Photovoltaik-Voraussetzungen

 

Photovoltaik-Voraussetzungen an Bau und Dach

 
 

Wenn Ihr Dach eine Photovoltaikanlage braucht –
was braucht die Photovoltaikanlage?

Photovoltaik Voraussetzungen

Photovoltaikanlage am Bau
© Herbert Esser / Fotolia.com

FĂŒr die Installation und den erfolgreichen Betrieb Ihrer Photovoltaikanlage sind nur wenige Voraussetzungen zu beachten – die Lage, der Lichteinfall und die GrundstĂŒcksgrenzen, der Aufbau, der Zustand und das Alter der Unterkonstruktion sowie einige rechtliche Bestimmungen.

Im Kern ist alles, was Sie brauchen, Ihr Dach – und die Sonne.

Photovoltaik Voraussetzungen

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Photovoltaik Voraussetzungen 1.: Das Dach

Das Hauptziel Ihrer Photovoltaikanlage ist es, ĂŒber mehrere Jahrzehnte hinweg verlĂ€sslich Solarstrom aus Sonnenlicht zu erzeugen.
Hieraus leitet sich alles Weitere ab.

Photovoltaik Voraussetzungen sind:

  • Die stabile Unterkonstruktion, die lange genug trĂ€gt (Ihr Dach),
  • ein ausreichender Lichteinfall (dies betrifft die Ausrichtung, Neigung und Verschattungsfreiheit).

a. Ausrichtung und Neigung des Daches

Jede Abweichung von SĂŒden bedeutet eine geringe Minderung des Solarertrags. Allerdings ist dies eher ein theoretischer Wert: Leichte Abweichungen von der idealen SĂŒdrichtung (vgl. Azimut) fallen bei der Berechnung so gut wie nicht ins Gewicht. Azimutwinkel bis 90°, d.h. Ausrichtungen nach Ost oder West, erlauben einen rentablen Betrieb der PV-Anlage.
Eine strenge SĂŒdausrichtung gehört also nicht zu den notwendigen Photovoltaik-Voraussetzungen.

Mit einer Photovoltaikanlage, die sowohl das West- als auch das Ost-Dach bedeckt, können Sie sogar ErtrĂ€ge erzielen, die ĂŒber die des reinen SĂŒddaches hinausgehen.
Wenn Sie allerdings zwischen West und Ost wĂ€hlen mĂŒssen – z.B. wenn nur eine DachhĂ€lfte belegt werden soll -, empfehlen wir die West-Ausrichtung: Das rötlichere Licht der Abendsonne ist etwas effizienter, auch arbeiten die erwĂ€rmten Solarzellen am Ende des Tages mit leicht höherem Wirkungsgrad.

Theoretisch ideal ist die Ausrichtung der Solarzellen nach SĂŒden bei einer Dachneigung von um 30°. Sollte die Photovoltaikanlage nur im Sommer betrieben werden – z.B. als Inselanlage fĂŒr ein Ferienhaus oder dergleichen – ist der höhere Sonnenstand dieser Jahreszeit zu beachten. In dem Fall ist eine Neigung von 22° optimal. FĂŒr Winteranlagen – die z.B. eine SkihĂŒtte versorgen sollen – empfehlen sich Neigungen um die 50°.
Jedoch gilt fĂŒr die Neigung dasselbe wie fĂŒr die Ausrichtung – auch PV-Anlagen, die mit 90° Neigung an HauswĂ€nde angebracht werden, rentieren sich. Bei FlachdĂ€chern von 0° bis 10° Neigung wiederum sind AufstĂ€nderungen problemlos möglich: Die AufstĂ€nderung erlaubt die Einstellung Ihrer Photovoltaikanlagen auf den idealen Winkel – der in SĂŒddeutschland flacher, in Norddeutschland wegen der tiefer stehenden Sonne etwas weniger flach ist.
Betreiben Sie Ihre Photovoltaikanlage auf dem Freiland, können Sie bis zu 22 % höhere SolarertrĂ€ge erreichen, wenn Sie die Module auf einem NachfĂŒhrsystem installieren. Allerdings sind NachfĂŒhrsysteme so teuer, dass der Aufwand sich nicht automatisch lohnt. Es empfiehlt sich, die Alternativen mit und ohne NachfĂŒhrsystem mit Ihrem Solarteur durchzurechnen.

Zur individuellen Berechnung

Wenn Ihr Dach eine Photovoltaikanlage braucht –
was braucht die Photovoltaikanlage?

Photovoltaik Voraussetzungen

Photovoltaikanlage am Bau
© Herbert Esser / Fotolia.com

FĂŒr die Installation und den erfolgreichen Betrieb Ihrer Photovoltaikanlage sind nur wenige Voraussetzungen zu beachten – die Lage, der Lichteinfall und die GrundstĂŒcksgrenzen, der Aufbau, der Zustand und das Alter der Unterkonstruktion sowie einige rechtliche Bestimmungen.

Im Kern ist alles, was Sie brauchen, Ihr Dach – und die Sonne.

Photovoltaik Voraussetzungen

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Photovoltaik Voraussetzungen 1.: Das Dach

Das Hauptziel Ihrer Photovoltaikanlage ist es, ĂŒber mehrere Jahrzehnte hinweg verlĂ€sslich Solarstrom aus Sonnenlicht zu erzeugen.
Hieraus leitet sich alles Weitere ab.

Photovoltaik Voraussetzungen sind:

  • Die stabile Unterkonstruktion, die lange genug trĂ€gt (Ihr Dach),
  • ein ausreichender Lichteinfall (dies betrifft die Ausrichtung, Neigung und Verschattungsfreiheit).

a. Ausrichtung und Neigung des Daches

Jede Abweichung von SĂŒden bedeutet eine geringe Minderung des Solarertrags. Allerdings ist dies eher ein theoretischer Wert: Leichte Abweichungen von der idealen SĂŒdrichtung (vgl. Azimut) fallen bei der Berechnung so gut wie nicht ins Gewicht. Azimutwinkel bis 90°, d.h. Ausrichtungen nach Ost oder West, erlauben einen rentablen Betrieb der PV-Anlage.
Eine strenge SĂŒdausrichtung gehört also nicht zu den notwendigen Photovoltaik-Voraussetzungen.

Mit einer Photovoltaikanlage, die sowohl das West- als auch das Ost-Dach bedeckt, können Sie sogar ErtrĂ€ge erzielen, die ĂŒber die des reinen SĂŒddaches hinausgehen.
Wenn Sie allerdings zwischen West und Ost wĂ€hlen mĂŒssen – z.B. wenn nur eine DachhĂ€lfte belegt werden soll -, empfehlen wir die West-Ausrichtung: Das rötlichere Licht der Abendsonne ist etwas effizienter, auch arbeiten die erwĂ€rmten Solarzellen am Ende des Tages mit leicht höherem Wirkungsgrad.

Theoretisch ideal ist die Ausrichtung der Solarzellen nach SĂŒden bei einer Dachneigung von um 30°. Sollte die Photovoltaikanlage nur im Sommer betrieben werden – z.B. als Inselanlage fĂŒr ein Ferienhaus oder dergleichen – ist der höhere Sonnenstand dieser Jahreszeit zu beachten. In dem Fall ist eine Neigung von 22° optimal. FĂŒr Winteranlagen – die z.B. eine SkihĂŒtte versorgen sollen – empfehlen sich Neigungen um die 50°.
Jedoch gilt fĂŒr die Neigung dasselbe wie fĂŒr die Ausrichtung – auch PV-Anlagen, die mit 90° Neigung an HauswĂ€nde angebracht werden, rentieren sich. Bei FlachdĂ€chern von 0° bis 10° Neigung wiederum sind AufstĂ€nderungen problemlos möglich: Die AufstĂ€nderung erlaubt die Einstellung Ihrer Photovoltaikanlagen auf den idealen Winkel – der in SĂŒddeutschland flacher, in Norddeutschland wegen der tiefer stehenden Sonne etwas weniger flach ist.
Betreiben Sie Ihre Photovoltaikanlage auf dem Freiland, können Sie bis zu 22 % höhere SolarertrĂ€ge erreichen, wenn Sie die Module auf einem NachfĂŒhrsystem installieren. Allerdings sind NachfĂŒhrsysteme so teuer, dass der Aufwand sich nicht automatisch lohnt. Es empfiehlt sich, die Alternativen mit und ohne NachfĂŒhrsystem mit Ihrem Solarteur durchzurechnen.

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was braucht die Photovoltaikanlage?

Photovoltaik Voraussetzungen

Photovoltaikanlage am Bau
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FĂŒr die Installation und den erfolgreichen Betrieb Ihrer Photovoltaikanlage sind nur wenige Voraussetzungen zu beachten – die Lage, der Lichteinfall und die GrundstĂŒcksgrenzen, der Aufbau, der Zustand und das Alter der Unterkonstruktion sowie einige rechtliche Bestimmungen.

Im Kern ist alles, was Sie brauchen, Ihr Dach – und die Sonne.

Photovoltaik Voraussetzungen

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Photovoltaik Voraussetzungen 1.: Das Dach

Das Hauptziel Ihrer Photovoltaikanlage ist es, ĂŒber mehrere Jahrzehnte hinweg verlĂ€sslich Solarstrom aus Sonnenlicht zu erzeugen.
Hieraus leitet sich alles Weitere ab.

Photovoltaik Voraussetzungen sind:

  • Die stabile Unterkonstruktion, die lange genug trĂ€gt (Ihr Dach),
  • ein ausreichender Lichteinfall (dies betrifft die Ausrichtung, Neigung und Verschattungsfreiheit).

a. Ausrichtung und Neigung des Daches

Jede Abweichung von SĂŒden bedeutet eine geringe Minderung des Solarertrags. Allerdings ist dies eher ein theoretischer Wert: Leichte Abweichungen von der idealen SĂŒdrichtung (vgl. Azimut) fallen bei der Berechnung so gut wie nicht ins Gewicht. Azimutwinkel bis 90°, d.h. Ausrichtungen nach Ost oder West, erlauben einen rentablen Betrieb der PV-Anlage.
Eine strenge SĂŒdausrichtung gehört also nicht zu den notwendigen Photovoltaik-Voraussetzungen.

Mit einer Photovoltaikanlage, die sowohl das West- als auch das Ost-Dach bedeckt, können Sie sogar ErtrĂ€ge erzielen, die ĂŒber die des reinen SĂŒddaches hinausgehen.
Wenn Sie allerdings zwischen West und Ost wĂ€hlen mĂŒssen – z.B. wenn nur eine DachhĂ€lfte belegt werden soll -, empfehlen wir die West-Ausrichtung: Das rötlichere Licht der Abendsonne ist etwas effizienter, auch arbeiten die erwĂ€rmten Solarzellen am Ende des Tages mit leicht höherem Wirkungsgrad.

Theoretisch ideal ist die Ausrichtung der Solarzellen nach SĂŒden bei einer Dachneigung von um 30°. Sollte die Photovoltaikanlage nur im Sommer betrieben werden – z.B. als Inselanlage fĂŒr ein Ferienhaus oder dergleichen – ist der höhere Sonnenstand dieser Jahreszeit zu beachten. In dem Fall ist eine Neigung von 22° optimal. FĂŒr Winteranlagen – die z.B. eine SkihĂŒtte versorgen sollen – empfehlen sich Neigungen um die 50°.
Jedoch gilt fĂŒr die Neigung dasselbe wie fĂŒr die Ausrichtung – auch PV-Anlagen, die mit 90° Neigung an HauswĂ€nde angebracht werden, rentieren sich. Bei FlachdĂ€chern von 0° bis 10° Neigung wiederum sind AufstĂ€nderungen problemlos möglich: Die AufstĂ€nderung erlaubt die Einstellung Ihrer Photovoltaikanlagen auf den idealen Winkel – der in SĂŒddeutschland flacher, in Norddeutschland wegen der tiefer stehenden Sonne etwas weniger flach ist.
Betreiben Sie Ihre Photovoltaikanlage auf dem Freiland, können Sie bis zu 22 % höhere SolarertrĂ€ge erreichen, wenn Sie die Module auf einem NachfĂŒhrsystem installieren. Allerdings sind NachfĂŒhrsysteme so teuer, dass der Aufwand sich nicht automatisch lohnt. Es empfiehlt sich, die Alternativen mit und ohne NachfĂŒhrsystem mit Ihrem Solarteur durchzurechnen.

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b. Photovoltaik Voraussetzungen: Dachdeckung und -sanierung

Photovoltaikanlagen können auf sĂ€mtlichen Dacheindeckungen installiert werden, von der herkömmlichen Dachpfanne ĂŒber Kunststoffbahnen sogar bis zu ReetdĂ€chern. Nur Befestigungssysteme und Dachhaken – welche die Dach-Unterkonstruktion und das TrĂ€gersystem des Photovoltaikgenerators verbinden – unterscheiden sich.

Da Sie sich mit Ihrer Photovoltaikanlage auf lange ZeitrĂ€ume festlegen, gehört zu den wichtigsten Photovoltaik Voraussetzungen, dass Ihr Dach erstens ausreichend wetterfest ist – und zweitens in den nĂ€chsten Jahrzehnten voraussichtlich auch bleibt.
Falls nicht, sollte das Dach bei Gelegenheit der EinrĂŒstung fĂŒr die PV-Anlage gleich mit saniert werden.
Besonders FlachdĂ€cher bewahren ihre Dichtigkeit in der Regel nicht ĂŒber mehrere Jahrzehnte hin. Daher sollte bei DĂ€chern mit Neigungen zwischen 0 und ca. 10° eine Photovoltaikanlage so installiert bzw. aufgestĂ€ndert werden, dass sie leicht demontierbar ist – und mögliche Wartungsarbeiten nicht oder nur wenig beeintrĂ€chtigt.
Auch die Statik darf nicht vergessen werden: TrĂ€gt Ihre Unterkonstruktion die Photovoltaikanlage ĂŒberhaupt? Auch diese Frage können Sie in der Regel mit Ihrem Solarteur klĂ€ren.

Wenn ohnehin eine grĂ¶ĂŸere Dachsanierung notwendig ist, könnten Sie auch in ErwĂ€gung ziehen, ob Sie eine Photovoltaikanlage in das Dach integrieren wollen (Indach-Anlage), statt sie auf das Dach aufzusetzen (Aufdach-Anlage).
So sparen Sie die doppelte Versiegelung des Daches durch Ziegel und Photovoltaimodule.
Solardachziegel werden inzwischen in verschiedensten interessanten Varianten angeboten – dabei ist aber zu ĂŒberlegen, dass jede Art von EinfĂ€rbung zu Lasten des Wirkungsgrades geht: Farben entziehen den Solarzellen das Licht des entsprechenden Anteils im elektromagnetischen Spektrum der Solareinstrahlung.

Photovoltaik Voraussetzungen 2.: Das ungehinderte Sonnenlicht

Zu den Voraussetzungen eines rentablen Photovoltaik-Betriebs gehört die Verschattungssituation der Umgebung.

Verschattung und GrundstĂŒcksgrenzen

Da mit der Umwandlung von Licht in Strom in der Photovoltaik alles steht und fÀllt, ist bei der Installation vor allem zu beachten, dass alles, das die FlÀchen der Module verschatten könnte, zu vermeiden ist.
Selbst punktuelle Verschmutzungen oder minimale Verschattungen (BlÀtter, Schnee, Vogelkot etc.) können den Ertrag der gesamten Anlage einschrÀnken.
Liegt das Dach nach Norden oder ist es – ggf. auch nur teilweise, durch Schornsteine, Masten oder andere im Tageslauf durchziehende Schattenwerfer – verschattet, eignen sich möglicherweise eher DĂŒnnschicht-Photovoltaikmodule als herkömmliche Wafer-Solarzellen fĂŒr die geplante Anlage.

Beim Bau Ihrer Photovoltaikanlage an GrundstĂŒcksgrenzen oder inmitten von Bauland gehört es schließlich zu den Photovoltaik Voraussetzungen, im Vorfeld mit den Nachbarn abzuklĂ€ren, ob sie vorhaben, in Sonnenrichtung zu bauen oder BĂ€ume zu pflanzen – bedenken Sie dabei bitte auch den möglichen hohen Wuchs junger Pflanzen wĂ€hrend der langen Betriebsdauer von 30 – 40 Jahren.
Dabei können nicht nur Verschattungen im SĂŒden Ihrer Photovoltaikanlage wichtig werden. Sichtbarrieren in West- oder Ostrichtung behindern die Solareinstrahlung ebenfalls, nĂ€mlich bei Sonnenauf- oder -untergang: Die Sonne steht tief, liefert aber noch nennenswerte Summen an Energie.
Ist der Lichteinfall hier verschattet, können Ertragseinbußen die Folge sein.

Photovoltaik Voraussetzungen 3.: Rechtliches

Photovoltaikanlagen können – bevorzugt – auf einem Dach (Haus, Garage, Carport, Scheune etc.), an der Fassade, an BalkonbrĂŒstungen, an LĂ€rmschutzwĂ€nden, auf Masten oder auf freien FlĂ€chen wie Garten, Acker, KonversionsflĂ€chen, Autobahnrandstreifen etc. installiert werden.
Durch den Ort der Installation wird der gesetzliche Anspruch auf die Höhe der EinspeisevergĂŒtung bestimmt.

Wichtig ist dabei, dass nicht jedes GebĂ€ude, das ĂŒber ein Dach verfĂŒgt, auf gleiche Weise dazu berechtigt, mit einer Photovoltaikanlage die gĂŒnstigere EinspeisevergĂŒtung fĂŒr Aufdach-Anlagen zu beanspruchen.
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz setzt als Photovoltaik Voraussetzung in §32 fest, dass Photovoltaikanlagen auf GebĂ€uden dann förderfĂ€hig sind, wenn diese GebĂ€ude vorrangig nicht der Errichtung einer Photovoltaikanlage dienen (z.B. ein Holzschuppen mit extra großer DachflĂ€che, die in optimaler Ausrichtung und Dachneigung steht, um eine PV-Anlage zu tragen). Diese GebĂ€ude mĂŒssen vorrangig errichtet sein, um “dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen." Die PV-Anlage auf einem HĂŒhnerstall beispielsweise ist förderfĂ€hig, die PV-Anlage auf einer TerrassenĂŒberdachung nicht.

Mehr ĂŒber rechtliche Photovoltaik Voraussetzungen: Photovoltaik Genehmigungen

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung

b. Photovoltaik Voraussetzungen: Dachdeckung und -sanierung

Photovoltaikanlagen können auf sĂ€mtlichen Dacheindeckungen installiert werden, von der herkömmlichen Dachpfanne ĂŒber Kunststoffbahnen sogar bis zu ReetdĂ€chern. Nur Befestigungssysteme und Dachhaken – welche die Dach-Unterkonstruktion und das TrĂ€gersystem des Photovoltaikgenerators verbinden – unterscheiden sich.

Da Sie sich mit Ihrer Photovoltaikanlage auf lange ZeitrĂ€ume festlegen, gehört zu den wichtigsten Photovoltaik Voraussetzungen, dass Ihr Dach erstens ausreichend wetterfest ist – und zweitens in den nĂ€chsten Jahrzehnten voraussichtlich auch bleibt.
Falls nicht, sollte das Dach bei Gelegenheit der EinrĂŒstung fĂŒr die PV-Anlage gleich mit saniert werden.
Besonders FlachdĂ€cher bewahren ihre Dichtigkeit in der Regel nicht ĂŒber mehrere Jahrzehnte hin. Daher sollte bei DĂ€chern mit Neigungen zwischen 0 und ca. 10° eine Photovoltaikanlage so installiert bzw. aufgestĂ€ndert werden, dass sie leicht demontierbar ist – und mögliche Wartungsarbeiten nicht oder nur wenig beeintrĂ€chtigt.
Auch die Statik darf nicht vergessen werden: TrĂ€gt Ihre Unterkonstruktion die Photovoltaikanlage ĂŒberhaupt? Auch diese Frage können Sie in der Regel mit Ihrem Solarteur klĂ€ren.

Wenn ohnehin eine grĂ¶ĂŸere Dachsanierung notwendig ist, könnten Sie auch in ErwĂ€gung ziehen, ob Sie eine Photovoltaikanlage in das Dach integrieren wollen (Indach-Anlage), statt sie auf das Dach aufzusetzen (Aufdach-Anlage).
So sparen Sie die doppelte Versiegelung des Daches durch Ziegel und Photovoltaimodule.
Solardachziegel werden inzwischen in verschiedensten interessanten Varianten angeboten – dabei ist aber zu ĂŒberlegen, dass jede Art von EinfĂ€rbung zu Lasten des Wirkungsgrades geht: Farben entziehen den Solarzellen das Licht des entsprechenden Anteils im elektromagnetischen Spektrum der Solareinstrahlung.

Photovoltaik Voraussetzungen 2.: Das ungehinderte Sonnenlicht

Zu den Voraussetzungen eines rentablen Photovoltaik-Betriebs gehört die Verschattungssituation der Umgebung.

Verschattung und GrundstĂŒcksgrenzen

Da mit der Umwandlung von Licht in Strom in der Photovoltaik alles steht und fÀllt, ist bei der Installation vor allem zu beachten, dass alles, das die FlÀchen der Module verschatten könnte, zu vermeiden ist.
Selbst punktuelle Verschmutzungen oder minimale Verschattungen (BlÀtter, Schnee, Vogelkot etc.) können den Ertrag der gesamten Anlage einschrÀnken.
Liegt das Dach nach Norden oder ist es – ggf. auch nur teilweise, durch Schornsteine, Masten oder andere im Tageslauf durchziehende Schattenwerfer – verschattet, eignen sich möglicherweise eher DĂŒnnschicht-Photovoltaikmodule als herkömmliche Wafer-Solarzellen fĂŒr die geplante Anlage.

Beim Bau Ihrer Photovoltaikanlage an GrundstĂŒcksgrenzen oder inmitten von Bauland gehört es schließlich zu den Photovoltaik Voraussetzungen, im Vorfeld mit den Nachbarn abzuklĂ€ren, ob sie vorhaben, in Sonnenrichtung zu bauen oder BĂ€ume zu pflanzen – bedenken Sie dabei bitte auch den möglichen hohen Wuchs junger Pflanzen wĂ€hrend der langen Betriebsdauer von 30 – 40 Jahren.
Dabei können nicht nur Verschattungen im SĂŒden Ihrer Photovoltaikanlage wichtig werden. Sichtbarrieren in West- oder Ostrichtung behindern die Solareinstrahlung ebenfalls, nĂ€mlich bei Sonnenauf- oder -untergang: Die Sonne steht tief, liefert aber noch nennenswerte Summen an Energie.
Ist der Lichteinfall hier verschattet, können Ertragseinbußen die Folge sein.

Photovoltaik Voraussetzungen 3.: Rechtliches

Photovoltaikanlagen können – bevorzugt – auf einem Dach (Haus, Garage, Carport, Scheune etc.), an der Fassade, an BalkonbrĂŒstungen, an LĂ€rmschutzwĂ€nden, auf Masten oder auf freien FlĂ€chen wie Garten, Acker, KonversionsflĂ€chen, Autobahnrandstreifen etc. installiert werden.
Durch den Ort der Installation wird der gesetzliche Anspruch auf die Höhe der EinspeisevergĂŒtung bestimmt.

Wichtig ist dabei, dass nicht jedes GebĂ€ude, das ĂŒber ein Dach verfĂŒgt, auf gleiche Weise dazu berechtigt, mit einer Photovoltaikanlage die gĂŒnstigere EinspeisevergĂŒtung fĂŒr Aufdach-Anlagen zu beanspruchen.
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz setzt als Photovoltaik Voraussetzung in §32 fest, dass Photovoltaikanlagen auf GebĂ€uden dann förderfĂ€hig sind, wenn diese GebĂ€ude vorrangig nicht der Errichtung einer Photovoltaikanlage dienen (z.B. ein Holzschuppen mit extra großer DachflĂ€che, die in optimaler Ausrichtung und Dachneigung steht, um eine PV-Anlage zu tragen). Diese GebĂ€ude mĂŒssen vorrangig errichtet sein, um “dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen." Die PV-Anlage auf einem HĂŒhnerstall beispielsweise ist förderfĂ€hig, die PV-Anlage auf einer TerrassenĂŒberdachung nicht.

Mehr ĂŒber rechtliche Photovoltaik Voraussetzungen: Photovoltaik Genehmigungen

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung

b. Photovoltaik Voraussetzungen: Dachdeckung und -sanierung

Photovoltaikanlagen können auf sĂ€mtlichen Dacheindeckungen installiert werden, von der herkömmlichen Dachpfanne ĂŒber Kunststoffbahnen sogar bis zu ReetdĂ€chern. Nur Befestigungssysteme und Dachhaken – welche die Dach-Unterkonstruktion und das TrĂ€gersystem des Photovoltaikgenerators verbinden – unterscheiden sich.

Da Sie sich mit Ihrer Photovoltaikanlage auf lange ZeitrĂ€ume festlegen, gehört zu den wichtigsten Photovoltaik Voraussetzungen, dass Ihr Dach erstens ausreichend wetterfest ist – und zweitens in den nĂ€chsten Jahrzehnten voraussichtlich auch bleibt.
Falls nicht, sollte das Dach bei Gelegenheit der EinrĂŒstung fĂŒr die PV-Anlage gleich mit saniert werden.
Besonders FlachdĂ€cher bewahren ihre Dichtigkeit in der Regel nicht ĂŒber mehrere Jahrzehnte hin. Daher sollte bei DĂ€chern mit Neigungen zwischen 0 und ca. 10° eine Photovoltaikanlage so installiert bzw. aufgestĂ€ndert werden, dass sie leicht demontierbar ist – und mögliche Wartungsarbeiten nicht oder nur wenig beeintrĂ€chtigt.
Auch die Statik darf nicht vergessen werden: TrĂ€gt Ihre Unterkonstruktion die Photovoltaikanlage ĂŒberhaupt? Auch diese Frage können Sie in der Regel mit Ihrem Solarteur klĂ€ren.

Wenn ohnehin eine grĂ¶ĂŸere Dachsanierung notwendig ist, könnten Sie auch in ErwĂ€gung ziehen, ob Sie eine Photovoltaikanlage in das Dach integrieren wollen (Indach-Anlage), statt sie auf das Dach aufzusetzen (Aufdach-Anlage).
So sparen Sie die doppelte Versiegelung des Daches durch Ziegel und Photovoltaimodule.
Solardachziegel werden inzwischen in verschiedensten interessanten Varianten angeboten – dabei ist aber zu ĂŒberlegen, dass jede Art von EinfĂ€rbung zu Lasten des Wirkungsgrades geht: Farben entziehen den Solarzellen das Licht des entsprechenden Anteils im elektromagnetischen Spektrum der Solareinstrahlung.

Photovoltaik Voraussetzungen 2.: Das ungehinderte Sonnenlicht

Zu den Voraussetzungen eines rentablen Photovoltaik-Betriebs gehört die Verschattungssituation der Umgebung.

Verschattung und GrundstĂŒcksgrenzen

Da mit der Umwandlung von Licht in Strom in der Photovoltaik alles steht und fÀllt, ist bei der Installation vor allem zu beachten, dass alles, das die FlÀchen der Module verschatten könnte, zu vermeiden ist.
Selbst punktuelle Verschmutzungen oder minimale Verschattungen (BlÀtter, Schnee, Vogelkot etc.) können den Ertrag der gesamten Anlage einschrÀnken.
Liegt das Dach nach Norden oder ist es – ggf. auch nur teilweise, durch Schornsteine, Masten oder andere im Tageslauf durchziehende Schattenwerfer – verschattet, eignen sich möglicherweise eher DĂŒnnschicht-Photovoltaikmodule als herkömmliche Wafer-Solarzellen fĂŒr die geplante Anlage.

Beim Bau Ihrer Photovoltaikanlage an GrundstĂŒcksgrenzen oder inmitten von Bauland gehört es schließlich zu den Photovoltaik Voraussetzungen, im Vorfeld mit den Nachbarn abzuklĂ€ren, ob sie vorhaben, in Sonnenrichtung zu bauen oder BĂ€ume zu pflanzen – bedenken Sie dabei bitte auch den möglichen hohen Wuchs junger Pflanzen wĂ€hrend der langen Betriebsdauer von 30 – 40 Jahren.
Dabei können nicht nur Verschattungen im SĂŒden Ihrer Photovoltaikanlage wichtig werden. Sichtbarrieren in West- oder Ostrichtung behindern die Solareinstrahlung ebenfalls, nĂ€mlich bei Sonnenauf- oder -untergang: Die Sonne steht tief, liefert aber noch nennenswerte Summen an Energie.
Ist der Lichteinfall hier verschattet, können Ertragseinbußen die Folge sein.

Photovoltaik Voraussetzungen 3.: Rechtliches

Photovoltaikanlagen können – bevorzugt – auf einem Dach (Haus, Garage, Carport, Scheune etc.), an der Fassade, an BalkonbrĂŒstungen, an LĂ€rmschutzwĂ€nden, auf Masten oder auf freien FlĂ€chen wie Garten, Acker, KonversionsflĂ€chen, Autobahnrandstreifen etc. installiert werden.
Durch den Ort der Installation wird der gesetzliche Anspruch auf die Höhe der EinspeisevergĂŒtung bestimmt.

Wichtig ist dabei, dass nicht jedes GebĂ€ude, das ĂŒber ein Dach verfĂŒgt, auf gleiche Weise dazu berechtigt, mit einer Photovoltaikanlage die gĂŒnstigere EinspeisevergĂŒtung fĂŒr Aufdach-Anlagen zu beanspruchen.
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz setzt als Photovoltaik Voraussetzung in §32 fest, dass Photovoltaikanlagen auf GebĂ€uden dann förderfĂ€hig sind, wenn diese GebĂ€ude vorrangig nicht der Errichtung einer Photovoltaikanlage dienen (z.B. ein Holzschuppen mit extra großer DachflĂ€che, die in optimaler Ausrichtung und Dachneigung steht, um eine PV-Anlage zu tragen). Diese GebĂ€ude mĂŒssen vorrangig errichtet sein, um “dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen." Die PV-Anlage auf einem HĂŒhnerstall beispielsweise ist förderfĂ€hig, die PV-Anlage auf einer TerrassenĂŒberdachung nicht.

Mehr ĂŒber rechtliche Photovoltaik Voraussetzungen: Photovoltaik Genehmigungen

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung