FAQ

 

Häufig gestellte Fragen

 
 

Fragen und Antworten zur Photovoltaik

von Stefan Finke

Stand: Juli 2017

Photovoltaik: Fragen und Antworten.

Was ist Photovoltaik?

Photovoltaik.

Photovoltaik: Definition

Photovoltaik oder PV ist die Erzeugung von Strom aus Licht – dabei nutzen Sie die unbegrenzte Kraft der Sonne, um sich mit Energie zu versorgen.
Dies hat weitreichende Folgen – je nachdem, ob Sie es unter physikalisch-technischen, finanziellen, energie- oder umweltpolitischen Gesichtspunkten betrachten.




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Zur individuellen Berechnung

Photovoltaik oder PV ist die Erzeugung von Strom aus Licht – dabei nutzen Sie die unbegrenzte Kraft der Sonne, um sich mit Energie zu versorgen.
Dies hat weitreichende Folgen – je nachdem, ob Sie es unter physikalisch-technischen, finanziellen, energie- oder umweltpolitischen Gesichtspunkten betrachten.

Finanzielle Aspekte

Die finanziellen Gesichtspunkte, die (mögliche) Photovoltaikbauherren interessieren, erläutern wir ausführlich in dieser FAQ unter Welche Vorteile hat die Photovoltaik für mich?, Welche Förderungen gibt es? und Lohnt sich die Photovoltaik? sowie auf den jeweils verlinkten Unterseiten.

  • Zahlen, Preise, Kostenberechnungen, Förderungen und Renditen in diesen Beiträgen und in unserem Fachplaner werden monatlich auf den neuesten Stand gebracht, die Berechnungen ständig aktualisiert.

Solarphysik

Das photovoltaische Prinzip
Um die photovoltaische Energiegewinnung unter dem Gesichtspunkt der Solarphysik etwas genauer zu beschreiben: Im Siliziumkristall der Solarzelle geben Lichtquanten ihre Energie an die Elektronen des Empfängermaterials ab. Das Silizium ist ein Halbleiter – es leitet nur unter bestimmten Voraussetzungen (eben “halb"). Die einschlagenden Lichtquanten erhöhen das Energieniveau der Elektronen – damit sind die Voraussetzungen für die Leitfähigkeit des Materials der Solarzelle geschaffen. Die Elektronen geraten in Bewegung und verlassen ihre ursprüngliche atomare Bindung (der sogenannte innere Photoeffekt): Im Kristallgitter des Siliziums entstehen energetische “Löcher". Die Solarphysik spricht hier von Elektronen-Loch-Paaren. Diese Paare werden getrennt – und um sich wieder in einem vollständigen Atom zu vereinigen, streben Leerstelle und Elektron zueinander. Dabei nehmen die Elektronen den weiten Umweg über die Stromleitung in Kauf – mit anderen Worten: Der Strom fließt.

  • Mehr über den photoelektrischen Effekt, das Elektronen-Loch-Paar und viele andere Einzelaspekte der Solarphysik finden Sie in unserem Photovoltaiklexikon oder über das Menü oben unter dem Punkt “Physik".

Technologie der Photovoltaik

Aufbau der Photovoltaikanlage
Technologisch ist dies durch das Zusammenspiel der Solarzellen im Photovoltaikmodul und das Zusammenbinden mehrerer Module zu einem Photovoltaikgenerator auf dem Dach gelöst. Dieser liefert den Strom an den Wechselrichter – der seinen Namen von der Umrichtung des Gleichstroms aus dem Generator in Netz-kompatiblen Wechselstrom hat; als Netzeinspeisegerät (NEG) übt er jedoch meist mehrere Funktionen aus, so als Zähler, Kontroll- und Protokollgerät sowie als Schnittstelle zum Computer des Betreibers.
Im Generator werden i.d.R. einige Modul-Elemente innerhalb einer Gruppe in Reihe geschaltet, um eine höhere Stromspannung zu erzeugen; an den Generator können mehrere Gruppen parallel angeschlossen werden. Vom Wechselrichter/NEG aus wird der Strom über Kabel innerhalb des Hauses/Hofs an den Verbraucher, an die Speicher-Einheit bzw. an den Netzbetreiber geliefert.

Fragen und Antworten zur Photovoltaik

von Stefan Finke

Stand: Juli 2017

Photovoltaik: Fragen und Antworten.

Was ist Photovoltaik?

Photovoltaik.

Photovoltaik: Definition

Photovoltaik oder PV ist die Erzeugung von Strom aus Licht – dabei nutzen Sie die unbegrenzte Kraft der Sonne, um sich mit Energie zu versorgen.
Dies hat weitreichende Folgen – je nachdem, ob Sie es unter physikalisch-technischen, finanziellen, energie- oder umweltpolitischen Gesichtspunkten betrachten.




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Dies hat weitreichende Folgen – je nachdem, ob Sie es unter physikalisch-technischen, finanziellen, energie- oder umweltpolitischen Gesichtspunkten betrachten.

Finanzielle Aspekte

Die finanziellen Gesichtspunkte, die (mögliche) Photovoltaikbauherren interessieren, erläutern wir ausführlich in dieser FAQ unter Welche Vorteile hat die Photovoltaik für mich?, Welche Förderungen gibt es? und Lohnt sich die Photovoltaik? sowie auf den jeweils verlinkten Unterseiten.

  • Zahlen, Preise, Kostenberechnungen, Förderungen und Renditen in diesen Beiträgen und in unserem Fachplaner werden monatlich auf den neuesten Stand gebracht, die Berechnungen ständig aktualisiert.

Solarphysik

Das photovoltaische Prinzip
Um die photovoltaische Energiegewinnung unter dem Gesichtspunkt der Solarphysik etwas genauer zu beschreiben: Im Siliziumkristall der Solarzelle geben Lichtquanten ihre Energie an die Elektronen des Empfängermaterials ab. Das Silizium ist ein Halbleiter – es leitet nur unter bestimmten Voraussetzungen (eben “halb"). Die einschlagenden Lichtquanten erhöhen das Energieniveau der Elektronen – damit sind die Voraussetzungen für die Leitfähigkeit des Materials der Solarzelle geschaffen. Die Elektronen geraten in Bewegung und verlassen ihre ursprüngliche atomare Bindung (der sogenannte innere Photoeffekt): Im Kristallgitter des Siliziums entstehen energetische “Löcher". Die Solarphysik spricht hier von Elektronen-Loch-Paaren. Diese Paare werden getrennt – und um sich wieder in einem vollständigen Atom zu vereinigen, streben Leerstelle und Elektron zueinander. Dabei nehmen die Elektronen den weiten Umweg über die Stromleitung in Kauf – mit anderen Worten: Der Strom fließt.

  • Mehr über den photoelektrischen Effekt, das Elektronen-Loch-Paar und viele andere Einzelaspekte der Solarphysik finden Sie in unserem Photovoltaiklexikon oder über das Menü oben unter dem Punkt “Physik".

Technologie der Photovoltaik

Aufbau der Photovoltaikanlage
Technologisch ist dies durch das Zusammenspiel der Solarzellen im Photovoltaikmodul und das Zusammenbinden mehrerer Module zu einem Photovoltaikgenerator auf dem Dach gelöst. Dieser liefert den Strom an den Wechselrichter – der seinen Namen von der Umrichtung des Gleichstroms aus dem Generator in Netz-kompatiblen Wechselstrom hat; als Netzeinspeisegerät (NEG) übt er jedoch meist mehrere Funktionen aus, so als Zähler, Kontroll- und Protokollgerät sowie als Schnittstelle zum Computer des Betreibers.
Im Generator werden i.d.R. einige Modul-Elemente innerhalb einer Gruppe in Reihe geschaltet, um eine höhere Stromspannung zu erzeugen; an den Generator können mehrere Gruppen parallel angeschlossen werden. Vom Wechselrichter/NEG aus wird der Strom über Kabel innerhalb des Hauses/Hofs an den Verbraucher, an die Speicher-Einheit bzw. an den Netzbetreiber geliefert.

Fragen und Antworten zur Photovoltaik

von Stefan Finke

Stand: Juli 2017

Photovoltaik: Fragen und Antworten.

Was ist Photovoltaik?

Photovoltaik.

Photovoltaik: Definition

Photovoltaik oder PV ist die Erzeugung von Strom aus Licht – dabei nutzen Sie die unbegrenzte Kraft der Sonne, um sich mit Energie zu versorgen.
Dies hat weitreichende Folgen – je nachdem, ob Sie es unter physikalisch-technischen, finanziellen, energie- oder umweltpolitischen Gesichtspunkten betrachten.




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Photovoltaik oder PV ist die Erzeugung von Strom aus Licht – dabei nutzen Sie die unbegrenzte Kraft der Sonne, um sich mit Energie zu versorgen.
Dies hat weitreichende Folgen – je nachdem, ob Sie es unter physikalisch-technischen, finanziellen, energie- oder umweltpolitischen Gesichtspunkten betrachten.

Finanzielle Aspekte

Die finanziellen Gesichtspunkte, die (mögliche) Photovoltaikbauherren interessieren, erläutern wir ausführlich in dieser FAQ unter Welche Vorteile hat die Photovoltaik für mich?, Welche Förderungen gibt es? und Lohnt sich die Photovoltaik? sowie auf den jeweils verlinkten Unterseiten.

  • Zahlen, Preise, Kostenberechnungen, Förderungen und Renditen in diesen Beiträgen und in unserem Fachplaner werden monatlich auf den neuesten Stand gebracht, die Berechnungen ständig aktualisiert.

Solarphysik

Das photovoltaische Prinzip
Um die photovoltaische Energiegewinnung unter dem Gesichtspunkt der Solarphysik etwas genauer zu beschreiben: Im Siliziumkristall der Solarzelle geben Lichtquanten ihre Energie an die Elektronen des Empfängermaterials ab. Das Silizium ist ein Halbleiter – es leitet nur unter bestimmten Voraussetzungen (eben “halb"). Die einschlagenden Lichtquanten erhöhen das Energieniveau der Elektronen – damit sind die Voraussetzungen für die Leitfähigkeit des Materials der Solarzelle geschaffen. Die Elektronen geraten in Bewegung und verlassen ihre ursprüngliche atomare Bindung (der sogenannte innere Photoeffekt): Im Kristallgitter des Siliziums entstehen energetische “Löcher". Die Solarphysik spricht hier von Elektronen-Loch-Paaren. Diese Paare werden getrennt – und um sich wieder in einem vollständigen Atom zu vereinigen, streben Leerstelle und Elektron zueinander. Dabei nehmen die Elektronen den weiten Umweg über die Stromleitung in Kauf – mit anderen Worten: Der Strom fließt.

  • Mehr über den photoelektrischen Effekt, das Elektronen-Loch-Paar und viele andere Einzelaspekte der Solarphysik finden Sie in unserem Photovoltaiklexikon oder über das Menü oben unter dem Punkt “Physik".

Technologie der Photovoltaik

Aufbau der Photovoltaikanlage
Technologisch ist dies durch das Zusammenspiel der Solarzellen im Photovoltaikmodul und das Zusammenbinden mehrerer Module zu einem Photovoltaikgenerator auf dem Dach gelöst. Dieser liefert den Strom an den Wechselrichter – der seinen Namen von der Umrichtung des Gleichstroms aus dem Generator in Netz-kompatiblen Wechselstrom hat; als Netzeinspeisegerät (NEG) übt er jedoch meist mehrere Funktionen aus, so als Zähler, Kontroll- und Protokollgerät sowie als Schnittstelle zum Computer des Betreibers.
Im Generator werden i.d.R. einige Modul-Elemente innerhalb einer Gruppe in Reihe geschaltet, um eine höhere Stromspannung zu erzeugen; an den Generator können mehrere Gruppen parallel angeschlossen werden. Vom Wechselrichter/NEG aus wird der Strom über Kabel innerhalb des Hauses/Hofs an den Verbraucher, an die Speicher-Einheit bzw. an den Netzbetreiber geliefert.

 

Photovoltaik-Politik

Die Positionen der Debatte
Die energie- und umweltpolitische Debatte, die seit Jahren in Bundestag, Parteien, Enquete-Kommissionen und Öffentlichkeit tobt, hat inzwischen ein Ausmaß erreicht, das sich schwer zusammenfassen lässt. Im Kern finden wir drei Positionen:

  • Auf Seiten der Vertreter konventioneller Energien, denen durch die Verbreitung der Stromerzeugung in privater Hand die Felle wegschwimmen, herrscht die Ablehnung der dezentralen Photovoltaik in Bürgerhand vor. Dabei werden gern die Kosten ins Feld geführt – was beliebt ist, aber fehlerhaft: Solarstrom aus Photovoltaikanlagen ist günstiger als der Tarifstrom aus dem Netz.
  • Vertreter einer umweltorientierten, fortschrittlicheren Position sprechen sich für einen raschen Ausbau der Photovoltaik in großem Stil aus – gerade jetzt, da der Solarstrom billiger geworden ist als Haushaltsstrom. Sie haben lange Zeit übersehen, dass der Solarstrom sich schlecht zwischenspeichern ließ und daher zu den Verbrauchszeiten am Abend oder in der Nacht nicht zur Verfügung stand. Zum Glück ist dieses Problem heute behoben – intelligente Speicherlösungen existieren und sind seit Mitte 2017 auch rentabel.
  • Zwischen beiden Haltungen besteht – in verschiedenen Spielarten und graduellen Abstufungen – eine dritte, die grundsätzlich für umweltgerechte Energieerzeugung ist, aber den Übergang langsamer gestalten will. Das Ergebnis dieses Kompromisses ist leider oft, dass die Entwicklung abgebremst wird – was der PV-Industrie, aber auch der weiteren Entwicklung der Energieerzeugung in Deutschland schadet.

Welche Vorteile hat die Photovoltaik?

PVA-Bau: Photovoltaik-Vorteile.

Was für die Photovoltaik spricht

Die Photovoltaik ist die sauberste aller Energieformen. Die zur Herstellung einer Photovoltaikanlage aufgewandte Energie wird innerhalb eines Betriebsjahres zurückgeliefert (energetische Amortisation). Die Photovoltaik arbeitet:

  • anders als Kohle, Öl oder Windkraft ohne Landschaftsverbrauch,
  • anders als Biogas und KWK ohne die Erzeugung von CO2,
  • anders als Biosprit, ohne Nahrungsmittel-Ressourcen für die Energieerzeugung zu verbrauchen,
  • anders als Atomkraft ohne Strahlung,
  • anders als Gas, Öl, Kohle, Atom ohne Verbrauch begrenzter Ressourcen.

Verfügbarkeit
Der Grundstoff von Photovoltaikanlagen, das Silizium, wird aus Sand hergestellt – der ist weltweit praktisch unbegrenzt verfügbar.
Solarstrom ist vor Ort verfügbar. Das heißt auch: Strom aus Photovoltaikanlagen kann lokal hergestellt und verbraucht werden. D.h. er wird über Nieder- und Mittelspannungsnetze übertragen – und hat nichts zu tun mit dem derzeitigen Netzirrsinn, der Hochspannungs-Stromschneisen über Hundert von Kilometern längs durch Deutschland schlagen will.

  • Einmal installiert, produzieren Photovoltaikanlagen Strom für Jahrzehnte.

Und welche Vorteile hat die Photovoltaik für mich?

Photovoltaikanlage: Vorteile für die Bauherren.

Welche Vorteile Sie aus der PV ziehen können

Wie viel Geld Sie mit der Photovoltaik einnehmen bzw. können, zeigen wir unter Lohnt sich Photovoltaik? Die Zahlen werden monatlich aktualisiert, neu durchgerechnet und bewertet. So können Sie sicher sein, dass die Informationen dort jederzeit auf dem aktuellen Stand sind. Immer noch bezahlt eine Photovoltaikanlage sich selbst – und erwirtschaftet, auch und gerade mit einem Solarstromspeicher, Gewinne für Sie. Der Anlagen-Preis amortisiert sich innerhalb weniger Jahre.
Die Vorteile sind aber nicht nur finanzieller Natur.

Gibt es noch andere Vorteile?

Nachfrage: Inwiefern ist Photovoltaik über den finanziellen Vorteil hinaus gut für mich?

  • Sie tun etwas für das Klima, die Umwelt (vgl. PV-Vorteile allgemein), und damit unmittelbar für Ihre Lebensumgebung.

Sauberkeit
Der Energieaufwand, der zur Herstellung, zum Transport und zur Installation sowie in einigen Jahrzehnten zur Entsorgung Ihrer Photovoltaikanlage notwendig ist, spielt sich innerhalb eines knappen Jahres wieder ein. Danach produziert die PV-Anlage Strom im Plus: CO2-frei, zu geringen Kosten, ohne Abraum, überdimensionierte Stromtrassen oder anderen Landschaftsverbrauch. Ihre Atemluft wird es Ihnen danken.

Unabhängigkeit
In erster Linie aber macht die Photovoltaik Sie unabhängig – unter anderem von dem Tarifdiktat konventioneller Energieversorger (EVUs). Solarstrom aus der eigenen Photovoltaikanlage ist nicht nur kostengünstiger als aus dem Netz bezogener Tarifstrom – er ist auch ohne Umwege verfügbar. Seit dem Frühjahr 2016 werden Speicherlösungen wieder staatlich bezuschusst – damit können Sie sich zu jeder Zeit, auch nachts, mit Ihrem Solarstrom versorgen (Details dazu im Abschnitt PV-Förderung).

  • Somit sind Sie mit der Photovoltaik nicht nur von den EVUs unabhängig, sondern auch unabhängig von Wetter, Tages- und Jahreszeit.

Welche Nachteile hat die Photovoltaik?

Nachteile der Photoltaik.

Welche Nachteile bringt die Solarstrom-Erzeugung mit sich?

  • In der öffentlichen Diskussion wird gern behauptet, die Photovoltaik sei teuer. Das ist falsch.
    Wahr ist vielmehr: Die Photovoltaik war teuer.

EEG-Umlage
Was heute die EEG-Umlage ausmacht, sind eben nicht die PV-Anlagen, die in der Gegenwart zugebaut werden. Dies teilen sich vielmehr einige Faktoren:

  • a) das Umlageverfahren, in das genau nicht die Kosten der PV-Anlagen hineingerechnet werden, sondern deren Differenz zum Börsenpreis (genauer zur EEG-Umlage hier), d.h., die Stromkunden zahlen letztlich nicht für den erhöhten Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix, sondern für die Spekulation der Stromhändler an der Börse, eine politisch aberwitzige Konstruktion,
  • b) die Photovoltaikanlagen der Vergangenheit, d.h., die Photovoltaikanlagen, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten installiert wurden, wovon man realistischerweise mindestens anderthalb Jahrzehnte technologischer Entwicklungszeit ansetzen sollte – aktuelle Anlagen betrifft dies seit einiger Zeit schon nicht mehr -,
  • und c) die Netzbetreiber und Elektrizitätslieferanten, die den Solarstrom kostengünstig einkaufen und teuer verkaufen.

Der Preis der Entwicklung
Die Kosten aus der ersten Positionen können heute nicht mehr eingespart werden, sie sind verpflichtend. Das war der Preis für die Entwicklung der Photovoltaik bis heute. Die Entwicklung ist heute jedoch so gut wie abgeschlossen, da die Photovoltaik den Solarstrom nun unter Netzpreis produziert – und im Gegenteil, heute könnte die Photovoltaik ihre Entwicklungskosten aufgrund der nun kostengünstigen Stromproduktion wieder einspielen.
Das Konstrukt jedoch, das es den Netzbetreibern erlaubt, Solarstrom an der Börse billig einzukaufen und teuer weiterzuverkaufen, schluckt den Vorteil. Dies ist jedoch nicht der Photovoltaik anzulasten.

Energiebedarf
Übrigens war der bisherige Preis notwendig. Bekanntlich erstickte die Welt bis ins erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts geradezu an ihrem Energiebedarf, führte Kriege um Energieträger, verpestete die Weltmeere durch die Energieerzeugung, zerstörte (und, leider: zerstört) Landschaften für die Energiegewinnung – so konnte es schlicht nicht weitergehen. Die Vorräte konventioneller Energieträger werden allmählich erschöpft, die Erschließung nicht-konventioneller Ressourcen treibt die Preise in die Höhe, und das Problem des Klimawandels ist ebenfalls noch ungelöst. Die Photovoltaik ist – ähnlich der Windkraft – die Antwort darauf.

Ökonomische Effekte
Nicht vergessen werden darf auch der Umstand, dass Deutschland durch die Zukunftstechnologie der Photovoltaik lange Zeit Arbeitsplätze und eine zukunftsträchtige Industrie aufbauen konnte. Dass die Politik dann leider versäumt hat, die eigene, so teuer aufgebaute Industrie vor der Dumping-Konkurrenz aus Fernost zu schützen, steht auf einem anderen Blatt. Das ist kein Versäumnis der Photovoltaik.

Wird die Photovoltaik weiterhin gesetzlich gefördert?

PVA: Gesetzlich gefördert.

Die gesetzliche Förderung von Photovoltaikanlagen

Diese Frage betrifft die Einspeisevergütung, die nach wie vor durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz garantiert ist. Für bereits errichtete Photovoltaikanlagen wird sie weiterhin gewährt (Bestandsschutz), das gebietet die Anforderung der Rechtssicherheit.
Für Photovoltaikanlagen, die zeitnah geplant und umgesetzt werden, gilt das gleiche. Denn derzeit ist keine weitere Einschränkung der Förderung absehbar (Anmerkung Mitte 2017: Politisch gewollte Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in einer möglichen CDU/FDP-Koaliton nach der nächsten Bundestagswahl sind denkbar).

Welche Förderungen gibt es überhaupt?

Höhe der Förderung.

Einzelne Förderungsarten

Neben vielen kleineren lokalen und regionalen Förderungen, teilweise auch durch die Bundesländer – vor allem in Ostdeutschland -, existieren zwei Hauptmotoren der Photovoltaik-Finanzierung:

  • Die Einspeisevergütung und der Eigenverbrauch.

Die Einspeisevergütung
Wie auf die letzte Frage, ob die Photovoltaik weiterhin gesetzlich gefördert werde, bereits geantwortet, ist eine Abschaffung der Einspeisevergütung derzeit nicht in Sicht. Sie finden die monatlich aktualisierten Zahlen und Berechnungen hier. Die Netzbetreiber sind verpflichtet, Ihnen den Solarstrom zu Festpreisen abzunehmen – hierdurch können Sie Ihre PV-Anlage finanzieren und zusätzlich erhalten Sie eine Rendite.
Mehr zu den kleineren und größeren Förderungen haben wir auf der Seite Photovoltaik-Förderung zusammengetragen. Wir halten diese Seite stets aktuell.

Der Eigenverbrauch
Der Eigenverbrauch – mehr zu diesem Thema, wiederum monatlich aktualisiert und stets aktuell durchgerechnet, unter Eigenverbrauch – lebt davon, dass der Strom aus der Photovoltaik (inkl. Gestehungs-, Wartungs-, Versicherungskosten) günstiger ist als der Tarifstrom: Die sogenannte Netzparität wurde 2012/2013 erreicht. D.h., Sie sparen heute bei jeder verbrauchten Kilowattstunde aus Ihrer Photovoltaikanlage gutes Geld – damit amortisiert die PV-Anlage sich innerhalb weniger Jahre.
Jeder Cent, den Sie danach verdienen bzw. einsparen, gehört Ihnen.

  • Am günstigsten ist die Kombination aus Eigenverbrauch, mit dem Sie unter Tarifpreis Ihren Strombedarf decken, und Einspeisevergütung für den überzähligen Strom.

So verdienen Sie an Ihrer PV-Anlage doppelt.

Solarstromspeicher
Nach einer dreimonatigen Unterbrechung zu Beginn 2016 fördert das Wirtschaftsministerium den Bau von PV-Anlagen mit Solarstromspeichern seit 01.03.2016 wieder großzügig mit einem Tilgungszuschussder KfW-Bank. Auch die Nachrüstung alter Photovoltaik-Anlagen, die nach dem 21.12.2012 in Betrieb gegangen sind, wird bezuschusst.
Die Förderung besteht aus einem niedrig verzinsten Kredit der KfW-Förderbank und einem Tilgungszuschuss für diesen Kredit. Wie hoch die Förderung ausfällt bestimmt:

  • das Antragsdatum für die Förderung
  • die Leistung der PV-Anlage
  • die Kosten des Speichers

Mit 25% der maximalen Förderhöhe war der Tilgungszuschuss bis Juni 2016 am höchsten. Seither sinkt er regelmäßig bis zum Jahr 2018 auf 10%. Zum 31.12.2018 läuft diese Förderung aus.

Nachfrage: Wie wird die Förderhöhe errechnet?
Ein Beispiel: Eine 4 kWp große PV-Anlage kostet summa summarum 11.600 Euro, die Kosten pro kWp belaufen sich auf 1.400 Euro. Die anlegbaren Förderkosten betragen demnach 11.000 – (4 x 1.400) = 5.400 Euro.

Wird der Zuschuss noch vor Juli 2016 beantragt, ergibt sich daraus ein Fördersatz pro kWp von 5.400/4 kWp x 0,25 = 338 Euro. Insgesamt beträgt der Zuschuss für den Speicher damit 4 x 338 = 1.352 Euro.

Warum ist die Photovoltaik dann so umstritten?

Umstritten: Solarstrom-Produktion.

Photovoltaik in der öffentlichen Debatte

Eine sehr gute Frage. Zu ihrer Beantwortung muss man ein bisschen ausholen.

Energiekosten
Sie dürfen nicht vergessen, dass die Erzeugung und der Verkauf von Energie weltweit immer wieder Kriege und geopolitische Verschiebungen erzeugt, vom Landschaftsverbrauch, den Abgasen etc. zu schweigen. Global ist die Energie ein Billionenthema, allein in der EU eines von 2,5 Billionen € jährlich (dies und Senkungsmöglichkeiten vgl. Studie des Fraunhofer ISI).
Allein in Deutschland wird jährlich Energie im Gegenwert von 100 Milliarden Euro verbraucht. Hier sind starke Interessen im Spiel, und viel Lobbyismus.

Entwicklungskosten
Was heute so teuer ist, das sind – wie in Beantwortung der Frage, welche Nachteile die PV habe, bereits erwähnt – die PV-Anlagen der Vergangenheit, die sehr viel weniger rentabel waren als heutige PV-Anlagen heute sind.
So kostete ein kWp Solarkapazität im Jahr 1998 noch 14.400 €, im 3. Quartal 2017 liegt der Preis bei ca. 1.250 €. Die hohen Kosten für die Altanlagen sind der Preis für die Einführung der neuen Technologie – den der Photovoltaikboom der Jahre 2009 bis 2012 jedoch zusätzlich in die Höhe trieb.
Damals war es richtig, den Zubau leicht zu bremsen: Wie jede neue Technologie durchschreitet die Photovoltaik eine Lernkurve, bis sie ausgereift und dementsprechend kostengünstig ist.

Netzparität

  • Mit der Netzparität (Solarstrom ist günstiger als Tarifstrom aus dem Netz) ist dieses erste Ziel erreicht. Ab jetzt könnte der Lohn für die neue Technologie eingefahren werden – mit jedem kWp installierter Solarleistung werden nun Kosten gespart.

Allerdings haben die zahlreichen außerplanmäßigen Änderungen der gesetzlichen Förderungslage – vor allem in den Jahren 2012 und 2013 – den PV-Zubau in Deutschland abrupt abgebremst. 2015 fiel er mit rund 1,4 GWp zurück auf das Niveau von 2007 und betrug damit nur noch ein Fünftel des Spitzenzubaus der Jahre 2010 bis 2012.
Als Gründe werden u.a. die Verunsicherung der Investoren und die zusätzliche Belastung des Eigenverbrauch bei Anlagen über 10 kWp genannt (anteilige EEG-Umlage). Aber: All diesen Widernisse zum Trotz lohnt sich die Photovoltaik weiterhin, gerade für kleine und mittelgroße Anlagen auf Dächern (vgl. dazu PV-Vorteile finanziell).

Warum jetzt?

Lobbyismus
Dass der Ausbau sich gerade jetzt lohnen würde, ist der Grund für die großen Elektrizitätsversorger, die Strom aus älteren Energieerzeugungsformen (vornehmlich Kohle, Gas, Atom) anbieten, sich gegen die PV zu wenden.
Man könnte es die letzte Abwehrschlacht der alten Recken gegen eine Idee nennen, deren Zeit gekommen – und die schon längst dabei ist, sich auf ganzer Fläche durchzusetzen.

Ausblick
Den Siegeszug der Photovoltaik wird – trotz der jüngsten Rückschläge in Deutschland – jedoch niemand mehr aufhalten:

In dieser Analyse gehen die Mitarbeiter der Deutschen Bank davon aus, dass der Zubau weltweit sogar noch anziehen wird.

Und in der Tat: Während Ende 2013 weltweit eine PV-Leistung von rund 140 GWp installiert war, stieg dieser Wert bis zum Beginn des Jahres 2016 auf gut 230 GWp.
An dieser Entwicklung wird sich, gerade vor dem Hintergrund, dass so gut wie alle Länder der Welt (bis auf eines) sich an die Pariser Klimaverträge zu halten gedenken, wenig ändern – höchstens wird es noch zu einer Beschleunigung des solaren Ausbaus kommen.

Lohnt sich die Photovoltaik also nun für mich?

Lohnt sich: Photovoltaik.

Ob sich die Photovoltaik lohnt?

In einem Wort: Ja.

Von der großen Vision zurück zu Ihrem Dach – genau dieses Thema rechnen wir monatlich in dem schon unter Was ist Photovoltaik genannten Artikel, ob die Photovoltaik sich rechnet, stets auf Neue durch. Die jeweils neuen Zahlen werden nach aktuellen Photovoltaik-Preisen, den Einsparmöglichkeiten durch den Eigenverbrauch und die Einnahmen durch die Einspeisevergütung durchgerechnet.
Monat für Monat kommen wir zu demselben Ergebnis:

  • a. Eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach bezahlt sich selbst,
  • b. sie wirft darüber hinaus noch eine bis zu zweistellige Rendite ab.

Nachfrage: Muss ich nicht die hohen Kosten fürchten?

Kostenberechnung
Hierzu haben wir den Artikel verfasst, den wir monatlich aktualisieren und immer wieder durchrechnen: Photovoltaik-Kosten aktuell. Er zeigt minutiös auf, welche Kosten auf Sie zukommen und was Ihnen am Schluss übrig bleibt. Dabei sind neben den Modulkosten auch die sogenannten BoS-Kosten (Balance of System: Montage, Wechselrichter, Wartung etc.) berücksichtigt.
Dies gibt Ihnen schon einen sehr guten Überblick.

Wie sich die Situation auf Ihrem eigenen Dach darstellt, hängt von weiteren Faktoren ab.

Wie läuft die ausführliche Berechnung ab?

Individuelle Berechnung: Vergleich.

Wie die ausführliche Berechnung abläuft

1. Schritt: Der Fachplaner
Hier haben Sie drei Möglichkeiten: Sie können sich schnell und einfach ein Angebot erstellen lassen, Sie können mit wenigen Basisdaten eine überschlägige Rechnung anstellen, oder Sie können mit differenzierten Eingaben ein differenziertes Ergebnis auf Grund monatlich aktualisierter Hintergrundzahlen erhalten. Die Resultate erhalten sie unmittelbar online, so dass Sie auf der Stelle weiterplanen können. Das individuelle Angebot dauert naturgemäß ein paar Tage, es folgt immerhin so schnell wie möglich.

2. Schritt: Vermittlung und Berechnung
Aufgrund dieser Daten kontaktieren wir über unsere Vermittlungspartner geprüfte Solarfachbetriebe, die bereit sind, kostenlos und unverbindlich Folgendes zu tun:

  • Der Solarteur besichtigt Ihr Dach (oder geeignetes Landstück) und misst es aus,
  • er prüft die Verschattungslage,
  • entwirft ein passendes Photovoltaikdesign für das Dach
  • und rechnet einen Kostenvoranschlag samt Solarertrag, Einspeisevergütung, Förderung und Steuervorteilen für Sie durch.

Die Ausgestaltung im Einzelnen hängt jeweils von den teilnehmenden Solarteuren ab.

3. Schritt: Auf Wunsch ein Vergleich
Wenn Sie nicht zufrieden sind mit dem erstellten Angebot oder wenn Sie gern vergleichen möchten, finden wir in unserem Netzwerk auch noch einen zweiten geprüften Solarteur für Sie, der ein weiteres Angebot erstellt. Im Anschluss können Sie deren Angebote in aller Ruhe studieren und vergleichen. Man könnte sagen, wir bieten Ihnen mit diesem individuellen Service einen Angebots- und Preisvergleich de luxe an.
Das alles kostet Sie natürlich keinen Cent.
Selbst, wenn Sie sich für keines der Angebote entscheiden, bleibt der ganze Service kostenlos für Sie. Sie gehen keinerlei Risiko ein.

Warum Photovoltaiksolarstrom.com?

Photovoltaik und Solarstrom.

Was photovoltaiksolarstrom.com von anderen Preisvergleich-Anbietern unterscheidet

Preis- und Angebotsvergleiche, insbesondere auch zur Photovoltaik, finden sich im Internet zuhauf.

  • Aus welchem Grund sollten Sie den Berechnungsservice auf photovoltaiksolarstrom.com nutzen?

Aus dem folgenden Grund: Die meisten Photovoltaik-Websites in Deutschland arbeiten für ihren Preis- und Angebotsvergleich mit verschiedenen Vermittlungs­plattformen für Dienst- und Handwerkerleistungen zusammen.
Diese Plattformen stellen einen Rechner zur Verfügung, der von Flensburg bis Garmisch, von Guben bis Aachen die gleichen Solarstrahlungs-Daten und Preise nutzt, die – seien wir ehrlich – nur alle paar Jahre aktualisiert werden. Auch so erhalten Sie ein achtbares Durchschnittsergebnis! Mit einem Fachplaner, der ständig aktuell gehalten wird und Ihre örtliche Lage mit einbezieht, lässt sich das kaum vergleichen.

  • Zur ausführlichen Berechnung geht es hier.

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung

Photovoltaik-Politik

Die Positionen der Debatte
Die energie- und umweltpolitische Debatte, die seit Jahren in Bundestag, Parteien, Enquete-Kommissionen und Öffentlichkeit tobt, hat inzwischen ein Ausmaß erreicht, das sich schwer zusammenfassen lässt. Im Kern finden wir drei Positionen:

  • Auf Seiten der Vertreter konventioneller Energien, denen durch die Verbreitung der Stromerzeugung in privater Hand die Felle wegschwimmen, herrscht die Ablehnung der dezentralen Photovoltaik in Bürgerhand vor. Dabei werden gern die Kosten ins Feld geführt – was beliebt ist, aber fehlerhaft: Solarstrom aus Photovoltaikanlagen ist günstiger als der Tarifstrom aus dem Netz.
  • Vertreter einer umweltorientierten, fortschrittlicheren Position sprechen sich für einen raschen Ausbau der Photovoltaik in großem Stil aus – gerade jetzt, da der Solarstrom billiger geworden ist als Haushaltsstrom. Sie haben lange Zeit übersehen, dass der Solarstrom sich schlecht zwischenspeichern ließ und daher zu den Verbrauchszeiten am Abend oder in der Nacht nicht zur Verfügung stand. Zum Glück ist dieses Problem heute behoben – intelligente Speicherlösungen existieren und sind seit Mitte 2017 auch rentabel.
  • Zwischen beiden Haltungen besteht – in verschiedenen Spielarten und graduellen Abstufungen – eine dritte, die grundsätzlich für umweltgerechte Energieerzeugung ist, aber den Übergang langsamer gestalten will. Das Ergebnis dieses Kompromisses ist leider oft, dass die Entwicklung abgebremst wird – was der PV-Industrie, aber auch der weiteren Entwicklung der Energieerzeugung in Deutschland schadet.

Welche Vorteile hat die Photovoltaik?

PVA-Bau: Photovoltaik-Vorteile.

Was für die Photovoltaik spricht

Die Photovoltaik ist die sauberste aller Energieformen. Die zur Herstellung einer Photovoltaikanlage aufgewandte Energie wird innerhalb eines Betriebsjahres zurückgeliefert (energetische Amortisation). Die Photovoltaik arbeitet:

  • anders als Kohle, Öl oder Windkraft ohne Landschaftsverbrauch,
  • anders als Biogas und KWK ohne die Erzeugung von CO2,
  • anders als Biosprit, ohne Nahrungsmittel-Ressourcen für die Energieerzeugung zu verbrauchen,
  • anders als Atomkraft ohne Strahlung,
  • anders als Gas, Öl, Kohle, Atom ohne Verbrauch begrenzter Ressourcen.

Verfügbarkeit
Der Grundstoff von Photovoltaikanlagen, das Silizium, wird aus Sand hergestellt – der ist weltweit praktisch unbegrenzt verfügbar.
Solarstrom ist vor Ort verfügbar. Das heißt auch: Strom aus Photovoltaikanlagen kann lokal hergestellt und verbraucht werden. D.h. er wird über Nieder- und Mittelspannungsnetze übertragen – und hat nichts zu tun mit dem derzeitigen Netzirrsinn, der Hochspannungs-Stromschneisen über Hundert von Kilometern längs durch Deutschland schlagen will.

  • Einmal installiert, produzieren Photovoltaikanlagen Strom für Jahrzehnte.

Und welche Vorteile hat die Photovoltaik für mich?

Photovoltaikanlage: Vorteile für die Bauherren.

Welche Vorteile Sie aus der PV ziehen können

Wie viel Geld Sie mit der Photovoltaik einnehmen bzw. können, zeigen wir unter Lohnt sich Photovoltaik? Die Zahlen werden monatlich aktualisiert, neu durchgerechnet und bewertet. So können Sie sicher sein, dass die Informationen dort jederzeit auf dem aktuellen Stand sind. Immer noch bezahlt eine Photovoltaikanlage sich selbst – und erwirtschaftet, auch und gerade mit einem Solarstromspeicher, Gewinne für Sie. Der Anlagen-Preis amortisiert sich innerhalb weniger Jahre.
Die Vorteile sind aber nicht nur finanzieller Natur.

Gibt es noch andere Vorteile?

Nachfrage: Inwiefern ist Photovoltaik über den finanziellen Vorteil hinaus gut für mich?

  • Sie tun etwas für das Klima, die Umwelt (vgl. PV-Vorteile allgemein), und damit unmittelbar für Ihre Lebensumgebung.

Sauberkeit
Der Energieaufwand, der zur Herstellung, zum Transport und zur Installation sowie in einigen Jahrzehnten zur Entsorgung Ihrer Photovoltaikanlage notwendig ist, spielt sich innerhalb eines knappen Jahres wieder ein. Danach produziert die PV-Anlage Strom im Plus: CO2-frei, zu geringen Kosten, ohne Abraum, überdimensionierte Stromtrassen oder anderen Landschaftsverbrauch. Ihre Atemluft wird es Ihnen danken.

Unabhängigkeit
In erster Linie aber macht die Photovoltaik Sie unabhängig – unter anderem von dem Tarifdiktat konventioneller Energieversorger (EVUs). Solarstrom aus der eigenen Photovoltaikanlage ist nicht nur kostengünstiger als aus dem Netz bezogener Tarifstrom – er ist auch ohne Umwege verfügbar. Seit dem Frühjahr 2016 werden Speicherlösungen wieder staatlich bezuschusst – damit können Sie sich zu jeder Zeit, auch nachts, mit Ihrem Solarstrom versorgen (Details dazu im Abschnitt PV-Förderung).

  • Somit sind Sie mit der Photovoltaik nicht nur von den EVUs unabhängig, sondern auch unabhängig von Wetter, Tages- und Jahreszeit.

Welche Nachteile hat die Photovoltaik?

Nachteile der Photoltaik.

Welche Nachteile bringt die Solarstrom-Erzeugung mit sich?

  • In der öffentlichen Diskussion wird gern behauptet, die Photovoltaik sei teuer. Das ist falsch.
    Wahr ist vielmehr: Die Photovoltaik war teuer.

EEG-Umlage
Was heute die EEG-Umlage ausmacht, sind eben nicht die PV-Anlagen, die in der Gegenwart zugebaut werden. Dies teilen sich vielmehr einige Faktoren:

  • a) das Umlageverfahren, in das genau nicht die Kosten der PV-Anlagen hineingerechnet werden, sondern deren Differenz zum Börsenpreis (genauer zur EEG-Umlage hier), d.h., die Stromkunden zahlen letztlich nicht für den erhöhten Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix, sondern für die Spekulation der Stromhändler an der Börse, eine politisch aberwitzige Konstruktion,
  • b) die Photovoltaikanlagen der Vergangenheit, d.h., die Photovoltaikanlagen, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten installiert wurden, wovon man realistischerweise mindestens anderthalb Jahrzehnte technologischer Entwicklungszeit ansetzen sollte – aktuelle Anlagen betrifft dies seit einiger Zeit schon nicht mehr -,
  • und c) die Netzbetreiber und Elektrizitätslieferanten, die den Solarstrom kostengünstig einkaufen und teuer verkaufen.

Der Preis der Entwicklung
Die Kosten aus der ersten Positionen können heute nicht mehr eingespart werden, sie sind verpflichtend. Das war der Preis für die Entwicklung der Photovoltaik bis heute. Die Entwicklung ist heute jedoch so gut wie abgeschlossen, da die Photovoltaik den Solarstrom nun unter Netzpreis produziert – und im Gegenteil, heute könnte die Photovoltaik ihre Entwicklungskosten aufgrund der nun kostengünstigen Stromproduktion wieder einspielen.
Das Konstrukt jedoch, das es den Netzbetreibern erlaubt, Solarstrom an der Börse billig einzukaufen und teuer weiterzuverkaufen, schluckt den Vorteil. Dies ist jedoch nicht der Photovoltaik anzulasten.

Energiebedarf
Übrigens war der bisherige Preis notwendig. Bekanntlich erstickte die Welt bis ins erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts geradezu an ihrem Energiebedarf, führte Kriege um Energieträger, verpestete die Weltmeere durch die Energieerzeugung, zerstörte (und, leider: zerstört) Landschaften für die Energiegewinnung – so konnte es schlicht nicht weitergehen. Die Vorräte konventioneller Energieträger werden allmählich erschöpft, die Erschließung nicht-konventioneller Ressourcen treibt die Preise in die Höhe, und das Problem des Klimawandels ist ebenfalls noch ungelöst. Die Photovoltaik ist – ähnlich der Windkraft – die Antwort darauf.

Ökonomische Effekte
Nicht vergessen werden darf auch der Umstand, dass Deutschland durch die Zukunftstechnologie der Photovoltaik lange Zeit Arbeitsplätze und eine zukunftsträchtige Industrie aufbauen konnte. Dass die Politik dann leider versäumt hat, die eigene, so teuer aufgebaute Industrie vor der Dumping-Konkurrenz aus Fernost zu schützen, steht auf einem anderen Blatt. Das ist kein Versäumnis der Photovoltaik.

Wird die Photovoltaik weiterhin gesetzlich gefördert?

PVA: Gesetzlich gefördert.

Die gesetzliche Förderung von Photovoltaikanlagen

Diese Frage betrifft die Einspeisevergütung, die nach wie vor durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz garantiert ist. Für bereits errichtete Photovoltaikanlagen wird sie weiterhin gewährt (Bestandsschutz), das gebietet die Anforderung der Rechtssicherheit.
Für Photovoltaikanlagen, die zeitnah geplant und umgesetzt werden, gilt das gleiche. Denn derzeit ist keine weitere Einschränkung der Förderung absehbar (Anmerkung Mitte 2017: Politisch gewollte Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in einer möglichen CDU/FDP-Koaliton nach der nächsten Bundestagswahl sind denkbar).

Welche Förderungen gibt es überhaupt?

Höhe der Förderung.

Einzelne Förderungsarten

Neben vielen kleineren lokalen und regionalen Förderungen, teilweise auch durch die Bundesländer – vor allem in Ostdeutschland -, existieren zwei Hauptmotoren der Photovoltaik-Finanzierung:

  • Die Einspeisevergütung und der Eigenverbrauch.

Die Einspeisevergütung
Wie auf die letzte Frage, ob die Photovoltaik weiterhin gesetzlich gefördert werde, bereits geantwortet, ist eine Abschaffung der Einspeisevergütung derzeit nicht in Sicht. Sie finden die monatlich aktualisierten Zahlen und Berechnungen hier. Die Netzbetreiber sind verpflichtet, Ihnen den Solarstrom zu Festpreisen abzunehmen – hierdurch können Sie Ihre PV-Anlage finanzieren und zusätzlich erhalten Sie eine Rendite.
Mehr zu den kleineren und größeren Förderungen haben wir auf der Seite Photovoltaik-Förderung zusammengetragen. Wir halten diese Seite stets aktuell.

Der Eigenverbrauch
Der Eigenverbrauch – mehr zu diesem Thema, wiederum monatlich aktualisiert und stets aktuell durchgerechnet, unter Eigenverbrauch – lebt davon, dass der Strom aus der Photovoltaik (inkl. Gestehungs-, Wartungs-, Versicherungskosten) günstiger ist als der Tarifstrom: Die sogenannte Netzparität wurde 2012/2013 erreicht. D.h., Sie sparen heute bei jeder verbrauchten Kilowattstunde aus Ihrer Photovoltaikanlage gutes Geld – damit amortisiert die PV-Anlage sich innerhalb weniger Jahre.
Jeder Cent, den Sie danach verdienen bzw. einsparen, gehört Ihnen.

  • Am günstigsten ist die Kombination aus Eigenverbrauch, mit dem Sie unter Tarifpreis Ihren Strombedarf decken, und Einspeisevergütung für den überzähligen Strom.

So verdienen Sie an Ihrer PV-Anlage doppelt.

Solarstromspeicher
Nach einer dreimonatigen Unterbrechung zu Beginn 2016 fördert das Wirtschaftsministerium den Bau von PV-Anlagen mit Solarstromspeichern seit 01.03.2016 wieder großzügig mit einem Tilgungszuschussder KfW-Bank. Auch die Nachrüstung alter Photovoltaik-Anlagen, die nach dem 21.12.2012 in Betrieb gegangen sind, wird bezuschusst.
Die Förderung besteht aus einem niedrig verzinsten Kredit der KfW-Förderbank und einem Tilgungszuschuss für diesen Kredit. Wie hoch die Förderung ausfällt bestimmt:

  • das Antragsdatum für die Förderung
  • die Leistung der PV-Anlage
  • die Kosten des Speichers

Mit 25% der maximalen Förderhöhe war der Tilgungszuschuss bis Juni 2016 am höchsten. Seither sinkt er regelmäßig bis zum Jahr 2018 auf 10%. Zum 31.12.2018 läuft diese Förderung aus.

Nachfrage: Wie wird die Förderhöhe errechnet?
Ein Beispiel: Eine 4 kWp große PV-Anlage kostet summa summarum 11.600 Euro, die Kosten pro kWp belaufen sich auf 1.400 Euro. Die anlegbaren Förderkosten betragen demnach 11.000 – (4 x 1.400) = 5.400 Euro.

Wird der Zuschuss noch vor Juli 2016 beantragt, ergibt sich daraus ein Fördersatz pro kWp von 5.400/4 kWp x 0,25 = 338 Euro. Insgesamt beträgt der Zuschuss für den Speicher damit 4 x 338 = 1.352 Euro.

Warum ist die Photovoltaik dann so umstritten?

Umstritten: Solarstrom-Produktion.

Photovoltaik in der öffentlichen Debatte

Eine sehr gute Frage. Zu ihrer Beantwortung muss man ein bisschen ausholen.

Energiekosten
Sie dürfen nicht vergessen, dass die Erzeugung und der Verkauf von Energie weltweit immer wieder Kriege und geopolitische Verschiebungen erzeugt, vom Landschaftsverbrauch, den Abgasen etc. zu schweigen. Global ist die Energie ein Billionenthema, allein in der EU eines von 2,5 Billionen € jährlich (dies und Senkungsmöglichkeiten vgl. Studie des Fraunhofer ISI).
Allein in Deutschland wird jährlich Energie im Gegenwert von 100 Milliarden Euro verbraucht. Hier sind starke Interessen im Spiel, und viel Lobbyismus.

Entwicklungskosten
Was heute so teuer ist, das sind – wie in Beantwortung der Frage, welche Nachteile die PV habe, bereits erwähnt – die PV-Anlagen der Vergangenheit, die sehr viel weniger rentabel waren als heutige PV-Anlagen heute sind.
So kostete ein kWp Solarkapazität im Jahr 1998 noch 14.400 €, im 3. Quartal 2017 liegt der Preis bei ca. 1.250 €. Die hohen Kosten für die Altanlagen sind der Preis für die Einführung der neuen Technologie – den der Photovoltaikboom der Jahre 2009 bis 2012 jedoch zusätzlich in die Höhe trieb.
Damals war es richtig, den Zubau leicht zu bremsen: Wie jede neue Technologie durchschreitet die Photovoltaik eine Lernkurve, bis sie ausgereift und dementsprechend kostengünstig ist.

Netzparität

  • Mit der Netzparität (Solarstrom ist günstiger als Tarifstrom aus dem Netz) ist dieses erste Ziel erreicht. Ab jetzt könnte der Lohn für die neue Technologie eingefahren werden – mit jedem kWp installierter Solarleistung werden nun Kosten gespart.

Allerdings haben die zahlreichen außerplanmäßigen Änderungen der gesetzlichen Förderungslage – vor allem in den Jahren 2012 und 2013 – den PV-Zubau in Deutschland abrupt abgebremst. 2015 fiel er mit rund 1,4 GWp zurück auf das Niveau von 2007 und betrug damit nur noch ein Fünftel des Spitzenzubaus der Jahre 2010 bis 2012.
Als Gründe werden u.a. die Verunsicherung der Investoren und die zusätzliche Belastung des Eigenverbrauch bei Anlagen über 10 kWp genannt (anteilige EEG-Umlage). Aber: All diesen Widernisse zum Trotz lohnt sich die Photovoltaik weiterhin, gerade für kleine und mittelgroße Anlagen auf Dächern (vgl. dazu PV-Vorteile finanziell).

Warum jetzt?

Lobbyismus
Dass der Ausbau sich gerade jetzt lohnen würde, ist der Grund für die großen Elektrizitätsversorger, die Strom aus älteren Energieerzeugungsformen (vornehmlich Kohle, Gas, Atom) anbieten, sich gegen die PV zu wenden.
Man könnte es die letzte Abwehrschlacht der alten Recken gegen eine Idee nennen, deren Zeit gekommen – und die schon längst dabei ist, sich auf ganzer Fläche durchzusetzen.

Ausblick
Den Siegeszug der Photovoltaik wird – trotz der jüngsten Rückschläge in Deutschland – jedoch niemand mehr aufhalten:

In dieser Analyse gehen die Mitarbeiter der Deutschen Bank davon aus, dass der Zubau weltweit sogar noch anziehen wird.

Und in der Tat: Während Ende 2013 weltweit eine PV-Leistung von rund 140 GWp installiert war, stieg dieser Wert bis zum Beginn des Jahres 2016 auf gut 230 GWp.
An dieser Entwicklung wird sich, gerade vor dem Hintergrund, dass so gut wie alle Länder der Welt (bis auf eines) sich an die Pariser Klimaverträge zu halten gedenken, wenig ändern – höchstens wird es noch zu einer Beschleunigung des solaren Ausbaus kommen.

Lohnt sich die Photovoltaik also nun für mich?

Lohnt sich: Photovoltaik.

Ob sich die Photovoltaik lohnt?

In einem Wort: Ja.

Von der großen Vision zurück zu Ihrem Dach – genau dieses Thema rechnen wir monatlich in dem schon unter Was ist Photovoltaik genannten Artikel, ob die Photovoltaik sich rechnet, stets auf Neue durch. Die jeweils neuen Zahlen werden nach aktuellen Photovoltaik-Preisen, den Einsparmöglichkeiten durch den Eigenverbrauch und die Einnahmen durch die Einspeisevergütung durchgerechnet.
Monat für Monat kommen wir zu demselben Ergebnis:

  • a. Eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach bezahlt sich selbst,
  • b. sie wirft darüber hinaus noch eine bis zu zweistellige Rendite ab.

Nachfrage: Muss ich nicht die hohen Kosten fürchten?

Kostenberechnung
Hierzu haben wir den Artikel verfasst, den wir monatlich aktualisieren und immer wieder durchrechnen: Photovoltaik-Kosten aktuell. Er zeigt minutiös auf, welche Kosten auf Sie zukommen und was Ihnen am Schluss übrig bleibt. Dabei sind neben den Modulkosten auch die sogenannten BoS-Kosten (Balance of System: Montage, Wechselrichter, Wartung etc.) berücksichtigt.
Dies gibt Ihnen schon einen sehr guten Überblick.

Wie sich die Situation auf Ihrem eigenen Dach darstellt, hängt von weiteren Faktoren ab.

Wie läuft die ausführliche Berechnung ab?

Individuelle Berechnung: Vergleich.

Wie die ausführliche Berechnung abläuft

1. Schritt: Der Fachplaner
Hier haben Sie drei Möglichkeiten: Sie können sich schnell und einfach ein Angebot erstellen lassen, Sie können mit wenigen Basisdaten eine überschlägige Rechnung anstellen, oder Sie können mit differenzierten Eingaben ein differenziertes Ergebnis auf Grund monatlich aktualisierter Hintergrundzahlen erhalten. Die Resultate erhalten sie unmittelbar online, so dass Sie auf der Stelle weiterplanen können. Das individuelle Angebot dauert naturgemäß ein paar Tage, es folgt immerhin so schnell wie möglich.

2. Schritt: Vermittlung und Berechnung
Aufgrund dieser Daten kontaktieren wir über unsere Vermittlungspartner geprüfte Solarfachbetriebe, die bereit sind, kostenlos und unverbindlich Folgendes zu tun:

  • Der Solarteur besichtigt Ihr Dach (oder geeignetes Landstück) und misst es aus,
  • er prüft die Verschattungslage,
  • entwirft ein passendes Photovoltaikdesign für das Dach
  • und rechnet einen Kostenvoranschlag samt Solarertrag, Einspeisevergütung, Förderung und Steuervorteilen für Sie durch.

Die Ausgestaltung im Einzelnen hängt jeweils von den teilnehmenden Solarteuren ab.

3. Schritt: Auf Wunsch ein Vergleich
Wenn Sie nicht zufrieden sind mit dem erstellten Angebot oder wenn Sie gern vergleichen möchten, finden wir in unserem Netzwerk auch noch einen zweiten geprüften Solarteur für Sie, der ein weiteres Angebot erstellt. Im Anschluss können Sie deren Angebote in aller Ruhe studieren und vergleichen. Man könnte sagen, wir bieten Ihnen mit diesem individuellen Service einen Angebots- und Preisvergleich de luxe an.
Das alles kostet Sie natürlich keinen Cent.
Selbst, wenn Sie sich für keines der Angebote entscheiden, bleibt der ganze Service kostenlos für Sie. Sie gehen keinerlei Risiko ein.

Warum Photovoltaiksolarstrom.com?

Photovoltaik und Solarstrom.

Was photovoltaiksolarstrom.com von anderen Preisvergleich-Anbietern unterscheidet

Preis- und Angebotsvergleiche, insbesondere auch zur Photovoltaik, finden sich im Internet zuhauf.

  • Aus welchem Grund sollten Sie den Berechnungsservice auf photovoltaiksolarstrom.com nutzen?

Aus dem folgenden Grund: Die meisten Photovoltaik-Websites in Deutschland arbeiten für ihren Preis- und Angebotsvergleich mit verschiedenen Vermittlungs­plattformen für Dienst- und Handwerkerleistungen zusammen.
Diese Plattformen stellen einen Rechner zur Verfügung, der von Flensburg bis Garmisch, von Guben bis Aachen die gleichen Solarstrahlungs-Daten und Preise nutzt, die – seien wir ehrlich – nur alle paar Jahre aktualisiert werden. Auch so erhalten Sie ein achtbares Durchschnittsergebnis! Mit einem Fachplaner, der ständig aktuell gehalten wird und Ihre örtliche Lage mit einbezieht, lässt sich das kaum vergleichen.

  • Zur ausführlichen Berechnung geht es hier.

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung

Photovoltaik-Politik

Die Positionen der Debatte
Die energie- und umweltpolitische Debatte, die seit Jahren in Bundestag, Parteien, Enquete-Kommissionen und Öffentlichkeit tobt, hat inzwischen ein Ausmaß erreicht, das sich schwer zusammenfassen lässt. Im Kern finden wir drei Positionen:

  • Auf Seiten der Vertreter konventioneller Energien, denen durch die Verbreitung der Stromerzeugung in privater Hand die Felle wegschwimmen, herrscht die Ablehnung der dezentralen Photovoltaik in Bürgerhand vor. Dabei werden gern die Kosten ins Feld geführt – was beliebt ist, aber fehlerhaft: Solarstrom aus Photovoltaikanlagen ist günstiger als der Tarifstrom aus dem Netz.
  • Vertreter einer umweltorientierten, fortschrittlicheren Position sprechen sich für einen raschen Ausbau der Photovoltaik in großem Stil aus – gerade jetzt, da der Solarstrom billiger geworden ist als Haushaltsstrom. Sie haben lange Zeit übersehen, dass der Solarstrom sich schlecht zwischenspeichern ließ und daher zu den Verbrauchszeiten am Abend oder in der Nacht nicht zur Verfügung stand. Zum Glück ist dieses Problem heute behoben – intelligente Speicherlösungen existieren und sind seit Mitte 2017 auch rentabel.
  • Zwischen beiden Haltungen besteht – in verschiedenen Spielarten und graduellen Abstufungen – eine dritte, die grundsätzlich für umweltgerechte Energieerzeugung ist, aber den Übergang langsamer gestalten will. Das Ergebnis dieses Kompromisses ist leider oft, dass die Entwicklung abgebremst wird – was der PV-Industrie, aber auch der weiteren Entwicklung der Energieerzeugung in Deutschland schadet.

Welche Vorteile hat die Photovoltaik?

PVA-Bau: Photovoltaik-Vorteile.

Was für die Photovoltaik spricht

Die Photovoltaik ist die sauberste aller Energieformen. Die zur Herstellung einer Photovoltaikanlage aufgewandte Energie wird innerhalb eines Betriebsjahres zurückgeliefert (energetische Amortisation). Die Photovoltaik arbeitet:

  • anders als Kohle, Öl oder Windkraft ohne Landschaftsverbrauch,
  • anders als Biogas und KWK ohne die Erzeugung von CO2,
  • anders als Biosprit, ohne Nahrungsmittel-Ressourcen für die Energieerzeugung zu verbrauchen,
  • anders als Atomkraft ohne Strahlung,
  • anders als Gas, Öl, Kohle, Atom ohne Verbrauch begrenzter Ressourcen.

Verfügbarkeit
Der Grundstoff von Photovoltaikanlagen, das Silizium, wird aus Sand hergestellt – der ist weltweit praktisch unbegrenzt verfügbar.
Solarstrom ist vor Ort verfügbar. Das heißt auch: Strom aus Photovoltaikanlagen kann lokal hergestellt und verbraucht werden. D.h. er wird über Nieder- und Mittelspannungsnetze übertragen – und hat nichts zu tun mit dem derzeitigen Netzirrsinn, der Hochspannungs-Stromschneisen über Hundert von Kilometern längs durch Deutschland schlagen will.

  • Einmal installiert, produzieren Photovoltaikanlagen Strom für Jahrzehnte.

Und welche Vorteile hat die Photovoltaik für mich?

Photovoltaikanlage: Vorteile für die Bauherren.

Welche Vorteile Sie aus der PV ziehen können

Wie viel Geld Sie mit der Photovoltaik einnehmen bzw. können, zeigen wir unter Lohnt sich Photovoltaik? Die Zahlen werden monatlich aktualisiert, neu durchgerechnet und bewertet. So können Sie sicher sein, dass die Informationen dort jederzeit auf dem aktuellen Stand sind. Immer noch bezahlt eine Photovoltaikanlage sich selbst – und erwirtschaftet, auch und gerade mit einem Solarstromspeicher, Gewinne für Sie. Der Anlagen-Preis amortisiert sich innerhalb weniger Jahre.
Die Vorteile sind aber nicht nur finanzieller Natur.

Gibt es noch andere Vorteile?

Nachfrage: Inwiefern ist Photovoltaik über den finanziellen Vorteil hinaus gut für mich?

  • Sie tun etwas für das Klima, die Umwelt (vgl. PV-Vorteile allgemein), und damit unmittelbar für Ihre Lebensumgebung.

Sauberkeit
Der Energieaufwand, der zur Herstellung, zum Transport und zur Installation sowie in einigen Jahrzehnten zur Entsorgung Ihrer Photovoltaikanlage notwendig ist, spielt sich innerhalb eines knappen Jahres wieder ein. Danach produziert die PV-Anlage Strom im Plus: CO2-frei, zu geringen Kosten, ohne Abraum, überdimensionierte Stromtrassen oder anderen Landschaftsverbrauch. Ihre Atemluft wird es Ihnen danken.

Unabhängigkeit
In erster Linie aber macht die Photovoltaik Sie unabhängig – unter anderem von dem Tarifdiktat konventioneller Energieversorger (EVUs). Solarstrom aus der eigenen Photovoltaikanlage ist nicht nur kostengünstiger als aus dem Netz bezogener Tarifstrom – er ist auch ohne Umwege verfügbar. Seit dem Frühjahr 2016 werden Speicherlösungen wieder staatlich bezuschusst – damit können Sie sich zu jeder Zeit, auch nachts, mit Ihrem Solarstrom versorgen (Details dazu im Abschnitt PV-Förderung).

  • Somit sind Sie mit der Photovoltaik nicht nur von den EVUs unabhängig, sondern auch unabhängig von Wetter, Tages- und Jahreszeit.

Welche Nachteile hat die Photovoltaik?

Nachteile der Photoltaik.

Welche Nachteile bringt die Solarstrom-Erzeugung mit sich?

  • In der öffentlichen Diskussion wird gern behauptet, die Photovoltaik sei teuer. Das ist falsch.
    Wahr ist vielmehr: Die Photovoltaik war teuer.

EEG-Umlage
Was heute die EEG-Umlage ausmacht, sind eben nicht die PV-Anlagen, die in der Gegenwart zugebaut werden. Dies teilen sich vielmehr einige Faktoren:

  • a) das Umlageverfahren, in das genau nicht die Kosten der PV-Anlagen hineingerechnet werden, sondern deren Differenz zum Börsenpreis (genauer zur EEG-Umlage hier), d.h., die Stromkunden zahlen letztlich nicht für den erhöhten Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix, sondern für die Spekulation der Stromhändler an der Börse, eine politisch aberwitzige Konstruktion,
  • b) die Photovoltaikanlagen der Vergangenheit, d.h., die Photovoltaikanlagen, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten installiert wurden, wovon man realistischerweise mindestens anderthalb Jahrzehnte technologischer Entwicklungszeit ansetzen sollte – aktuelle Anlagen betrifft dies seit einiger Zeit schon nicht mehr -,
  • und c) die Netzbetreiber und Elektrizitätslieferanten, die den Solarstrom kostengünstig einkaufen und teuer verkaufen.

Der Preis der Entwicklung
Die Kosten aus der ersten Positionen können heute nicht mehr eingespart werden, sie sind verpflichtend. Das war der Preis für die Entwicklung der Photovoltaik bis heute. Die Entwicklung ist heute jedoch so gut wie abgeschlossen, da die Photovoltaik den Solarstrom nun unter Netzpreis produziert – und im Gegenteil, heute könnte die Photovoltaik ihre Entwicklungskosten aufgrund der nun kostengünstigen Stromproduktion wieder einspielen.
Das Konstrukt jedoch, das es den Netzbetreibern erlaubt, Solarstrom an der Börse billig einzukaufen und teuer weiterzuverkaufen, schluckt den Vorteil. Dies ist jedoch nicht der Photovoltaik anzulasten.

Energiebedarf
Übrigens war der bisherige Preis notwendig. Bekanntlich erstickte die Welt bis ins erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts geradezu an ihrem Energiebedarf, führte Kriege um Energieträger, verpestete die Weltmeere durch die Energieerzeugung, zerstörte (und, leider: zerstört) Landschaften für die Energiegewinnung – so konnte es schlicht nicht weitergehen. Die Vorräte konventioneller Energieträger werden allmählich erschöpft, die Erschließung nicht-konventioneller Ressourcen treibt die Preise in die Höhe, und das Problem des Klimawandels ist ebenfalls noch ungelöst. Die Photovoltaik ist – ähnlich der Windkraft – die Antwort darauf.

Ökonomische Effekte
Nicht vergessen werden darf auch der Umstand, dass Deutschland durch die Zukunftstechnologie der Photovoltaik lange Zeit Arbeitsplätze und eine zukunftsträchtige Industrie aufbauen konnte. Dass die Politik dann leider versäumt hat, die eigene, so teuer aufgebaute Industrie vor der Dumping-Konkurrenz aus Fernost zu schützen, steht auf einem anderen Blatt. Das ist kein Versäumnis der Photovoltaik.

Wird die Photovoltaik weiterhin gesetzlich gefördert?

PVA: Gesetzlich gefördert.

Die gesetzliche Förderung von Photovoltaikanlagen

Diese Frage betrifft die Einspeisevergütung, die nach wie vor durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz garantiert ist. Für bereits errichtete Photovoltaikanlagen wird sie weiterhin gewährt (Bestandsschutz), das gebietet die Anforderung der Rechtssicherheit.
Für Photovoltaikanlagen, die zeitnah geplant und umgesetzt werden, gilt das gleiche. Denn derzeit ist keine weitere Einschränkung der Förderung absehbar (Anmerkung Mitte 2017: Politisch gewollte Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in einer möglichen CDU/FDP-Koaliton nach der nächsten Bundestagswahl sind denkbar).

Welche Förderungen gibt es überhaupt?

Höhe der Förderung.

Einzelne Förderungsarten

Neben vielen kleineren lokalen und regionalen Förderungen, teilweise auch durch die Bundesländer – vor allem in Ostdeutschland -, existieren zwei Hauptmotoren der Photovoltaik-Finanzierung:

  • Die Einspeisevergütung und der Eigenverbrauch.

Die Einspeisevergütung
Wie auf die letzte Frage, ob die Photovoltaik weiterhin gesetzlich gefördert werde, bereits geantwortet, ist eine Abschaffung der Einspeisevergütung derzeit nicht in Sicht. Sie finden die monatlich aktualisierten Zahlen und Berechnungen hier. Die Netzbetreiber sind verpflichtet, Ihnen den Solarstrom zu Festpreisen abzunehmen – hierdurch können Sie Ihre PV-Anlage finanzieren und zusätzlich erhalten Sie eine Rendite.
Mehr zu den kleineren und größeren Förderungen haben wir auf der Seite Photovoltaik-Förderung zusammengetragen. Wir halten diese Seite stets aktuell.

Der Eigenverbrauch
Der Eigenverbrauch – mehr zu diesem Thema, wiederum monatlich aktualisiert und stets aktuell durchgerechnet, unter Eigenverbrauch – lebt davon, dass der Strom aus der Photovoltaik (inkl. Gestehungs-, Wartungs-, Versicherungskosten) günstiger ist als der Tarifstrom: Die sogenannte Netzparität wurde 2012/2013 erreicht. D.h., Sie sparen heute bei jeder verbrauchten Kilowattstunde aus Ihrer Photovoltaikanlage gutes Geld – damit amortisiert die PV-Anlage sich innerhalb weniger Jahre.
Jeder Cent, den Sie danach verdienen bzw. einsparen, gehört Ihnen.

  • Am günstigsten ist die Kombination aus Eigenverbrauch, mit dem Sie unter Tarifpreis Ihren Strombedarf decken, und Einspeisevergütung für den überzähligen Strom.

So verdienen Sie an Ihrer PV-Anlage doppelt.

Solarstromspeicher
Nach einer dreimonatigen Unterbrechung zu Beginn 2016 fördert das Wirtschaftsministerium den Bau von PV-Anlagen mit Solarstromspeichern seit 01.03.2016 wieder großzügig mit einem Tilgungszuschussder KfW-Bank. Auch die Nachrüstung alter Photovoltaik-Anlagen, die nach dem 21.12.2012 in Betrieb gegangen sind, wird bezuschusst.
Die Förderung besteht aus einem niedrig verzinsten Kredit der KfW-Förderbank und einem Tilgungszuschuss für diesen Kredit. Wie hoch die Förderung ausfällt bestimmt:

  • das Antragsdatum für die Förderung
  • die Leistung der PV-Anlage
  • die Kosten des Speichers

Mit 25% der maximalen Förderhöhe war der Tilgungszuschuss bis Juni 2016 am höchsten. Seither sinkt er regelmäßig bis zum Jahr 2018 auf 10%. Zum 31.12.2018 läuft diese Förderung aus.

Nachfrage: Wie wird die Förderhöhe errechnet?
Ein Beispiel: Eine 4 kWp große PV-Anlage kostet summa summarum 11.600 Euro, die Kosten pro kWp belaufen sich auf 1.400 Euro. Die anlegbaren Förderkosten betragen demnach 11.000 – (4 x 1.400) = 5.400 Euro.

Wird der Zuschuss noch vor Juli 2016 beantragt, ergibt sich daraus ein Fördersatz pro kWp von 5.400/4 kWp x 0,25 = 338 Euro. Insgesamt beträgt der Zuschuss für den Speicher damit 4 x 338 = 1.352 Euro.

Warum ist die Photovoltaik dann so umstritten?

Umstritten: Solarstrom-Produktion.

Photovoltaik in der öffentlichen Debatte

Eine sehr gute Frage. Zu ihrer Beantwortung muss man ein bisschen ausholen.

Energiekosten
Sie dürfen nicht vergessen, dass die Erzeugung und der Verkauf von Energie weltweit immer wieder Kriege und geopolitische Verschiebungen erzeugt, vom Landschaftsverbrauch, den Abgasen etc. zu schweigen. Global ist die Energie ein Billionenthema, allein in der EU eines von 2,5 Billionen € jährlich (dies und Senkungsmöglichkeiten vgl. Studie des Fraunhofer ISI).
Allein in Deutschland wird jährlich Energie im Gegenwert von 100 Milliarden Euro verbraucht. Hier sind starke Interessen im Spiel, und viel Lobbyismus.

Entwicklungskosten
Was heute so teuer ist, das sind – wie in Beantwortung der Frage, welche Nachteile die PV habe, bereits erwähnt – die PV-Anlagen der Vergangenheit, die sehr viel weniger rentabel waren als heutige PV-Anlagen heute sind.
So kostete ein kWp Solarkapazität im Jahr 1998 noch 14.400 €, im 3. Quartal 2017 liegt der Preis bei ca. 1.250 €. Die hohen Kosten für die Altanlagen sind der Preis für die Einführung der neuen Technologie – den der Photovoltaikboom der Jahre 2009 bis 2012 jedoch zusätzlich in die Höhe trieb.
Damals war es richtig, den Zubau leicht zu bremsen: Wie jede neue Technologie durchschreitet die Photovoltaik eine Lernkurve, bis sie ausgereift und dementsprechend kostengünstig ist.

Netzparität

  • Mit der Netzparität (Solarstrom ist günstiger als Tarifstrom aus dem Netz) ist dieses erste Ziel erreicht. Ab jetzt könnte der Lohn für die neue Technologie eingefahren werden – mit jedem kWp installierter Solarleistung werden nun Kosten gespart.

Allerdings haben die zahlreichen außerplanmäßigen Änderungen der gesetzlichen Förderungslage – vor allem in den Jahren 2012 und 2013 – den PV-Zubau in Deutschland abrupt abgebremst. 2015 fiel er mit rund 1,4 GWp zurück auf das Niveau von 2007 und betrug damit nur noch ein Fünftel des Spitzenzubaus der Jahre 2010 bis 2012.
Als Gründe werden u.a. die Verunsicherung der Investoren und die zusätzliche Belastung des Eigenverbrauch bei Anlagen über 10 kWp genannt (anteilige EEG-Umlage). Aber: All diesen Widernisse zum Trotz lohnt sich die Photovoltaik weiterhin, gerade für kleine und mittelgroße Anlagen auf Dächern (vgl. dazu PV-Vorteile finanziell).

Warum jetzt?

Lobbyismus
Dass der Ausbau sich gerade jetzt lohnen würde, ist der Grund für die großen Elektrizitätsversorger, die Strom aus älteren Energieerzeugungsformen (vornehmlich Kohle, Gas, Atom) anbieten, sich gegen die PV zu wenden.
Man könnte es die letzte Abwehrschlacht der alten Recken gegen eine Idee nennen, deren Zeit gekommen – und die schon längst dabei ist, sich auf ganzer Fläche durchzusetzen.

Ausblick
Den Siegeszug der Photovoltaik wird – trotz der jüngsten Rückschläge in Deutschland – jedoch niemand mehr aufhalten:

In dieser Analyse gehen die Mitarbeiter der Deutschen Bank davon aus, dass der Zubau weltweit sogar noch anziehen wird.

Und in der Tat: Während Ende 2013 weltweit eine PV-Leistung von rund 140 GWp installiert war, stieg dieser Wert bis zum Beginn des Jahres 2016 auf gut 230 GWp.
An dieser Entwicklung wird sich, gerade vor dem Hintergrund, dass so gut wie alle Länder der Welt (bis auf eines) sich an die Pariser Klimaverträge zu halten gedenken, wenig ändern – höchstens wird es noch zu einer Beschleunigung des solaren Ausbaus kommen.

Lohnt sich die Photovoltaik also nun für mich?

Lohnt sich: Photovoltaik.

Ob sich die Photovoltaik lohnt?

In einem Wort: Ja.

Von der großen Vision zurück zu Ihrem Dach – genau dieses Thema rechnen wir monatlich in dem schon unter Was ist Photovoltaik genannten Artikel, ob die Photovoltaik sich rechnet, stets auf Neue durch. Die jeweils neuen Zahlen werden nach aktuellen Photovoltaik-Preisen, den Einsparmöglichkeiten durch den Eigenverbrauch und die Einnahmen durch die Einspeisevergütung durchgerechnet.
Monat für Monat kommen wir zu demselben Ergebnis:

  • a. Eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach bezahlt sich selbst,
  • b. sie wirft darüber hinaus noch eine bis zu zweistellige Rendite ab.

Nachfrage: Muss ich nicht die hohen Kosten fürchten?

Kostenberechnung
Hierzu haben wir den Artikel verfasst, den wir monatlich aktualisieren und immer wieder durchrechnen: Photovoltaik-Kosten aktuell. Er zeigt minutiös auf, welche Kosten auf Sie zukommen und was Ihnen am Schluss übrig bleibt. Dabei sind neben den Modulkosten auch die sogenannten BoS-Kosten (Balance of System: Montage, Wechselrichter, Wartung etc.) berücksichtigt.
Dies gibt Ihnen schon einen sehr guten Überblick.

Wie sich die Situation auf Ihrem eigenen Dach darstellt, hängt von weiteren Faktoren ab.

Wie läuft die ausführliche Berechnung ab?

Individuelle Berechnung: Vergleich.

Wie die ausführliche Berechnung abläuft

1. Schritt: Der Fachplaner
Hier haben Sie drei Möglichkeiten: Sie können sich schnell und einfach ein Angebot erstellen lassen, Sie können mit wenigen Basisdaten eine überschlägige Rechnung anstellen, oder Sie können mit differenzierten Eingaben ein differenziertes Ergebnis auf Grund monatlich aktualisierter Hintergrundzahlen erhalten. Die Resultate erhalten sie unmittelbar online, so dass Sie auf der Stelle weiterplanen können. Das individuelle Angebot dauert naturgemäß ein paar Tage, es folgt immerhin so schnell wie möglich.

2. Schritt: Vermittlung und Berechnung
Aufgrund dieser Daten kontaktieren wir über unsere Vermittlungspartner geprüfte Solarfachbetriebe, die bereit sind, kostenlos und unverbindlich Folgendes zu tun:

  • Der Solarteur besichtigt Ihr Dach (oder geeignetes Landstück) und misst es aus,
  • er prüft die Verschattungslage,
  • entwirft ein passendes Photovoltaikdesign für das Dach
  • und rechnet einen Kostenvoranschlag samt Solarertrag, Einspeisevergütung, Förderung und Steuervorteilen für Sie durch.

Die Ausgestaltung im Einzelnen hängt jeweils von den teilnehmenden Solarteuren ab.

3. Schritt: Auf Wunsch ein Vergleich
Wenn Sie nicht zufrieden sind mit dem erstellten Angebot oder wenn Sie gern vergleichen möchten, finden wir in unserem Netzwerk auch noch einen zweiten geprüften Solarteur für Sie, der ein weiteres Angebot erstellt. Im Anschluss können Sie deren Angebote in aller Ruhe studieren und vergleichen. Man könnte sagen, wir bieten Ihnen mit diesem individuellen Service einen Angebots- und Preisvergleich de luxe an.
Das alles kostet Sie natürlich keinen Cent.
Selbst, wenn Sie sich für keines der Angebote entscheiden, bleibt der ganze Service kostenlos für Sie. Sie gehen keinerlei Risiko ein.

Warum Photovoltaiksolarstrom.com?

Photovoltaik und Solarstrom.

Was photovoltaiksolarstrom.com von anderen Preisvergleich-Anbietern unterscheidet

Preis- und Angebotsvergleiche, insbesondere auch zur Photovoltaik, finden sich im Internet zuhauf.

  • Aus welchem Grund sollten Sie den Berechnungsservice auf photovoltaiksolarstrom.com nutzen?

Aus dem folgenden Grund: Die meisten Photovoltaik-Websites in Deutschland arbeiten für ihren Preis- und Angebotsvergleich mit verschiedenen Vermittlungs­plattformen für Dienst- und Handwerkerleistungen zusammen.
Diese Plattformen stellen einen Rechner zur Verfügung, der von Flensburg bis Garmisch, von Guben bis Aachen die gleichen Solarstrahlungs-Daten und Preise nutzt, die – seien wir ehrlich – nur alle paar Jahre aktualisiert werden. Auch so erhalten Sie ein achtbares Durchschnittsergebnis! Mit einem Fachplaner, der ständig aktuell gehalten wird und Ihre örtliche Lage mit einbezieht, lässt sich das kaum vergleichen.

  • Zur ausführlichen Berechnung geht es hier.

Solarzellen im Zusammenspiel

Zur individuellen Berechnung