Sie eine Photovoltaikanlage in das Dach integrieren wollen (Indach-Anlage), statt sie auf das Dach aufzusetzen (Aufdach-Anlage).
So sparen Sie die doppelte Versiegelung des Daches durch Ziegel und Photovoltaimodule.

Solardachziegel werden inzwischen in verschiedensten interessanten Varianten angeboten - dabei ist aber zu überlegen, dass jede Art von Einfärbung zu Lasten des Wirkungsgrades geht:
Farben entziehen den Solarzellen das Licht des entsprechenden Anteils im elektromagnetischen Spektrum der Solareinstrahlung.

Photovoltaik Voraussetzungen 2: Das ungehinderte Sonnenlicht

Voraussetzung: Solareinstrahlung

Zu den Voraussetzungen eines rentablen Photovoltaik-Betriebs gehört die Verschattungssituation der Umgebung.

Verschattung und Grundstücksgrenzen

Da mit der Umwandlung von Licht in Strom in der Photovoltaik alles steht und fällt, ist bei der Installation vor allem zu beachten, dass alles, das die Flächen der Module verschatten könnte, zu vermeiden ist.
Selbst punktuelle Verschmutzungen oder minimale Verschattungen (Blätter, Schnee, Vogelkot etc.) können, wenn die PV-Anlage nicht sehr gut verschaltet ist, den Ertrag der gesamten Anlage einschränken.
Liegt das Dach nach Norden oder ist es - ggf. auch nur teilweise, durch Schornsteine, Masten oder andere im Tageslauf durchziehende Schattenwerfer - verschattet, eignen sich möglicherweise eher Dünnschicht-Photovoltaikmodule als herkömmliche Wafer-Solarzellen für die geplante Anlage.

Beim Bau Ihrer Photovoltaikanlage an Grundstücksgrenzen oder inmitten von Bauland gehört es schließlich zu den Voraussetzungen Ihrer PV-Installation, im Vorfeld mit den Nachbarn abzuklären, ob sie vorhaben, in Sonnenrichtung zu bauen oder Bäume zu pflanzen - bedenken Sie dabei bitte auch den möglichen hohen Wuchs junger Pflanzen während der langen Betriebsdauer von 30 - 40 Jahren.

Dabei können nicht nur Verschattungen im Süden Ihrer Photovoltaikanlage wichtig werden.
Sichtbarrieren in West- oder Ostrichtung behindern die Solareinstrahlung ebenfalls, nämlich bei Sonnenauf- oder -untergang: Die Sonne steht tief, liefert aber noch nennenswerte Summen an Energie.

Ist der Lichteinfall hier verschattet, können Ertragseinbußen die Folge sein.

Photovoltaik Voraussetzungen 3: Rechtliches

Photovoltaikanlagen können - bevorzugt - auf einem Dach (Haus, Garage, Carport, Scheune etc.), an der Fassade, an Balkonbrüstungen, an Lärmschutzwänden, auf Masten oder auf freien Flächen wie Garten, Acker, Konversionsflächen, Autobahnrandstreifen etc. installiert werden.
Durch den Ort der Installation wird der gesetzliche Anspruch auf die Höhe der Einspeisevergütung bestimmt.

Wichtig ist dabei, dass nicht jedes Gebäude, das über ein Dach verfügt, auf gleiche Weise dazu berechtigt, mit einer Photovoltaikanlage die günstigere Einspeisevergütung für Aufdach-Anlagen zu beanspruchen.
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz setzt als Voraussetzung der Förderung von Photovoltaikanlagen fest, dass Photovoltaikanlagen auf Gebäuden dann förderfähig sind, wenn diese Gebäude vorrangig nicht der Errichtung einer Photovoltaikanlage dienen (z.B. ein Holzschuppen mit extra großer Dachfläche, die in optimaler Ausrichtung und Dachneigung steht, um eine PV-Anlage zu tragen). Diese Gebäude müssen vorrangig errichtet sein, um "dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen." Die PV-Anlage auf einem Hühnerstall beispielsweise ist förderfähig, die PV-Anlage auf einer Terrassenüberdachung nicht.

Mehr über rechtliche Photovoltaik Voraussetzungen: Photovoltaik Genehmigungen

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung

b. Photovoltaik Voraussetzungen: Dachdeckung und -sanierung

Photovoltaikanlagen können auf sämtlichen Dacheindeckungen installiert werden, von der herkömmlichen Dachpfanne über Kunststoffbahnen sogar bis zu Reetdächern.
Allein die Befestigungssysteme und Dachhaken - welche die Dach-Unterkonstruktion und das Trägersystem des Photovoltaikgenerators verbinden - unterscheiden sich.

Da Sie sich mit Ihrer Photovoltaikanlage auf lange Zeiträume festlegen, gehört zu den wichtigsten Photovoltaik-Voraussetzungen, dass Ihr Dach erstens ausreichend wetterfest ist - und zweitens in den nächsten Jahrzehnten voraussichtlich auch bleibt.
Falls nicht, sollte das Dach bei Gelegenheit der Einrüstung für die PV-Anlage gleich mit saniert werden.

Besonders Flachdächer bewahren ihre Dichtigkeit in der Regel nicht über mehrere Jahrzehnte hin. Daher sollte bei Dächern mit Neigungen zwischen 0 und ca. 10° eine Photovoltaikanlage so installiert bzw. aufgeständert werden, dass sie leicht demontierbar ist - und mögliche Wartungsarbeiten nicht oder nur wenig beeinträchtigt.

Auch die Statik darf nicht vergessen werden: Trägt Ihre Unterkonstruktion die Photovoltaikanlage überhaupt?
Auch diese Frage können Sie in der Regel mit Ihrem Solarteur klären.

Falls ohnehin eine größere Dachsanierung notwendig ist, könnten Sie auch in Erwägung ziehen, ob Sie eine Photovoltaikanlage in das Dach integrieren wollen (Indach-Anlage), statt sie auf das Dach aufzusetzen (Aufdach-Anlage).
So sparen Sie die doppelte Versiegelung des Daches durch Ziegel und Photovoltaimodule.

Solardachziegel werden inzwischen in verschiedensten interessanten Varianten angeboten - dabei ist aber zu überlegen, dass jede Art von Einfärbung zu Lasten des Wirkungsgrades geht:
Farben entziehen den Solarzellen das Licht des entsprechenden Anteils im elektromagnetischen Spektrum der Solareinstrahlung.

Photovoltaik Voraussetzungen 2: Das ungehinderte Sonnenlicht

Voraussetzung: Solareinstrahlung

Zu den Voraussetzungen eines rentablen Photovoltaik-Betriebs gehört die Verschattungssituation der Umgebung.

Verschattung und Grundstücksgrenzen

Da mit der Umwandlung von Licht in Strom in der Photovoltaik alles steht und fällt, ist bei der Installation vor allem zu beachten, dass alles, das die Flächen der Module verschatten könnte, zu vermeiden ist.
Selbst punktuelle Verschmutzungen oder minimale Verschattungen (Blätter, Schnee, Vogelkot etc.) können, wenn die PV-Anlage nicht sehr gut verschaltet ist, den Ertrag der gesamten Anlage einschränken.
Liegt das Dach nach Norden oder ist es - ggf. auch nur teilweise, durch Schornsteine, Masten oder andere im Tageslauf durchziehende Schattenwerfer - verschattet, eignen sich möglicherweise eher Dünnschicht-Photovoltaikmodule als herkömmliche Wafer-Solarzellen für die geplante Anlage.

Beim Bau Ihrer Photovoltaikanlage an Grundstücksgrenzen oder inmitten von Bauland gehört es schließlich zu den Voraussetzungen Ihrer PV-Installation, im Vorfeld mit den Nachbarn abzuklären, ob sie vorhaben, in Sonnenrichtung zu bauen oder Bäume zu pflanzen - bedenken Sie dabei bitte auch den möglichen hohen Wuchs junger Pflanzen während der langen Betriebsdauer von 30 - 40 Jahren.

Dabei können nicht nur Verschattungen im Süden Ihrer Photovoltaikanlage wichtig werden.
Sichtbarrieren in West- oder Ostrichtung behindern die Solareinstrahlung ebenfalls, nämlich bei Sonnenauf- oder -untergang: Die Sonne steht tief, liefert aber noch nennenswerte Summen an Energie.

Ist der Lichteinfall hier verschattet, können Ertragseinbußen die Folge sein.

Photovoltaik Voraussetzungen 3: Rechtliches

Photovoltaikanlagen können - bevorzugt - auf einem Dach (Haus, Garage, Carport, Scheune etc.), an der Fassade, an Balkonbrüstungen, an Lärmschutzwänden, auf Masten oder auf freien Flächen wie Garten, Acker, Konversionsflächen, Autobahnrandstreifen etc. installiert werden.
Durch den Ort der Installation wird der gesetzliche Anspruch auf die Höhe der Einspeisevergütung bestimmt.

Wichtig ist dabei, dass nicht jedes Gebäude, das über ein Dach verfügt, auf gleiche Weise dazu berechtigt, mit einer Photovoltaikanlage die günstigere Einspeisevergütung für Aufdach-Anlagen zu beanspruchen.
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz setzt als Voraussetzung der Förderung von Photovoltaikanlagen fest, dass Photovoltaikanlagen auf Gebäuden dann förderfähig sind, wenn diese Gebäude vorrangig nicht der Errichtung einer Photovoltaikanlage dienen (z.B. ein Holzschuppen mit extra großer Dachfläche, die in optimaler Ausrichtung und Dachneigung steht, um eine PV-Anlage zu tragen). Diese Gebäude müssen vorrangig errichtet sein, um "dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen." Die PV-Anlage auf einem Hühnerstall beispielsweise ist förderfähig, die PV-Anlage auf einer Terrassenüberdachung nicht.

Mehr über rechtliche Photovoltaik Voraussetzungen: Photovoltaik Genehmigungen

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung

 

b. Photovoltaik Voraussetzungen: Dachdeckung und -sanierung

Photovoltaikanlagen können auf sämtlichen Dacheindeckungen installiert werden, von der herkömmlichen Dachpfanne über Kunststoffbahnen sogar bis zu Reetdächern.
Allein die Befestigungssysteme und Dachhaken - welche die Dach-Unterkonstruktion und das Trägersystem des Photovoltaikgenerators verbinden - unterscheiden sich.

Da Sie sich mit Ihrer Photovoltaikanlage auf lange Zeiträume festlegen, gehört zu den wichtigsten Photovoltaik-Voraussetzungen, dass Ihr Dach erstens ausreichend wetterfest ist - und zweitens in den nächsten Jahrzehnten voraussichtlich auch bleibt.
Falls nicht, sollte das Dach bei Gelegenheit der Einrüstung für die PV-Anlage gleich mit saniert werden.

Besonders Flachdächer bewahren ihre Dichtigkeit in der Regel nicht über mehrere Jahrzehnte hin. Daher sollte bei Dächern mit Neigungen zwischen 0 und ca. 10° eine Photovoltaikanlage so installiert bzw. aufgeständert werden, dass sie leicht demontierbar ist - und mögliche Wartungsarbeiten nicht oder nur wenig beeinträchtigt.

Auch die Statik darf nicht vergessen werden: Trägt Ihre Unterkonstruktion die Photovoltaikanlage überhaupt?
Auch diese Frage können Sie in der Regel mit Ihrem Solarteur klären.

Falls ohnehin eine größere Dachsanierung notwendig ist, könnten Sie auch in Erwägung ziehen, ob Sie eine Photovoltaikanlage in das Dach integrieren wollen (Indach-Anlage), statt sie auf das Dach aufzusetzen (Aufdach-Anlage).
So sparen Sie die doppelte Versiegelung des Daches durch Ziegel und Photovoltaimodule.

Solardachziegel werden inzwischen in verschiedensten interessanten Varianten angeboten - dabei ist aber zu überlegen, dass jede Art von Einfärbung zu Lasten des Wirkungsgrades geht:
Farben entziehen den Solarzellen das Licht des entsprechenden Anteils im elektromagnetischen Spektrum der Solareinstrahlung.

Photovoltaik Voraussetzungen 2: Das ungehinderte Sonnenlicht

Voraussetzung: Solareinstrahlung

Zu den Voraussetzungen eines rentablen Photovoltaik-Betriebs gehört die Verschattungssituation der Umgebung.

Verschattung und Grundstücksgrenzen

Da mit der Umwandlung von Licht in Strom in der Photovoltaik alles steht und fällt, ist bei der Installation vor allem zu beachten, dass alles, das die Flächen der Module verschatten könnte, zu vermeiden ist.
Selbst punktuelle Verschmutzungen oder minimale Verschattungen (Blätter, Schnee, Vogelkot etc.) können, wenn die PV-Anlage nicht sehr gut verschaltet ist, den Ertrag der gesamten Anlage einschränken.
Liegt das Dach nach Norden oder ist es - ggf. auch nur teilweise, durch Schornsteine, Masten oder andere im Tageslauf durchziehende Schattenwerfer - verschattet, eignen sich möglicherweise eher Dünnschicht-Photovoltaikmodule als herkömmliche Wafer-Solarzellen für die geplante Anlage.

Beim Bau Ihrer Photovoltaikanlage an Grundstücksgrenzen oder inmitten von Bauland gehört es schließlich zu den Voraussetzungen Ihrer PV-Installation, im Vorfeld mit den Nachbarn abzuklären, ob sie vorhaben, in Sonnenrichtung zu bauen oder Bäume zu pflanzen - bedenken Sie dabei bitte auch den möglichen hohen Wuchs junger Pflanzen während der langen Betriebsdauer von 30 - 40 Jahren.

Dabei können nicht nur Verschattungen im Süden Ihrer Photovoltaikanlage wichtig werden.
Sichtbarrieren in West- oder Ostrichtung behindern die Solareinstrahlung ebenfalls, nämlich bei Sonnenauf- oder -untergang: Die Sonne steht tief, liefert aber noch nennenswerte Summen an Energie.

Ist der Lichteinfall hier verschattet, können Ertragseinbußen die Folge sein.

Photovoltaik Voraussetzungen 3: Rechtliches

Photovoltaikanlagen können - bevorzugt - auf einem Dach (Haus, Garage, Carport, Scheune etc.), an der Fassade, an Balkonbrüstungen, an Lärmschutzwänden, auf Masten oder auf freien Flächen wie Garten, Acker, Konversionsflächen, Autobahnrandstreifen etc. installiert werden.
Durch den Ort der Installation wird der gesetzliche Anspruch auf die Höhe der Einspeisevergütung bestimmt.

Wichtig ist dabei, dass nicht jedes Gebäude, das über ein Dach verfügt, auf gleiche Weise dazu berechtigt, mit einer Photovoltaikanlage die günstigere Einspeisevergütung für Aufdach-Anlagen zu beanspruchen.
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz setzt als Voraussetzung der Förderung von Photovoltaikanlagen fest, dass Photovoltaikanlagen auf Gebäuden dann förderfähig sind, wenn diese Gebäude vorrangig nicht der Errichtung einer Photovoltaikanlage dienen (z.B. ein Holzschuppen mit extra großer Dachfläche, die in optimaler Ausrichtung und Dachneigung steht, um eine PV-Anlage zu tragen). Diese Gebäude müssen vorrangig errichtet sein, um "dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen." Die PV-Anlage auf einem Hühnerstall beispielsweise ist förderfähig, die PV-Anlage auf einer Terrassenüberdachung nicht.

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Solarzellen im Zusammenspiel

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